Kampf gegen Crystal Meth: Giftküchen an der Grenze

SPIEGEL TVIm deutsch-tschechischen Grenzgebiet boomt der Handel mit Crystal Meth. Die Droge verwandelt Abhängige in Wracks, Polizisten sind im Kampf gegen das Rauschgift machtlos.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...-a-875994.html
  1. #1

    Ein Grund warum es Sinn macht Cannabis zu legalisieren ist der, das junge Menschen nicht mehr genötigt werden kontakt mit Dealern aufzunehmen die evt auch härtere extrem süchtig machende Drogen konsumieren.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Polizisten sind im Kampf gegen das Rauschgift machtlos.
    Erstaunlich. Rumdocktern an den Symptomen hilft nicht gegen die Ursachen? Erstaunlich. Wirklich erstaunlich.
  3. #3

    Milchmädchenrechnung

    Zitat von d2e4 Beitrag anzeigen
    Ein Grund warum es Sinn macht Cannabis zu legalisieren ist der, das junge Menschen nicht mehr genötigt werden kontakt mit Dealern aufzunehmen die evt auch härtere extrem süchtig machende Drogen konsumieren.
    Das Dumme an Drogen ist nur, dass der Bedarf mit der Zeit steigt oder der Körper nach härteren Stoffen verlangt. Das gilt auch für Cannabis. Dies führt dann dazu, dass die Sucht immer mehr Geld kostet und da auf dem Drogenmarkt ebenfalls marktwirtschaftliche Mechanismen wirken, wird unser pekunär eher schlechtgestellter Jugendlicher ganz schnell wieder auf dem Markt in Polen stehen. "Geiz ist geil!" gilt eben leider auch da.

    Zudem ist es schlicht gefährlich, Cannabis als quasi harmlosen Spaß abzutun! Jeder, der sich als Nicht-User schon einmal für eine gewisse Zeit mit Kiffern abgegeben hat, kennt die Symptome. Vergesslichkeit, Unzuverlässigkeit und ein Abschweifen in teils abstruse Gehirngespinnste.
    Ich habe das alles schon bei einem guten Freund erlebt und ich will nicht, dass noch mehr Menschen dem Zeug anheimfallen und später mit den Folgen kämpfen müssen. Es ist mehr als bedenklich, wie sehr diese Droge schon als Normalität angesehen wird.
    Zudem ist und bleibt Cannabis, auch wenn das die Kifferfraktion vehement abstreiten wird, eine Einstiegsdroge. Denn fast jeder, der irgendwann bei der Chemie gelandet ist, hat mit dem Rauchen von Pot angefangen. Das ist ein Fakt. Von dem sozialen Umfeld, aus dem die Droge beschafft wird, will ich hier gar nicht erst anfangen. Geistige Eliten sind es jedenfalls nicht.
  4. #4

    warum verbietet man nicht nudelhölzer benzin und reinigungsmittel

    dann wäre alles viiiiiiiiiiiel besser. genau wie beim einzig wirksamen hustensaft auf morphin basis. ich kann schon gut verstehen das mir kein arzt bei starkem husten diesen verschreiben möchte. ich bin auch nicht süchtig, trinke kein alkohol und habe mit drogen null am hut. auch rauchen möchte ich nicht. da kann ich die gängelung bestens verstehen.


    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im deutsch-tschechischen Grenzgebiet boomt der Handel mit Crystal Meth. Die Droge verwandelt Abhängige in Wracks, Polizisten sind im Kampf gegen das Rauschgift machtlos.

    Kampf gegen die Droge Crystal Meth an der deutsch-tschechischen Grenze - SPIEGEL ONLINE
  5. #5

    ...

    Zitat von 01099 Beitrag anzeigen
    Zudem ist und bleibt Cannabis, auch wenn das die Kifferfraktion vehement abstreiten wird, eine Einstiegsdroge. Denn fast jeder, der irgendwann bei der Chemie gelandet ist, hat mit dem Rauchen von Pot angefangen. Das ist ein Fakt.
    Fast jeder der bei Chemie gelandet ist hat mit dem Essen von Brot angefangen! Und das ist Fakt.
  6. #6

    falsche Logik

    Zitat von 01099 Beitrag anzeigen
    .... Denn fast jeder, der irgendwann bei der Chemie gelandet ist, hat mit dem Rauchen von Pot angefangen. Das ist ein Fakt. .
    Daraus anzuleiten, das Gras-rauchen zu Chemiekonsum führt ist abstrus.
    Vor Pot haben nämlich alle Junks Muttermilch und Schokolade zu sich genommen. DAS sind die wahren Einstiegsdrogen!
  7. #7

    "Nervengift"...

    ...hört sich natürlich schön dramatisch an, aber in Wirklichkeit ist Meth ein Neurotransmitter-Stimulans, so wie Speed oder MDMA, wenngleich auch wesentlich potenter.
    Die hauptsächlichen Gesundheitsschäden beim Meth-Konsum sind übrigens auf Verunreinigungen bei der Herstellung zurückzuführen. Ich möchte das Zeug allerdings nicht verharmlosen und auch beim Konsum von reinem Meth sind die mittelfristigen Folgen nicht zu unterschätzen.
    Das haben schon Ärzte während des 2. Weltkriegs erkannt und daher vor der unkontrollierten Abgabe von Pervitin-Tabletten an die kämpfende Truppe gewarnt.
    Die unmittelbare Gefahr beim Amphetamin-Konsum liegt darin, bei Nachlassen der Wirkung in ein Loch zu fallen, was Menschen, denen die Wirkweise im zentralen Nervensystem unbekannt ist dazu animiert, weitere Dosen nachzulegen um den euphorischen Zustand (wohlgemerkt kein Rauschzustand) aufrecht zu erhalten.
    Man sollte allerdings auch erwähnen, dass der Suchtfaktor von Amphetaminen trotz allem noch ein ganzes Stück unter dem von Alkohol und weit unter dem von Tabak liegt.
  8. #8

    Quark,

    Zitat von 01099 Beitrag anzeigen
    Das Dumme an Drogen ist nur, dass der Bedarf mit der Zeit steigt oder der Körper nach härteren Stoffen verlangt. Das gilt auch für Cannabis. Dies führt dann dazu, dass die Sucht immer mehr Geld kostet und da auf dem Drogenmarkt ebenfalls marktwirtschaftliche Mechanismen wirken, wird unser pekunär eher schlechtgestellter Jugendlicher ganz schnell wieder auf dem Markt in Polen stehen. "Geiz ist geil!" gilt eben leider auch da.

    Zudem ist es schlicht gefährlich, Cannabis als quasi harmlosen Spaß abzutun! Jeder, der sich als Nicht-User schon einmal für eine gewisse Zeit mit Kiffern abgegeben hat, kennt die Symptome. Vergesslichkeit, Unzuverlässigkeit und ein Abschweifen in teils abstruse Gehirngespinnste.
    Ich habe das alles schon bei einem guten Freund erlebt und ich will nicht, dass noch mehr Menschen dem Zeug anheimfallen und später mit den Folgen kämpfen müssen. Es ist mehr als bedenklich, wie sehr diese Droge schon als Normalität angesehen wird.
    Zudem ist und bleibt Cannabis, auch wenn das die Kifferfraktion vehement abstreiten wird, eine Einstiegsdroge. Denn fast jeder, der irgendwann bei der Chemie gelandet ist, hat mit dem Rauchen von Pot angefangen. Das ist ein Fakt. Von dem sozialen Umfeld, aus dem die Droge beschafft wird, will ich hier gar nicht erst anfangen. Geistige Eliten sind es jedenfalls nicht.
    bevor er Pot geraucht hat, hat er mit ziemlicher Sicherheit Tabak geraucht und Alkohol getrunken - was ist bitte "Die Einstiegsdroge"?
  9. #9

    Selten so ein Quatsch gelesen...

    Zitat von 01099 Beitrag anzeigen
    Das Dumme an Drogen ist nur, dass der Bedarf mit der Zeit steigt oder der Körper nach härteren Stoffen verlangt. Das gilt auch für Cannabis. Dies führt dann dazu, dass die Sucht immer mehr Geld kostet und da auf dem Drogenmarkt ebenfalls marktwirtschaftliche Mechanismen wirken, wird unser pekunär eher schlechtgestellter Jugendlicher ganz schnell wieder auf dem Markt in Polen stehen. "Geiz ist geil!" gilt eben leider auch da.

    Zudem ist es schlicht gefährlich, Cannabis als quasi harmlosen Spaß abzutun! Jeder, ...ich hier gar nicht erst anfangen. Geistige Eliten sind es jedenfalls nicht.
    , da stellt es einem die Haare auf:
    1. Es gibt keine Einstiegsdroge - bestenfalls wäre das Nikotin und Alkohol. Aus Sicht der WMH Organisation (Studie 2010) gibt es keine Einstiegsdrogen. - Punkt -
    2. Keine(!) Droge ist ungefährlich. Etliche sind von der Toxizität wesentlich gefährlicher als Cannabis (THC von der Toxizität sogar mäßig giftig ) - zu den gefährlichen zählt hier der Alkohol, der sehr toxisch ist - von der Alkoholvergiftung bis zum Tod ist hier alles möglich ;) . Bei THC Konsum ist der Tod durch diesen Konsum praktisch unmöglich....
    3. Psychosen etc. kann man auch ohne Drogen entwickeln - das kommt öfter vor wie man denkt ;)
    4. Selbstverständlich hat jeder Rausch gewisse gewünschte und durchaus unerwünschte Wirkungen - schon mal im Bierzelt vorbeigeschaut ;) - die Kiffer sind da ja noch harmlos weil sie im Bierzelt "Security" brauchen. Cannabis Konsumenten brauchen keine "Security" - ganz im Gegenteil.

    Bevor sie so einen Quatsch oder abstrusen Thesen aufstellen, setzen sie sich mir der Problematik ein bisschen mehr auseinander - dann kommt nicht so ein Quatsch dabei heraus.
    Wenn Erwachsene eine Rausch herbeiführen wollen dann ist das erstmal völlig in Ordnung. Die Menschen Urvölker nutzen den Rauschzustand schon seit je her. Dies ist erstmal nichts ausergewöhnliches...Welche Drogen sie dazu nehmen - mit Verlaub - da mischt sich der Staat ein bisschen zu viel ein, der Staat schützt die Alkohollobby und hat den "Drug War" ohnehin längst verloren. Wenn es nach dem Stand der Wissenschaft gehen würde, hätte man eine andere Drogenpolitik und weniger Probleme höhere Einnehmen und mehr Gerechtigkeit. Ganz nebenbei würde der Staat Effektiv den mittlerweile unüberschaubaren Droogensumpf (jede Woche einen neue Idee) effektiv trockener legen. Natürlich wäre nach Stand der Wissenschaft (und auch nach Meinung von Rechtswissenschaftler, Polizisten, Staatsanwältem Richtern etc.) Cannabis schon lange legal. Nur was machen wir mit den Polizisten die dann die nicht mehr "kleine Kiffer" sondern echte Verbrecher jagen müssten? Und was soll Schäuble mit den ganzen Steuereinahmen die es ihm in die Kasse spült machen? Natürlich wäre die Alkohol Lobby "not amused" - ist ja auch ein Milliarden geschäft ;) - Da verplempert der Schäuble doch lieber die Kohle beim Räuber & Gendarm spielen ohne Aussicht auf wirklichen Erfolg ;) ... In den USA und einigen anderen Ländern (Schweiz, Tschechien, etc) begreift man es schön langsam.