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Kamine: Holzfeuer*setzen gefährlichen Feinstaub frei

Erschreckende Bilanz einer ausführlichen Luftanalyse: Bei der Verbrennung von Holz werden viele*krebserregende Partikel freigesetzt. In Deutschland gelten nun neue Grenzwerte für Kamine und Öfen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...743678,00.html
  1. #100

    Klimaholzstaubvergiftung

    Wie?
    Ja!
    Wie hat es die Menschheit denn geschafft bis heute zu überleben mit Holzfeuerung bis ins 17Jhd - dann kam die Kohle dazu und jetzt sollen die kleinen Kachelöfen der Gesundheitstöter sein.

    Die Klimaerwärmung hat anscheinend dem einen oder dem anderen die grauen Zellen zu sehr erhitzt!
    When will they ever learn?
  2. #101

    Nicht persönlich gemeint, aber notwendiger Kommentar

    Zitat von Sysiphos110 Beitrag anzeigen
    Hmhm. In den USA nennt man das barbQing.
    In Deutschland ist's wohl seit den 90-ern in Reihenhaussiedlungen zur Plage verkommen.
    Wenn mir stundenlang der Geruch von verbrannten Schweinshaxen, Billigst-Schnitzeln und Schweinebauch in die Bude zieht, sodaß ich kein Fenster öffnen kann, werde ich auch zur Spaßbremse.
    Man könnte ja dann zur Bespaßung der Grillfête ein Altreifenfeuer entfachen.
    Kommt bestimmt gut.... .
    Und früher waren die Kinder weniger nervig, heute gibts das Emissionsschutzgesetz und Kinderlärm ist Lärm per Definition. Da dürfen auch die renitenten Alten die Spielplätze wegklagen oder nette Schildchen aufstellen lassen, dass zwischen 12 und 15 Uhr gefälligst Ruhe im Karton zu herrschen hat.

    Hören Sie, früher hat es KEINEN gestört, wenn's mal 'ne Grillfete gab. Und heute hat man den Eindruck, dass Nachbars nur noch drauf warten, einem eine reinzudrücken; sei es wenn's Auto 2cm über's Parkverbot steht, weil der liebe kleine eben 14:55 Uhr schon Töne von sich gibt oder der Hund ...

    *seufz* früher war eins auf jeden Fall besser: da gab's keinen Nachbarn, der ständig mit dem Anwalt gedroht hat, weil ihm was nicht passt. Die Welt ist voller Spielverderber. Da sind Sie nicht der einzige.

    Ist nicht persönlich gemeint, aber das fällt mir so zu Ihrem Statement ein: "mich stört was, und was mich stört darf nicht sein" - in Ihrem Fall die Grillerei Ihrer Nachbarn.
  3. #102

    Holzstaubklimavergiftungskohlefeuerung..

    Zitat von floriankurz Beitrag anzeigen

    Die Klimaerwärmung hat anscheinend dem einen oder dem anderen die grauen Zellen zu sehr erhitzt!
    When will they ever learn?
    1.) Feuern Sie Ihren kleinen Kachelofen an, heizen Sie ihm richitig ein.
    2.) Schließen Sie die Rauchklappe, öffnen Sie die Feuerungstür.
    3.) Inhalieren Sie kräftig. Dann lernen Sie's - vielleicht.

    Vielleicht aber auch nicht.
  4. #103

    Massenerhaltungssatz

    Zitat von Sysiphos110 Beitrag anzeigen
    Falsch. Da sich die organische Materie beim Verrotten nicht vollständig in CO² umsetzt.
    Und wo geht der Kohlenstoff dann hin? Wo wird dieser gespeichert (der Anteil der zu Kohle oder Öl wird ist marginal)?
    Das ist nun mal ein Naturgesetzt. Kein Atömschen C geht verloren.

    Holz als nachwachsender Rohstoff ist ein sinnvoller Teil im Energiemix der Zukunft. Sicher reicht unsere Forstfläche nicht um ganz Deutschland mit Holz zu heizen. Aber wir müssen uns von dem Gedanken verabschieden das es einen richtigen Weg gibt. Über kurz oder lang läuft's darauf hinaus dass wir alle uns zur Verfügung stehenden Mittel optimal nutzen.

    Mir ist etwas Holzrauch lieber als ein AKW.

    Woher Du Deine Agressivität und Dein unendliches Fachwissen nimmst? Mir ein Rätsel.

    Zum Thema mehr verheiezen als da ist: Bei uns in der Ecke ist die Forstwirtschaft recht schwach ausgeprägt. Ich kenne keine Rodung für Kaminholz. Wir heizen ausschliesslich mit Holz aus Durchforstung oder abgestorbenen Bäumen. Wie es in anderen Teilen Deutschlands aussieht mag ich nicht beurteilen - ich glaube aber nicht das es da anders ist. Rodungen sind eigentlich nur bei der Bauholz- und Zellstoffgewinnung üblich.

    Als Kaminholz lassen sich auch Bäume verwerten welche als Bauholz nicht taugen. Zellstoff wird auch irgendwann zu CO2 - ob durch Kompostierung oder Verbrennung.

    Ach ja: Ich grille gerne, wir heizen mit Holz (etwa 25m³/a) und wir verbrennen Heckenschnitt im Garten! Aber keine KuStoabfälle ofer sonstewas. Wir haben altmodische Kachelöfen mit meterlangen Zügen. Die würden ganz schön versaut.
  5. #104

    Sie bestätigen mein Vorurteil

    Zitat von Sysiphos110 Beitrag anzeigen
    1.) Feuern Sie Ihren kleinen Kachelofen an, heizen Sie ihm richitig ein.
    2.) Schließen Sie die Rauchklappe, öffnen Sie die Feuerungstür.
    3.) Inhalieren Sie kräftig. Dann lernen Sie's - vielleicht.

    Vielleicht aber auch nicht.
    Mein Vorschlag für Sie: es werden noch Freiwillig zum Asse ausschaufeln gesucht. Bitte bewerben Sie sich. Sie bekommen auch ne Gratisentsorgung in ner schicken 200l-Trommel, gelb.
    Interessanter Weise gehen Sie auf keine an Sie gerichtete Frage ein sonder teilen nur munter hirnfrei aus.
    Unser Kachelofen hat einen durch Messungen (Rauchgasresttemperatur, Rauchgasvolumenstrom, RestCO, RestCxHx etc.) bestätigten Wirkungsgrad (bezogen auf die eingesezte Primärenergie)von jenseits 80%.

    Betrachtet man die üblichen Leitungsverluste (Strom) bzw. Leitungswaufwand (Gasverflüssigung, Öltransport) liegt das somit weit über dem mit anderen Energieträgern überhaupt möglichen Wirkungsgard.

    Nur Leute wie Sie glauben es gebe eine 100% saubere Lösung. Nichts ist ohen Risiko oder unschöne Nebenwirkung. Machen Sie es uns vor! Wo bleiben Ihre Vorschläge. Rummeckern kann jeder. Üben Sie KONSTRUCKTIVE Kritik!

    PS. Ich hoffe auch, dass die Anzahl vom Holzöfen nicht weiter zunimmt. Der Holzpreis erreicht langsam ein Level, auf dem sich der Mehraufwand, bezogen auf mögliche finanzielle Einspaarungen, einfach nicht mehr lohnt.
  6. #105

    .

    Zitat von roterschwadron Beitrag anzeigen
    Ich finde, der aus der Uckermark stammende Prometheus sollte hier mal ein Machwort sprechen...
    Aber sie kommt doch aus Hamburg.
  7. #106

    Logik - Fehlanzeige..

    Zitat von No_Name Beitrag anzeigen
    Und wo geht der Kohlenstoff dann hin?
    Der Unterschied zwischen (nahezu vollständiger) Verbrennung und Verrottung ist nicht bekannt?
    O.k. - ich mache mir die Mühe auch nicht, Dir das zu erklären.

    Über kurz oder lang läuft's darauf hinaus dass wir alle uns zur Verfügung stehenden Mittel optimal nutzen.
    Aha. Bis nix mehr übrig ist, und dann?
    Mir ist etwas Holzrauch lieber als ein AKW.
    Jaja. Holzverbrenner als Umweltschützer.
    Woher Du Deine Agressivität und Dein unendliches Fachwissen nimmst? Mir ein Rätsel.
    Mir nicht: Dummheit erzeugt in mir Aggressionen und das Fachwissen nenne ich - bescheidenst - Allgemeinwissen. Täte Dir auch gut.

    ..Wie es in anderen Teilen Deutschlands aussieht mag ich nicht beurteilen..
    ..ich auch nicht und: Glauben heißt "nicht wissen."

    Ach ja: Ich grille gerne..
    ..schon klar. *lol* Und daß Kunststoffabfälle die Abzüge versauen, dürfte bekannt und das Unterlassen der Verbrennung selbstverständlich sein.

    Zitat von No_Name Beitrag anzeigen
    Unser Kachelofen hat einen durch Messungen (Rauchgasresttemperatur, Rauchgasvolumenstrom, RestCO, RestCxHx etc.) bestätigten Wirkungsgrad (bezogen auf die eingesezte Primärenergie)von jenseits 80%.
    Aha. Und unsere beiden modernen Gas-Brennwertkessel einen ebenso bestätigten Wirkungsgrad von 110 %.

    Und nu?

    Interessanter Weise gehen Sie auf keine an Sie gerichtete Frage ein sonder teilen nur munter hirnfrei aus.
    Soso. Finden Sie.

    Was konstruktive Kritik angeht: Legen Sie den Glauben ab, daß Holzfeuerung umweltfreundlich sei.

    Ansonsten:

    PS. Ich hoffe auch, dass die Anzahl vom Holzöfen nicht weiter zunimmt. Der Holzpreis erreicht langsam ein Level, auf dem sich der Mehraufwand, bezogen auf mögliche finanzielle Einspaarungen, einfach nicht mehr lohnt.
    Tja. Woran das wohl liegen mag? Vor dem Schreiben Gehirn einschalten, nicht wahr? Ein bißchen Orthographie noch - und dann wird's schon klappen.... .
  8. #107

    Haben sie ja nicht.

    Zitat von theissj Beitrag anzeigen
    Wie konnten unsere Vorfahren nur die vergangenen Jahrhunderte/ Jahrtausende überleben? Sie aßen .....
    Haben sie ja nicht. Oder kennen Sie einen, der noch lebt von den vergangenen Jahrhunderten?
  9. #108

    schon lange erwiesen ...

    Solche Studien wurden schon vor etwa 20 Jahren in Nordamerika durchgefuehrt und Holzfeuer als Hauptquelle von Feinstaub eindeutig identifiziert. Es ist unverstaendlich das diese Ergebnise in Deutschland nicht beruecksichtigt wurden, und statt dessen Verbrennungsmotoren und der Industrie, die ja schon lange Filtermechanismen verwenden, der Kampf angesagt wird, und stattdessen gesundheitsschaedliche Holzheizungen unterstuetzt werden.
  10. #109

    Grober Unfug

    Alarmismus, Hysterie und Panikmache auf der Basis von In-Vitro-Versuchen, die seriöserweise niemals 1:1 auf einen vollständigen lebenden Organismus übertragen werden dürfen. Es ist ein Hinweis, dass weitere Forschungen in dieser Richtung sinnvoll sein könnten - mehr aber auch nicht. Schon gar nicht ist so etwas eine Handlungsempfehlung an die Politik.

    Was unterbunden werden sollte, ist der Missbrauch der Kaminofen-Mode für die private Müllverbrennung. Vor allem bei Inversionswetterlagen kann man manche Neubauviertel kaum noch ohne Atemschutzmaske betreten. Leider ist das schwierig, weil eine effektive Kontrolle wegen der unausweichlichen Verletzung der Privatsphäre kaum möglich ist
    Man kann meinetwegen auch diejenigen, deren Baumarkt-Billigöfchen, falsch angeschlossen und/oder falsch bedient, im Dauer-Schwelbrand vor sich hinglostet, zur kostenpflichtigen Zwangsbelehrung schicken.

    Bis 2025 rechnet die Bundesregierung mit einem Anstieg des Feinstaubs aus Holzfeuerungen von derzeit ca. 28.000 t auf 33.000 t. Aktuell beträgt Anteil dieser Quelle am gesamten Feinstaubaufkommen ca. 12%. Wie gefährlich dieser Anteil aber tatsächlich ist, ist höchst fragwürdig, denn die Messung der Holzfeuerungs-Emissionen geht nicht nach Analyse, sondern schlicht nach Gewicht. Und darin sind dann auch alle mineralischen Aschenanteile enthalten, die wasserlöslich und fast durchweg ungefährlich sind. Der Anteil tatsächlich gefährlicher Stoffe wie PAK dürfte bei vernünftig befeuerten Kaminöfen nur einen Bruchteil ausmachen. Bei den Feinstäuben z.B. aus dem Verkehr sieht das ganz anders aus. Allein der Dieselruß liefert mengenmäßig noch ein paar 1000 t mehr Feinstaub pro Jahr - und besteht zum allergrößten Teil aus unverbrannten Kohlenwasserstoffen, deren gefährlichkeit längst bekannt und dutzendfach nachgewiesen ist. Hinzu kommt, dass die Gefährlichkeit von Dieselruß zunimmt, weil sich die Partikelgröße umgekehrt proportional zum Fortschritt der Motorenentwicklung verhält.

    Die Reduzierung des Holzfeuerungs-Feinstaubs in den nächsten 15 jahren um 50% ist ohnehin ein Witz, wenn man sich die BimschV mal genauer ansieht. Das Ganze ist eher ein Konjunkturprogramm für die Kaminofenhersteller, die dann nochmal exakt dasselbe verkaufen können, aber dann mit Zertifikat. Wirklich nachprüfen, was die Besitzer dann verfeuern und wie hoch der Schadstoffausstoßt tastächlich ist, kann keiner, auch der Schorni nicht, der sich auch immer brav rechtzeitig anmeldet.








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