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Kampf gegen den Rausschmiss: Chefin verschanzt sich im Büro

Der Chefin des französischen Hotelverbands Umih wurde gekündigt - zu Unrecht, wie sie findet. Also nahm sie ihr Schicksal selbst in die Hand: Sie verbarrikadierte sich in der Pariser Verbandszentrale, um dem Rausschmiss zu entgehen. Jetzt will die Belegschaft gegen die Sesselkleberin klagen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...683255,00.html
  1. #1

    Wegen der nicht erfolgten Preissenkung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Chefin des französischen Hotelverbands Umih wurde gekündigt - zu Unrecht, wie sie findet. Also nahm sie ihr Schicksal selbst in die Hand: Sie verbarrikadierte sich in der Pariser Verbandszentrale, um dem Rausschmiss zu entgehen. Jetzt will die Belegschaft gegen die Sesselkleberin klagen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...683255,00.html
    So sollte es auch hierzulande laufen. Wegen der nicht erfolgten Preissenkung sollte der Bundestag den alten Steuersatz für die Hotelbranche wieder einführen, so wie der französische Senat das androhte.
  2. #2

    So ein Quatsch!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Chefin des französischen Hotelverbands Umih wurde gekündigt ... Sie verbarrikadierte sich in der Pariser Verbandszentrale, um dem Rausschmiss zu entgehen. Jetzt will die Belegschaft gegen die Sesselkleberin klagen...
    Was ist das denn für eine Quatschmeldung? Ist man offiziell noch nicht entlassen, wenn man sich in der Firma verstecken kann? Muss man so lange noch Gehalt bekommen? Hat die sich in der Verbandsverpflegungsstelle verbarrikadiert, dass sie ewig aushalten kann? Was passiert, wenn die Klage erfolgreich ist, sie aber auch dann nicht aufgibt?

    Das war wohl euer Aprilscherz für dieses Jahr? Zu früh! ;-)
  3. #3

    Französische Selbsthilfe

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Chefin des französischen Hotelverbands Umih wurde gekündigt - zu Unrecht, wie sie findet. Also nahm sie ihr Schicksal selbst in die Hand: Sie verbarrikadierte sich in der Pariser Verbandszentrale, um dem Rausschmiss zu entgehen. Jetzt will die Belegschaft gegen die Sesselkleberin klagen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...683255,00.html
    Richtig, dass jetzt auch die Manager ihren Rausschmiss verweigern und die Sache selbst in die Hand nehmen. Diverse Belegschaften haben dies in Frankreich ja erfolgreich vorgemacht und Werksschließungen verhindert, indem sie die Betriebe besetzten und die Manager als Geiseln nahmen. Solange, bis der Schließungs- und Kündigungsbeschluss wieder vom Tisch war.

    Ein Erfolgsrezept, konjunkturelle Krisen ohne Jobverluste zu überstehen. Gerade den Deutschen würde es gut anstehen, sich an solchen Aktionen zu orientieren. Nokia Bochum und Quelle Karstadt, AEG, Grundig und viele andere deutsche Unternehmen würden heute noch existieren.

    Auch abgewählte Mitglieder des Bundestages und anderer Parlamente sollten einmal darüber nachdenken, ob sie wirklich so mir nichts, dir nichts einfach ihre Sitze aufgeben sollten. Würden sich abgewählte Parlamentarier zusammenschließen und in ihren Büros verschanzen, könnten sie ihren Abgang in den meisten Fällen sicher verhindern.

    Bundesminister Schäuble zum Beispiel macht das schon seit Jahrzehnten so. Er wurde bereits in den 80ern von Kohl entlassen und ist immer noch da.
  4. #4

    Selbst Kidnapping

    nette Schmozette - sonst werden Manager gekidnappt, hier bricht eine entlassene Managerin in ihr EHEMALIGES Büro ein

    Zitat von unente Beitrag anzeigen
    Was ist das denn für eine Quatschmeldung? Ist man offiziell noch nicht entlassen, wenn man sich in der Firma verstecken kann? Muss man so lange noch Gehalt bekommen? Hat die sich in der Verbandsverpflegungsstelle verbarrikadiert, dass sie ewig aushalten kann? Was passiert, wenn die Klage erfolgreich ist, sie aber auch dann nicht aufgibt?

    Das war wohl euer Aprilscherz für dieses Jahr? Zu früh! ;-)
    SATIRE: wie kamen die Engländer früher eigentlich zu ihren Hausgespenstern? Haben die nicht manchmal zukünftig ehemalige Verwandte eingemauert:-)))))
  5. #5

    Klagegeister

    Zitat von genugistgenug Beitrag anzeigen
    ...SATIRE: wie kamen die Engländer früher eigentlich zu ihren Hausgespenstern? Haben die nicht manchmal zukünftig ehemalige Verwandte eingemauert:-)))))
    ...und die könnte man da herausklagen?
  6. #6

    Rausschmiss ist Nebensache!

    Zitat von Emil Peisker Beitrag anzeigen
    So sollte es auch hierzulande laufen. Wegen der nicht erfolgten Preissenkung sollte der Bundestag den alten Steuersatz für die Hotelbranche wieder einführen, so wie der französische Senat das androhte.
    Die sollte gehen wenn ihr vom Vorstand der goldene Handschlag angeboten worden ist. Wenn sie gut ist, findet sie wo anders eine neue Beschäftigung.
    Bei uns sollte der Bundestag gaaaanz schnell die MWSt Senkung für das Gastgewerbe zurücknehmen. Ein Käffchen und ein Stück Kuchen (letzteres eigentlich nur noch unter Einsatz technischer Hilfsmittel auf dem Teller zu finden) sind mit Preisen über 4 Euro einfach zu teuer. Und von den Zimmerpreisen wollen wir hier garnicht sprechen.
  7. #7

    .

    Zitat von Emil Peisker Beitrag anzeigen
    So sollte es auch hierzulande laufen. Wegen der nicht erfolgten Preissenkung sollte der Bundestag den alten Steuersatz für die Hotelbranche wieder einführen, so wie der französische Senat das androhte.
    Ich bin exakt Ihrer Meinung.
    Da wird 1 Milliarde Steuergelder verschwendet und es gibt nicht einmal Preiskorrekturen. Das dieses Geld verwendet wird um auch nur einem einzige Angestellten in der Hotelbranche mehr zu zahlen glaubt ebenfalls kein Mensch.
  8. #8

    Gebt das Geld den Russen

    Zitat von Kassian Beitrag anzeigen
    Ich bin exakt Ihrer Meinung.
    Da wird 1 Milliarde Steuergelder verschwendet und es gibt nicht einmal Preiskorrekturen. Das dieses Geld verwendet wird um auch nur einem einzige Angestellten in der Hotelbranche mehr zu zahlen glaubt ebenfalls kein Mensch.
    Da zeigt sich wiedermal die Sachunkenntnis der Hotelbranche in Deutschland. Die Hotelbranche ist eines der größten Arbeitgeber in Deutschland, und viele in der Hotelerie kämpfen ums Überleben insbesondere viele Kleine- und Mittelständische Betriebe. Wer glaubt das es billiger ist Hunderttausende auf die Strasse zu setzen und statt dessen zig Milliarden bei Opel oder den Russen zu verpulvern der scheint wohl einen an der Waffel zu haben.
  9. #9

    Das ging so gewaltig nach hinten los

    Zitat von redtokiller Beitrag anzeigen
    Da zeigt sich wiedermal die Sachunkenntnis der Hotelbranche in Deutschland. Die Hotelbranche ist eines der größten Arbeitgeber in Deutschland, und viele in der Hotelerie kämpfen ums Überleben insbesondere viele Kleine- und Mittelständische Betriebe. Wer glaubt das es billiger ist Hunderttausende auf die Strasse zu setzen und statt dessen zig Milliarden bei Opel oder den Russen zu verpulvern der scheint wohl einen an der Waffel zu haben.
    Sie Lobbyist, Sie:-)

    Nun, halten Sie sich doch etwas mit Ihren Aufällen zurück.
    Wegen der erfolgten Steuersenkung sind nicht Hundertausende besser bezahlt worden, und bevor die Steuersenkung beschlossen wurde, war auch nicht geplant Hundertausende zu Entlassen.

    Die Herbergsbetriebe können ohne Mitarbeiter den laden nicht schmeißen, und Sie agitieren mit den billigsten Parolen, wenn Sie davon sprechen, dass es besser sei, die Eigentümer Hotelbranche zu "bereichern", als das Geld in Opel zu stecken.

    Diese Steuersenkung fällt der FDP langfristig noch so heftig auf die Füße, dass sie irgendwann mal den Tag verflucht, an dem sie für diesen Schwachsinn gestimmt hat.

    Dass sich die Union so unbeteiligt zurücklehnt, ist zwar ungerecht, aber der Meister der Welle musste ja auch unbedingt aus dieser Aktion den werbewirksamen "Honig" ziehen.

    Das ging so gewaltig nach hinten los, dass man sich fragt, ob da nicht zumindest der eine oder andere FDP-Spindoktor etwas "ahnen" hätte müssen.








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