REUTERSDie Finanzminister der Euro-Länder haben das Rettungspaket für Spaniens Banken gebilligt. Bis zu 100 Millionen Euro werden bereitgestellt. Anleger sind dennoch besorgt: Risikoprämien für spanische Anleihen stiegen auf Rekordniveau. Zehntausende protestierten gegen den Sparplan der Regierung.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...845538,00.html
Die Flucht des Geldes ist nicht aufzuhalten. Wer noch Geld auf seinem
Konto hat, bringt das Ersparte schnell außer Land.
Alle erwarten eine Staatspleite.
Der Plan, durch eine höhere Mehrwertsteuer mehr Steuereinnahmen
zu erzeugen, kann nicht funktionieren. Weil alles teurer wird
und die Spanier dann noch weniger als vorher einkaufen können.
Die meisten Menschen haben dort eh nicht viel zum konsumieren,
Über eine Zwangsabgabe der Vermögenden, wie der DIW
aus Deutschland es den Spaniern vorgeschlagen hat,
mag man in Madrid wohl noch nicht sprechen.
Aber Notverordnungen muss es in Spanien jetzt alternativlos
geben.
Warum? Der Teufelskreis besteht darin, dass Spanien kein
frisches Geld zu bezahlbaren Zinsen bekommen kann
und gleichzeitig das Kapital zu zig Milliarden € montlich
aus dem Land flüchtet. Das kann kein gutes Ende nehmen.
Wir sollten die Damen und Herren Abgeordneten wie auch die Mitglieder
der Regierungen für ein paar schöne Jahre, wenn auch ohne
Aufwandsentschädigungen, in Dauerurlaub schicken.
Dann blieben dem deutschen Volk jede Menge Gesetze, öffentliche
Ausgaben, neue Steuern sowie außerdem die Übernahme weiterer
Kosten und finanzieller Risiken für andere Staaten erspart.
Ja, eine EUR Rettung sollte möglich sein.
Die Staatsschulden der Eurozone: 12 Billionen €
Bilanzsumme der € Banken: 40 Billionen €
Faule Kredite der € Banken: 18 Billionen €
BIP der Eurozone: 10 Billionen €
Privatvermögen Deutschland: 8,5 Billionen €
Privatvermögen Eurozone: 60 Billionen €
Die PIGS Staaten haben ein Solvenzproblem,
sie haben zuwenig Einnahmen und zu hohe Ausgaben.
Europaweit koordinierte Vermögens-, Vermögenszuwachs-,
Finanztransaktions- und Körperschaftssteuern brächten
jährlich zwischen 500 und 1000 Milliarden Euro.
Damit könnten die Schulden aller Euro-Staaten auf ein
tragbares Niveau abgesenkt werden. (attac)
Fazit: Es ist genug Geld da, den Schulden, auch den
faulen Krediten der Banken stehen die
Guthaben der europäischen Superreichen bzw. -Gläubiger
buchhalterisch gegenüber.
MfG wibo2
siehe
Flächendeckende Rettung von Banken darf es nicht geben
https://www.allianz.com/static-resou...port2011de.pdf
Das gleuben Sie doch wirklich nicht ernsthaft. Sinn dieser gesammten abstrusen Euro- und EU-Veranstaltung kann doch wohl nur sein, auf möglichste einfache Wiese, weitere Umverteilungsmaßnahmen von unten nach oben, von arm nach reich durchzuführen und zu rechtfertigen.
Sonst wäre doch bereits längstens die griechischen Auslandvermögen eingezogen worden oder diese Milliarden-schweren griechischen Reeder entsprechend besteuert worden und zigfache Jachten längstens konfisziert. Genauso in Italien oder in Spanien würde es längstens Zwangsanleihen bei den Reichen- und Superreichen zur Finanzierung des Staats-Defizits geben. ODER in Deutschland würden die Gewinne der Export-Firmen, die nahezu ausschließlich vom Euro profitieren, längstens entsprechend besteuert und es würde diesen die Möglichkeit genommen, ihre eh schon geringe Steuerlast dann noch weiter herunterzurechnen. Wenn man so sieht, dass eine Quandt-Familie gleich mit mehreren hundert Millionen Gewinn pro Jahr an dieser abusrden Währung verdient, während die Arbeiter in Deutschland seit Jahren tatsächliche Reallohnverluste erleiden, vesteht man die Welt nicht mehr. Wieso werden diese Unternehmensgewinn, die dann eh der Realwirtschaft entzogen werden und auf schweizer- oder luxemburgischen Konten lagern, nicht entsprechend besteuert. Wieso reicht der Familien Quandt nicht aus 1 oder 2 Millionen Gewinn pro Jahr für eine vollständig arbeitslose Leistung und einer Firma, die teils vollständig irregulär aus Nazi-Zeiten herübergerettet wurde?
Resturkturierung? Mal ein neues Wort für Reichenförderung? Oder was soll das wieder sein?
Soso.Das teilte Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker nach einer Videokonferenz der Euro-Finanzminister am Freitag mit. Das Geld soll in vier Tranchen überwiesen werden, um den spanischen Finanzsektor zu stabilisieren. Die Haftung liegt beim spanischen Staat.
Glaubt denn wirklich jemand, dass dies etwas für den spanischen Bürger bringt? Es geht wieder um die Banken, die ja angeblich "systemrelevant" sind. Wahrscheinlich haben alle europäischen Banken wieder einmal Geld an die spanischen Banken verliehen und üben wieder Druck aus. Ich fordere endlich eine Volksabstimmung, die dem Treiben Einhalt gebietet. Dafür hat kein Volksvertreter ein Mandat!
Die "Hilfe" für Spanien verpufft wirkungslos. Heute gingen die Risikoaufschläge für Spaniens Anleihen schon wieder über 7 Prozent -komisch, hatte "Mr. Burns" Schäuble doch noch vorgestern gesagt, Spanien werde mit den 100 Milliarden "auf einem gutem Weg sein"...
Dass das nicht so sein wird, war vollkommen klar für jeden, der den Charakter der Krise als ZAHLUNGSBILANZKRISE verstanden hat.
Zuviel Klugheit ist der Karriere und dem Ruf im Lande von Merkel, Schäuble und ihren speichelleckenden Claqueuren Schieritz (Zeit), Storbeck (Handelsblatt) und Böll (Spiegel) allerdings nicht förderlich-inzwischen werden die intelligenten Leute schon regierungsamtlich fertiggemacht :
Anrufe bei Professoren: Regierung setzt kritische Ökonomen unter Druck - Deutschland - Politik - Handelsblatt
Wer die Wahrheit trotzdem erfahren will, sollte das "Euro-Desaster" von Matthias Elbers lesen. Die Analyse erklärt auf 46 Seiten die Eurokrise auch für Nicht-Volkswirte in verständlicher Sprache
Lesen und weitersagen, Gegenöffentlichkeit aufbauen!