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Kampf gegen die Schulden: Einmal Krise nach Hausfrauenart, bitte!
tourspain.esDie schwäbische Hausfrau gilt als Ideal der Wirtschaftspolitik: sparsam und vorsichtig. Doch gerade weil sich diese Mentalität bei den Verbrauchern überall in Europa durchgesetzt hat, steckt der Kontinent in der Krise. Was für den Einzelnen vernünftig ist, führt kollektiv in die Sackgasse.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,836935,00.html
- #1 05.06.2012 16:32 von
Wildfremde Länder
Katalanische Schwester, schwäbische Schwester, griechische Schwester? Da liegt doch schon der grundlegende Fehler des Artikels und des ganzen Euros. Es geht nicht um Familienangehörige sondern um wildfremde Menschen fremder Ländern, zwischen denen es keinerlei Verbundenheit oder Verpflichtungen gibt.
Die schwäbische Hausfrau wäre mit dem Klammebeutel gepudert würde sie ihr mühsam Erspartes für wildfremde Menschen riskieren. - #2 05.06.2012 16:35 von
Man kann
dieses Gelaber einfach nicht mehr hören.Das allerschärfste sind dann solche Meisterleistungen:
Wow! Da muss man erst mal drauf kommen. Doll! Das hilft bestimmt!Als drittes sollten die Regierungschefs erklären, dass sie ein neues institutionelles Gefüge aufbauen werden, das solche Krisen in Zukunft verhindern wird.
Richtig betrachtet ist es so (wie ich anderswo schon darlegte):
Europäische Union - Zeit zu sterben. - #3 05.06.2012 16:36 von
Langfristig
führt also kein Weg demokratisch kontrollierten Aufbau einer europäischen Finanzpolitik vorbei?
Die Eurozone und die EU sind zutiefst undemokratische Gebilde, die wenigsten Bürger dieses Kunstraumes wurden gefragt, ob und wenn ja wie er aussehen soll.
Das Ding ist unrettbar, es wird nie eine demokratische EU und Eurozone geben. Allenfalls eine undemokratische, von den politischen 'Eliten' gegen den Willen der Völker durchgedrückte. Und daher wird sie nicht von Dauer sein können. - #4 05.06.2012 16:36 von
- #5 05.06.2012 16:39 von
Bla Bla Bla
Wurde einmal wieder Zeit, den alten Keynes auszupacken und zu lamentieren, dass nur noch mehr Schulden eine Antwort auf zu hohe Verschuldung sind. Wann begreifen eigentlich die Keynes-Schuldenexperten, dass effiziente Kapitalallokation nur in funktionierten Märkten möglich ist und EZB und Staaten durch schlechte Politik und hohe Schulden diesen Mechanismus (aka das Bepreisen von Risiken) behindern? Keiner Gesellschaft ist geholfen, wenn deren Produktivität und Einkommen potentiell verschleudert werden. Dies müßte auch Herrn Horn klar sein, passt aber scheinbar nicht in seine kleine Welt.
- #6 05.06.2012 16:41 von
Kleiner Irrtum noch
Die Volkswirtschaften können nicht sparen. Es muss sich jedes Jahr aufs Neue verschuldet werden, sonst gibt's kein Wachstum. Insofern nutzt es nichts, wenn Sparprogramme gestreckt werden.
Aber das werden wir offiziell erst in ein paar Jahren gesagt bekommen. Kein Problem :-) - #7 05.06.2012 16:42 von
Der Horn mal wieder.
Da brauch man gar nicht nachsehen was er schreibt, man weiss es schon vorher.
Dem Mann sei mal der Vorspann zu Hayeks dritter Auflage empfohlen.
Aber wahrscheinlich ist es seine Aufgabe, nachdem er beim DIW rausgeflogen ist, nun für die Gewerkschaftsstiftung Hans Böckler zu trommeln. - #8 05.06.2012 16:44 von
Die
katalanische Schwester hat eh keine Zeit :
Dorf in Spanien wählt Stiertreiben statt subventionierte Jobs - SPIEGEL ONLINE
Im übrigen nichts neues von den "Wirtschaftsweisen ": Ausgeben, Ausgeben Ausgeben dann läuft es schon wieder.
Klappt nur nicht, eben wegen der menschlichen Natur die der gute Mann da im Artikel erwähnt. - #9 05.06.2012 16:45 von
Zustimmung
Zumal, wenn die katalanische Schwester sich vor Jahren nen schönes Häuschen gebaut hat, natürlich auf Pump (alles was bei 3 nicht auf den Bäumen war investierte in Spanien in Immobilien), die griechische Schwester mit 50 zu arbeiten aufhörte und in Frührente ging.
Nun gehts ans Zahlen, da kommen sie dann an und erinnern sich plötzlich an die schwäbische Schwester.
Wenn die dann nicht schnell genug zahlt gibts Gemecker und Gemaule.
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