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Kalkulierter Eklat: Britischer Rechtspopulist bepöbelt neuen EU-Ratspräsidenten
Es war eine gezielte Provokation im Europaparlament: Der britische Rechtspopulist Nigel Farage verhöhnte den neuen EU-Ratspräsidenten Herman van Rompuy als "feuchten Lappen" und Belgien als "Nichtland". Nun musste er beim Parlamentspräsidenten antreten - und legte noch einmal nach.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...681372,00.html
- #1 02.03.2010 17:53 von
welch unangenehmer Typ
und mit dieser greulichen Kravatta auch noch schlecht gekleidet. Aber, eine Partei die sich für das austreten des Königreichst aus der EU einsetzt verdient die Unterstützung aller Euroäer. Die Mitgliedschaft des UK kann ja nur ein Versehen sein. Besser das Inserlreich schließt sich den USA an, als Kolonie oder meinethalben Bundesstaat.
- #2 02.03.2010 17:55 von
Reisende soll man nicht aufhalten!
Man sollte vorsichtshalber davon ausgehen, dass der gute Mann tatsächlich nicht wirklich repräsentativ für Großbritannien ist - Rüpel dieser üblen Sorte gibt es schließlich auch anderswo. Andererseits wenn unsere Freunde von der Insel mehrheitlich der Meinung sind, sie gehörten nicht zur EU, sollte man sie auch nicht weiter aufhalten....Neuerdings hätten sie ja vertraglich die Möglichkeit zum Austritt aus der Union!
- #3 02.03.2010 17:57 von
Englands Politiker
Die Engländer haben die Politiker, die sie verdienen ... ungebildete Schwachsinnige die an Größenwahn leiden.
- #4 02.03.2010 17:57 von
- #5 02.03.2010 17:58 von
gelbe Karte
Das geht wirklich überhaupt nicht: ein Abgeordneter, der das Brüsseler Bollwerk der Demokratie verspottet ... was wäre wohl, wenn das Beispiel Schule machte, und noch mehr Europäer ihre ungeschminkte Meinung über Europa kundtäten ?
- #6 02.03.2010 18:02 von
Nigel Farage - Populist und Rattenfänger
Ich hatte die mehr als zweifelhafte Ehre diesen Mann im letzten Jahr in London bei einer Europawahl-Veranstaltung der UKIP zu sehen...ich kann nur sagen: er ist ein furchtbarer Rattenfänger. Dies gelingt ihm durch seine unglaubliche Redebegaung und wirklich geschickten Populismus.
So ist es nicht überraschend, dass eine solche Bewegung mit 16% aus den Wahlen hervorgeht. Schlimm ist es aber, dass Farage auch noch eine schöne Plattform bei BBC erhält. Ignorierte man ihn und seine Provokationen schlicht, so schadete man ihm sicher viel mehr. - #7 02.03.2010 18:06 von
England am Ende
Zunächst einmal ist diese Meldung nicht furchtbar neu. Im Guardian konnte man das schon vor Tagen lesen. Falls sich Leute ein Bild machen wollen von der Aktion dieses Typen, hier ein Link:
http://www.youtube.com/watch?v=bypLwI5AQvY&feature=fvw
England hat Probleme. Das Land scheint zu verrohen. Die allgemeine Deutschenfeindlichkeit kann man noch als eine Art Minderwertigkeitskomplex einer Nation abtun, die kulturell dem Kontinent schon immer hinterhergehinkt ist.
Aber es vergeht kaum ein Monat ohne peinliche Enthüllungen der Eliten. Egal ob es jetzt der Spesenskandal der Parlamentarieer ist, der Untersuchungsausschuss für den Irakkrieg oder Anklagen gegen Brown seine Leute zu schlagen. Die Infrastruktur ist furchtbar, Teenager-Schwangerschaften auf einem Höhepunkt und die Gesellschaft zutiefst zwischen Arm und Reich gespalten.
Abgesehen davon ist die Insel bis über beide Ohren verschuldet. Das Staatsdefizit wird dieses Jahr bei ca. 12,7% liegen und damit ÜBER dem von Griechenland - mit dem Unterschied, dass die Griechen wenigstens versuchen zu sparen.
Ich denke man sollte diese jämmerlichen Pöbeleien als das auffassen was sie sind. Die Symptome einer Gesellschaft, die schwere Zeiten durchmacht und die noch vor wesentlich schwieriregen steht. - #8 02.03.2010 18:07 von
- #9 02.03.2010 18:09 von
Farage
Ich habe ihn persönlich erlebt - er ist nichts weiter als ein Populist. Bei der oben angesprochenen Wahlveranstaltung behauptete er, es sei völlig unerheblich, wer im britischen Unterhaus das Sagen habe, da einzig und alleine Brüssel die Macht habe, was den Wohlstand Großbritanniens gefährde.
Zudem fand sich in ihrem Wahlprogramm die Forderung nach dem "Einfrieren jeglicher Immigration für 5 Jahre" und (auch wenn der Begriff in England möglicherweise nicht so negativ belegt ist wie hierzulande)die "Deportation bis zu einer Million illegaler Einwanderer".
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