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Kalkulierter Eklat: Britischer Rechtspopulist bepöbelt neuen EU-Ratspräsidenten

Es war eine gezielte Provokation im Europaparlament: Der britische Rechtspopulist Nigel Farage verhöhnte den neuen EU-Ratspräsidenten Herman van Rompuy als "feuchten Lappen" und Belgien als "Nichtland". Nun musste er beim Parlamentspräsidenten antreten - und legte noch einmal nach.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...681372,00.html
  1. #190

    nasser Lappen oder besser Marionette?

    Zitat von smartinus Beitrag anzeigen
    Schade, dass hier von einigen so unsachlich argumentiert wird. Mangelndes Wissen wird dann gerne mal durch Polemik kaschiert. Herman van Rompuy war zuvor belgischer Premierminister, hatte also das wichtigste politische Amt in Belgien inne. Ist das nicht "hoch" genug? Hat jemand was gegen Belgien, den angeblichen Nicht-Staat?



    Der EU-Präsident wurde vom Europäischen Rat, in dem alle Regierungs- und Staatschefs vertreten sind, gewählt. Einstimmig, auch wenn eine qualifizierte Mehrheit ausreichend gewesen wäre. Mir wäre es auch lieber, wenn das Europäische Parlament da mitreden könnte. Aber zu behaupten, der EU-Präsident oder die EU als solche hätte überhaupt demokratische Legitimation, ist einfach Unsinn. Die Regierungschefs sind allesamt demokratisch in freien Wahlen direkt oder indirekt gewählt, wobei der Grad der Demokratie sich in den einzelnen Mitgliedsländern natürlich unterscheidet. Dabei fällt es nicht immer einfach zu sagen, wo mehr Demokratie herrscht und wo weniger. Angela Merkel wurde beispielsweise nicht direkt gewählt, sondern von den Mitgliedern des Bundestages, welche wiederum vom Volk gewählt wurden. Sarkozy dagegen wurde direkt von den Franzosen gewählt. Ist die Staatsordnung Frankreichs dadurch demokratischer als diejenige Deutschlands? Und welche konkreten Auswirkungen oder Konsequenzen haben diese Unterschiede für den einzelnen Bürger?
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    wurde dieser "nasse Lappen" vielleicht von dem europäischen Teil der Herrschaften, die sich jedes Jahr völlig undemokratisch (für viele juristisch illegal) zu einem geheimen Treffen der "bilderberger" verabreden, gewählt?
    Bei dem Charisma dieses Bankangestellten ist das schwer anzunehmen.
  2. #191

    Selbstverständlich

    Zitat von Hugh Theo Beitrag anzeigen
    Einverstanden.

    Schliesst das auch die Bezichtigung ein, Grossbritannien habe ein "Demokratiedefizit"??
    Selbstverständlich. Bisher war auch kein wirkliches Argument hier in Sicht. Von beiden Seiten - wie schon zuvor erwähnt.
  3. #192

    Ansichtssache...

    Zitat von smartinus
    Schade, dass hier von einigen so unsachlich argumentiert wird. Mangelndes Wissen wird dann gerne mal durch Polemik kaschiert. Herman van Rompuy war zuvor belgischer Premierminister, hatte also das wichtigste politische Amt in Belgien inne. Ist das nicht "hoch" genug? Hat jemand was gegen Belgien, den angeblichen Nicht-Staat?

    man sollte vielleicht nicht immer gleich, von sich auf andere schließen, da Sie meinen Kommentar anscheinend nicht ganz verstanden haben, oder nicht verstehen wollten.

    Das Herman von Rompuy belgischer Premierminister war, sollte mir als langjähriger Bewohner von Eupen, irgendwann mal aufgefallen sein.

    Nur weil jemand es in seinem Leben verstanden hat, sich in der Politik nach oben zu manövrieren, um dann irgendwann einen gehobenen Position einzunehmen, heißt noch lange nicht, das er als ein fähiger Politiker in die Geschichtsschreibung Einzug halten wird.

    Da können Sie in Deutschland mit Ihrem Steine schmeißenden Joschka Fischer wohl ein besseres Liedchen pfeifen.
    Jemand der seine eigene Bevölkerung durchrassen lassen will, wird bestimmt sein Plätzchen finden in der Geschichte.
    Meist sind diese "nassen Lappen" nur willige Vollstreckungsgehilfen derer, die die Politik über Geld und Macht zu steuern wissen.

    Und wenn ein Rompuy, im Land der Bilderberggründer bestimmt keine Marionette war, wie sollte er es dann im EU Parlament sein? oder nicht?

    Wenn Sie das als unsachlich ansehen, dann sollten Sie vielleicht mal versuchen ihr kleines Bildungsdefizit mit lesen zu kompensieren.
  4. #193

    Europas Schicksalsfelsen...

    Nachdem Philipp II. von Spanien, Ludwig XIV. von Frankreich, Napoleon, Wilhelm II. von Deutschland und Hitler England ihren Schiffbruch, beim Versuch Europa zu unterjochen, verdanken, könnte es sein, daß sich zu den besagten Herren schon bald der Brüssler Moloch gesellen muss, denn fällt die Brüsseler Zentralismus in einem großen Land, so wird er in allen fallen. Sollte die Weltwirtschaftskrise schwerwiegend und lang andauernd werden, so wird die EU von den nationalen Interessen in tausend Stücke gesprengt werden; durchaus ein verdientes Schicksal, denn deren bürokratische Regelungswut aller Lebensbereiche, bis hin zu lächerlich kleinen Haarspaltereien, und ihre Anmaßung gegenüber den einzelnen Nationen und ihren Volksvertretungen wird sich nun bitter rächen: Nicht ungestraft wird ein EU-Kommissar ausgerufen, dass ein Land (Tschechien) verpflichtet sei den EU-Vertrag von Lissabon zu unterzeichen, weil es sein Regierungschef versprochen habe...
  5. #194

    Immer wieder Klasse

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es war eine gezielte Provokation im Europaparlament: Der britische Rechtspopulist Nigel Farage verhöhnte den neuen EU-Ratspräsidenten Herman van Rompuy als "feuchten Lappen" und Belgien als "Nichtland". Nun musste er beim Parlamentspräsidenten antreten - und legte noch einmal nach.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...681372,00.html
    wie Nigel Farage der EUdSSR ihre demokratiedefizite
    um die Ohren haut.
    Solch offenen Worte brauchts leider, um
    feudalherrschaftlichen Grossmachtsträumen der EUdSSR
    entgegenzutreten.Da liegt einiges im Argen.
    Leider gibts in Deutschland nicht solche Politiker.








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