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Kampf gegen die Krise: Spanien schiebt Arbeitsmarktreform an

REUTERSJeder zweite Jugendliche in Spanien ist ohne Job. Dagegen will die Regierung nun mit einer Arbeitsmarktreform ankämpfen. Auch Österreich spürt die Krise und hat ein Sparpaket beschlossen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...814634,00.html
  1. #1

    Spanien ist pleite!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jeder zweite Jugendliche in Spanien ist ohne Job. Dagegen will die Regierung nun mit einer Arbeitsmarktreform ankämpfen. Auch Österreich spürt die Krise und hat ein Sparpaket beschlossen.

    Kampf gegen die Krise: Spanien schiebt Arbeitsmarktreform an - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Und was nützen bei einer Arbeitslosenquote von über 20 %, einer Jugendarbeitslosenquote von 50 %, einer noch nicht gelösten absurden Immobilienblase in zig-Milliarden-Höhe, die das Wachstum der letzten Jahre überhaupt erst ermöglicht hat und einer bekannten Rezession für 2012, die die Einnahmenseite noch weiter wegbrechen lassen wird, "Arbeitsmarktreformen"?

    Ich erspare mir jetzt entsprechende Links, die bestätigen, dass die letzten Käufe von Spanien-Anleihen, die in den Medien (auch hier bei SPON) derartig hochgejubelt wurden, letztlich wie bereits vermutet doch dann von der EZB im Sekundärmarkt getätigt wurden.

    Griechenland ist pleite, Portugal ist pleite, Spanien ist pleite! Bitte Frau Merkel, endlich einmal handeln und Ausschluss dieser Länder aus der Euro-Zone! Die weitere Alimentierung dieser Pleiteländer kann ja wohl kaum ihr ERNST sein!
  2. #2

    Wird langsam Zeit...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jeder zweite Jugendliche in Spanien ist ohne Job. Dagegen will die Regierung nun mit einer Arbeitsmarktreform ankämpfen. Auch Österreich spürt die Krise und hat ein Sparpaket beschlossen.

    Kampf gegen die Krise: Spanien schiebt Arbeitsmarktreform an - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    ...dass die Deutschen die nächste Lohnverzichtsrunde einläuten.

    Wenn jatzt alle sich auf das deutsch Niveau herunterschrauben bleibt ja kaum etwas übrig als erneut zurückzustecken und anschließend mit dem weniger an Einkommen wieder andere Volkswirtschaften zu retten.

    Warum hört eigentlich niemand den Knall? Ach so - weil der Status Quo Arbeit verursacht! Das kann natürlich nur erstrebenswert sein!
  3. #3

    Wo ist die €uro Gemeinschaft?

    Zitat von doc 123 Beitrag anzeigen
    Und was nützen bei einer Arbeitslosenquote von über 20 %, einer Jugendarbeitslosenquote von 50 %, einer noch nicht gelösten absurden Immobilienblase in zig-Milliarden-Höhe, die das Wachstum der letzten Jahre überhaupt erst ermöglicht hat und einer bekannten Rezession für 2012, die die Einnahmenseite noch weiter wegbrechen lassen wird, "Arbeitsmarktreformen"?
    .....
    Griechenland ist pleite, Portugal ist pleite, Spanien ist pleite! Bitte Frau Merkel, endlich einmal handeln und Ausschluss dieser Länder aus der Euro-Zone! Die weitere Alimentierung dieser Pleiteländer kann ja wohl kaum ihr ERNST sein!
    Für die EU müssen bessere Lösungen her!

    Ich wüßte einige Haushaltsposten in jeden EU Land die überzogen oder überflüssig sind.

    Bislang gabs in Europa nur 27-fachen Egoistmus der Millarden an Euros,Zeit und Arbeit gekostet hat.

    Nach meiner Info. geben alle EU Staaten mehr als 400 Millarden Euro für Waffen und Militär aus!

    Sind wir im Krieg?

    Warum reichen nicht auch 100 Millarden € incl. ESA Programm? Dazu regelmäßige Übungen für "Abruf" Einsatzkräfte z.b. Ex-Soldaten,Polizei,Grenzschutz,Schützenverein..?

    Eine einhetiliche EU Armee =
    Allein dass macht eine "Einsparung" von 300 Millarden € pro Jahr aus:

    Dann hätten alle EU Staaten zusammen 300 Millarden für sinnvolle Dinge z.b. sämtlichen Staatsbesitz von Griechenland oder Portugal einfach aufkaufen und partnerschaftlich & wirtschaftlicher gestalten mit EU Personal und Vor-Ort Personal.

    Oder mal auf den EU-Arbeits-Markt zurückzukommen:

    Facharbeiter Mangel und was tut die EU?
    Etwa aus Nicht-EU Staaten billige Arbeitskräfte importieren?

    Nicht nur junge sind arbeitslos sondern auch ältere!

    Für die Eliten ist ja gesorgt,wo bleibt der 80% ige Rest der Bevölkerung,sollen die keine Zukunft haben?

    Wie wäre ein einheitliches EU Bildungssystem samt geförderten Partnerschaftlichen Berufsausbildung,die EU weit funktioniert?

    Die gemeinnützigen Bereiche sind so groß wie die EU:
    Wie wäre eine EU geförderte berufliche Grundausbildung (sagen wir 24 Monate) in einen gemeinnützigen Bereich Europa weit?

    Für das Immobilien Probleme würde es auch eine Lösung geben,nur dann sollten zuerst einmal die Mond-Preise herunterkommen.Einige Nullen von Verkaufspreis weg und die Welt sieht schon ganz anders aus.

    Vielleicht biete sich ein Umbau zur Senoiren Pension oder Ferienhotel an?

    Gleichzeitig können diese Immobilien als Alterversorgung dienen,was jeder EU Staat auch unterstützen sollte d.h. EU weit
    ein angemessene Immobilie kaufen zu können.
    Was einen Tausch z.b. wegen Kilma ebenso möglich machen könnte z.b. Mallorca (Spainen) gegen Alpen(Bayern).

    Und ein EU-Grundeinkommen eingeführt werden ,um von diesen Wohl-Anteil ,die Wohn Raten auch bezahlt werden können.
  4. #4

    Zitat von doc 123 Beitrag anzeigen
    Und was nützen bei einer Arbeitslosenquote von über 20 %, einer Jugendarbeitslosenquote von 50 %, einer noch nicht gelösten absurden Immobilienblase in zig-Milliarden-Höhe, die das Wachstum der letzten Jahre überhaupt erst ermöglicht hat und einer bekannten Rezession für 2012, die die Einnahmenseite noch weiter wegbrechen lassen wird, "Arbeitsmarktreformen"?

    Ich erspare mir jetzt entsprechende Links, die bestätigen, dass die letzten Käufe von Spanien-Anleihen, die in den Medien (auch hier bei SPON) derartig hochgejubelt wurden, letztlich wie bereits vermutet doch dann von der EZB im Sekundärmarkt getätigt wurden.

    Griechenland ist pleite, Portugal ist pleite, Spanien ist pleite! Bitte Frau Merkel, endlich einmal handeln und Ausschluss dieser Länder aus der Euro-Zone! Die weitere Alimentierung dieser Pleiteländer kann ja wohl kaum ihr ERNST sein!
    Stimmt - die sind alle Pleite - aber das Wort ALLE sollten sie ernst nehmen!

    Nur Zwei Länder in der EU waren Gewinner der letzten 20 Jahre, und das waren Deutschland und NL. Aber dumm ist , Geld hat immer so eine dumme Angelegenheit, es fließt a) im Kreis , b) ist man nur Gewinner solange man "Käufer" hat - und keinen Reichtum basierdend auf Wertlosen Schuldscheinen!

    Und da Deutschland im Zentrum aller Geldströme sitzt, werden alle ringsum verarmen, und ohne die Geldströme wird Deutschland dann eben auch "nichts mehr zu beissen haben"!

    Sie verkennen da die Situation -für "Exporteure und Verkäufer" ist es nicht wichtig das diese "Reich" sind, sondern das die anderen Reicher sind , den sonst kaufen die alle nichts mehr , und das bringt dann den Exporteur um!

    Wenn sie alle rauswerfen die ihnen nicht gefallen , dann sind sie als Deutscher ganz ganz schnell sehr sehr arm - Liegt eben am Geld und das nicht sein "behalten" sondern sein Umlauf die Wirtschaft bestimmt!

    Wäre Gelderhalt und Besitz das Ziel - gäbe es nur noch verbuddeltes Geld , und keine Wirtschaftschaft und Handel mehr!
  5. #5

    Falange olé

    Nachdem Richter Garzón kaltgestellt wurde, sollte die alte, nach wie vor mega-mächtige, spanische Falange-Elite doch, sagen wir mal, eine Siegprämie, an die armen Indignatos spenden. Denn hätte Garzón sie alle geoutet, die Caudillo-Fans, dann wären die Forderungen der Hinterbliebenen zur Wiedergutmachung der Greuel, um ein x-faches teurer geworden! Also, Rachoy, du edler Ritter und Behüter der alten Fascho-Elite, hol mal was raus, für deine jungen Leute, bevor sie das Land verlassen! Viva Espana!
  6. #6

    Arme Spanier

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jeder zweite Jugendliche in Spanien ist ohne Job. Dagegen will die Regierung nun mit einer Arbeitsmarktreform ankämpfen. Auch Österreich spürt die Krise und hat ein Sparpaket beschlossen.

    Kampf gegen die Krise: Spanien schiebt Arbeitsmarktreform an - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Das Ganze läuft wohl auf eine Definitionsfrage hinaus. Geht es "Spanien" wirklich besser, wenn man Arbeitsmarktreformen durchführt ? Lt. dem Artikel wird es dann den Arbeitgebern besser gehen.
    Ist damit irgendeines der vielen Probleme Spaniens gelöst ? Wird dort mehr produziert, mehr exportiert ? Kommen mehr Touristen oder Pilger ?
    Was heisst eigentlich Aufstocker und Hartz4 auf Spanisch ?
  7. #7

    Gewinner? Deutschland?

    Zitat von silverhair Beitrag anzeigen
    Stimmt - die sind alle Pleite - aber das Wort ALLE sollten sie ernst nehmen!

    Nur Zwei Länder in der EU waren Gewinner der letzten 20 Jahre, und das waren Deutschland und NL. Aber dumm ist , Geld hat immer so eine dumme Angelegenheit, es fließt a) im Kreis , b) ist man nur Gewinner solange man "Käufer" hat - und keinen Reichtum basierdend auf Wertlosen Schuldscheinen!

    Und da Deutschland im Zentrum aller Geldströme sitzt, werden alle ringsum verarmen, und ohne die Geldströme wird Deutschland dann eben auch "nichts mehr zu beissen haben"!

    Sie verkennen da die Situation -für "Exporteure und Verkäufer" ist es nicht wichtig das diese "Reich" sind, sondern das die anderen Reicher sind , den sonst kaufen die alle nichts mehr , und das bringt dann den Exporteur um!

    Wenn sie alle rauswerfen die ihnen nicht gefallen , dann sind sie als Deutscher ganz ganz schnell sehr sehr arm - Liegt eben am Geld und das nicht sein "behalten" sondern sein Umlauf die Wirtschaft bestimmt!

    Wäre Gelderhalt und Besitz das Ziel - gäbe es nur noch verbuddeltes Geld , und keine Wirtschaftschaft und Handel mehr!
    Die fehlenden Aufwertungsgewinne als volkswirtschaftliche Sozial- und Wohlfahrtsdividende haben schon innerhalb Deutschland zu starken sozialen Verwerfungen geführt, diese Zwangsanpassung an die neue Einheitswährung wurde mit erheblichen "Reformen" begleitet, damit diese neue Währung aus deutscher Sicht überhaupt funktionieren konnte.

    Lesen Sie doch einmal bitte das aktuelle Buch DAS EURO ABENTEUER GEHT ZU ENDE, Sie werden auch Dinge finden, die das genaue Gegenteil Ihrer Aussagen belegen, Deutschland, besser die normalen Bürger, der Mittelstand, die durch die Euroeinführung entstandene neue Unterschicht haben sicherlich nicht profitiert. Hinzu kommen nunmehr für uns gigantische Rettungsrisiken, die kaum mehr zu überblicken sind. Die finanzielle Lage vieler Kommunen und Städte ist hoffnungslos, die Infrastruktur teilweise völlig verrottet und akut einsturzgefährdet!

    Man kann einen solch fragmentierten Wirtschaftsraum wie die EU einfach nicht in eine Einheitswährung pressen, diese führt zwangsläufig in die Überschuldung, Verarmung, vielleicht sogar in Bürgerkriege und endet in einer Weichwährungsunion mit Kapitalflucht. Das Ventil der Auf- und Abwertung einer eigenen Währung fehlt, es entstehen zwangsläufig ökonomische Ungleichgewichte, die über die EZB und über diverse Fonds ausgeglichen werden müssen. Und über Lohnabsenkungen, um diese mit der Produktivität in Einklang zu bringen.

    Für uns bedeutet dies, dass potentielle Nachfrager im Euroraum wegfallen, ausgeglichen werden kann dies bislang über den Export in den Nicht-Euroraum und den Export außerhalb der EU.

    Einige seriöse Studien dazu:

    http://www.cesifo-group.de/portal/pl.../1/1209833.PDF
    http://www.boeckler.de/pdf/p_imk_report_60_2011.pdf
  8. #8

    Ziemlich wirr

    Zitat von nomadas Beitrag anzeigen
    Nachdem Richter Garzón kaltgestellt wurde, sollte die alte, nach wie vor mega-mächtige, spanische Falange-Elite doch, sagen wir mal, eine Siegprämie, an die armen Indignatos spenden. Denn hätte Garzón sie alle geoutet, die Caudillo-Fans, dann wären die Forderungen der Hinterbliebenen zur Wiedergutmachung der Greuel, um ein x-faches teurer geworden! Also, Rachoy, du edler Ritter und Behüter der alten Fascho-Elite, hol mal was raus, für deine jungen Leute, bevor sie das Land verlassen! Viva Espana!
    was Sie so schreiben. Wenn Sie kein Spanisch koennen (und anscheinend auch keine Ahnung von Spanien haben),warum benutzen Sie dann spanische Woerter (eindeutig falsch-und nicht ironisierend) und Namen?
    Wenn man keine Ahnung hat,sollte man auch mal schweigen.
  9. #9

    Man kann es immer nur wieder ...

    Man kann es immer nur wieder erwähnen.

    Die Produktion wird bei der Schaffung von genügend Arbeitsplätzen weltweit immer mehr an Bedeutung verlieren, durch den technologischen Fortschritt.

    Dies muß aber auch nicht umbedingt schlecht für die Masse der Menschen sein.

    Intelligente Lösungen sind jetzt gefragt. Ein immer weiter so, darf es nicht mehr geben. Und wir müssen alle lernen, daß man sich nicht nur über einen festen Arbeitsplatz definieren kann. Es geht um sinnvolle Tätigkeiten oder Beiträge für die Gesellschaft.








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