Eric Schmidt geht hart mit sich selbst ins Gericht: In einem Interview gibt der frühere Google-Boss zu, im Bereich Social Media versagt zu haben: "Ich wusste, ich muss etwas tun - doch ich habe es nicht hingekriegt."
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...766052,00.html
Das Leben ist beständiger Wandel. Lange war der große Buhmann und Monopolinhaber Microsoft, dann die Datenkrake Google, nun ist es Facebook. Und der wertvollste Konzern, der eine extrem geschlossene Philosophie hat ist natürlich Apple.
Komisch, dass sich in Europa kaum ein Gegengewicht etablieren kann, bisschen Xing und Studi VZ vielleicht, eine Dosis Linux im OS-Bereich... Aber Yandex in Russland, Baidu in China..es ist permanent Bewegung im großen IT-Spiel.
Solange wir mit unserem gemeinnützigen und internationalem Projekt http://www.memoro.org/de dort zu finden sind, soll es mir recht sein ;-)
Wie lange kann solch eine Geschäftsidee gutgehen? Spätestens in 3 Jahren haben die 11-Klässler eine neue Spielwiese, Facebook ist plötzlich megaout und die verbliebenen Werbekundinnen maximal noch für den Otto-Versand interessant ...
Wer kennt noch AOL oder Yahoo? Die waren auch mal "wertvoller" als die Volkswagen AG. Alles schnell vergänglicher Bullshit!
Fritz II
...sobald es schick wird sich im Netz nicht mehr an jeder Ecke zu finden, wenn die Menschen wieder Lust auf Privatsphäre haben kommt der fall. Das Lustige ist immer wenn große Konzerne Jahre später nachdem einer mit etwas gut fuhr meinen der Zug wäre noch bespringbar. Facebook wird wohl überleben, was vor allem am Namen liegt. Alte Netzwerke siechen dahin, oegal ob StudiVZ oder auch XING etc... (ja, ich weiss dezent andere Ausrichtung). Neue aber haben ohne neue Ideen keine Chance. Google hat soviel richtig gemacht, ich finde es töricht sich selbst jetzt zu kritisieren nur weil man nicht auf allen Feldern des Spielfelds der global player ist. Klar, ein Riese frisst den anderen. Aber irgendwo baut sich dieser Tage, vermutlich wieder in einer Garage ein neuer Riese aúf, der alle anderen frisst. Auch Facebook ist nicht der Reichheit letzter Schluß, wetten. Im Gegentei. Netzwerke sind wie Mode, etwas dass einen recht wackligen Stand hat. Suchen wie bei google wird man immer. Aber der Hang zur Selbstdarstellung und anonymen Freunden die keine sind, das ist Zeitgeist mauer Sorte.
Nur meine Meinung natürlich. Nicht mehr, nicht weniger. :)
Ist schon komisch, alle diese Internetmagnete wie Wikipädia, youtube, facebook, ebay, und auch google selbst, wurden das, was sie sind, ohne augeklügelte Werbstrategien, ohne massiven Kapitaleinsatz. Und alle Versuche der Verlage solche Erfolgsgeschichten selbst zu schreiben blieben erfolglos. Ich erinnere an Lycos. Vielleicht wollen die User keinem "Sozial-Dings" von Haribo beitreten. Sie hassen Werbung und wolllen sich nicht vereinnahmen lassen. Sie wollen frei sein. Aber keine Angst liebe Medienindustrie, für euch fallen noch genug Brosamen ab.
"Inzwischen bekommt Facebook deutlich mehr Klicks als Google - und weiß weit über Hunderte Millionen potentielle Werbekunden mehr als der Suchmaschinenkonzern."
Soll es heissen Facebook weiß weit MEHR über Hunderte Millionen Werbekunden?
Wobei Werbekunde für User einfach falsch ist - und hunderte Millionen Werbekunden hat auch Facebook nicht.
Für mich klingt das nach reiner Gier. Als ob ein Schuster sich selbst vorwirft, kein Parkett verlegen zu können. Nicht umsonst heißt es doch so schön: Schuster bleib bei deinem Leisten und Hochmut kommt vor dem Fall. Altmodisch, aber wer den Hals nicht vollkriegen kann, weil er unbedingt auf allen Hochzeiten tanzen will, muß sich später nicht wundern, wenn der Absturz kommt.
(Sprichwörter gab es heute billiger...)