Zitat von
Edgar
Eine 'Vollständige' Deklaration wäre in der Tat für einen Durchschnittsbürger nicht mehr nachvollziehbar und unsinnig.
Im Wust des Irrelevanten würden die wirklich wichtigen Informationen untergehen.
Das wäre übrigens ganz im Sinn der Großkonzerne!
Denn die haben ohne weiteres die Möglichkeit, die totale Deklaration mit sehr geringen Kosten auch durchzuführen, da sie riesige Chargen und konstante Rezepturen benutzen.
Aber was ist mit dem Bäcker oder Metzger um die Ecke? Mit dem Gastwirt, der noch selber kocht, statt Mikrowellen-Menüs vom Caterer zu servieren? Was ist mit dem 'Bioladen'?
Die müssten ihre Vielfalt drastisch einschränken, enorme Arbeitskraft in Deklarationen stecken, hohe Kosten für die Pflege der Deklarationen und deren Dokumentation und Qualitätskontrolle einpreisen, einen gewaltigen bürokratischen Apparat miternähren, nur damit Sie zu jedem Brötchen und jeder Scheibe Wurst einen Zettel ausgehändigt bekommen, auf dem minutiös alle Ingredienzien, Prozesse, Qualitätsbescheinigungen etc. gelistet sind.
Willkommen be McDonalds & Co - die sind dann die Überlebenden!