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Kaliforniens History Museum: Der Tempel der Computer-Kultur
Super-Rechner so groß wie ein Raum, archaisch anmutende Stöpsel und klobiges Design: Das für 19 Millionen Dollar renovierte gigantische Computer History Museum in Kalifornien schickt die Besucher auf eine Reise in den eigenen, längst überholten Alltag.*Ein Technik-Trip, der*mindestens 2000 Jahre zurückführt.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...741029,00.html
- #1 23.01.2011 12:01 von
Blafoo
Ein toller Artikel über ein Klasse Museum! Leider habe ich es während meiner Zeit in Kalifornien nicht in dieses Museum geschafft, da die Öffnungszeiten etwas ungünstig sind, aber es war nicht weit weg von meinem Wohnort. :)
Was übrigens auch absolut zu empfehlen ist, ist das Intel Museum in der Firmenzentrale in Santa Clara! Das sollte man sich auch anschauen, da dort neben der Geschichte von Intel auch viel über die Computertechnik der letzten Jahrzehnte zu erfahren ist. - #2 23.01.2011 12:02 von
70er-Computer
Ich liiiiiiiiiebe diese alten Computer aus den 70ern!!!!!!
Wenn es hier ein entsprechendes Museum gäbe, ich würde mich wahrscheinlich ausziehen und extatisch in Magnetbandmaschinenschränken und bernsteinfarbenen Röhrenbildschirmen baden.
Auf mich üben diese Geräte, wie man sie in Science Fiction-Filmen der 70er sah, eine unglaubliche Faszination aus. Ich liebe es, wenn sich zwei große Magnetbändscheiben hinter dem Sichtfenster rhythmisch bewegen, wenn sogar gleich drei oder mehr solcher Schränke nebeneinander stehen und vielleicht daneben sogar noch ein Terminal mit Tastatur, Bildschirm und Nadeldrucker....
Ich weiß es noch wie heute, damals, zu den Zeiten als der Apple II gerade raus kaum.. Da hatte ich mir als Kind von Nixdorf einen Prospekt über einen Großrechner schicken lassen, mit optionalem Magnetbandlaufwerkschrank.. Ein Riesending.. wahrscheinlich unbezahlbar.... Diesen Prospekt hatte ich überall hin mit mir herumgetragen.. still und heimlich wünschte ich mir damals diesen Megacomputer zu Weihnachten.
Was für schöne Zeiten... Da war alles noch so basic.. so Assembler... so direkt an der Maschine...
Heute unterstütze ich Bluechip-Unternehmen bei ihrer Software-Entwicklung... Eigentlich bin ich jetzt da, wo ich immer hin wollte... Aber schade trotzdem, denn heute gibt's Frameworks allenthalben, die mir die ganze "Dirty Work" abnehmen... Schade... - #3 23.01.2011 12:42 von
Museum für alte Computer in Kiel
@Mc2Cents: Im Frühjahr eröffnet genau solch ein Museum in Kiel-Dietrichsdorf. Eine - etwas fragmentarische - Vorschau gibt es auf www.computerschausammlung.de
- #4 23.01.2011 14:00 von
HNM gicken!
Dann wirds für Sie wirklich Zeit, ins Heinz.Nixdorf nach Paderborn zu gehen. Vergessen Sie Keller und EG und gehen Sie gleich ins 1. OG, wo die 'Rechenmaschinen' anfangen. Sie werden begeistert sein, vor allem weil es auch Möglichkeiten gibt, diese Maschinen ANZUFASSEN!
Viel Spass! - #5 23.01.2011 15:12 von
78 Umdrehungen
Schöne Idee, dass der Mensch sich über die Betrachtung der Errungenschaften, Erfindungen oder, allgemein, der Ergebnisse des Handelns von seinesgleichen näher kommt, mehr versteht.
Gilt das auch noch, in diesen "schnellen" Zeiten, für die heranwachsende Generation?Zitat von SPON
http://www.youtube.com/watch?v=gdSHeKfZG7c - #6 23.01.2011 15:49 von Realo
Genial diese Technik-Museen !
Mein Berufsleben begann mit einer IBM 360/158.
40 Magnetbandstationen und 2 GB Plattenspeicher verteilt auf 356 Doppelplattenstationen und 1680 qm. Gearbeitet wurde im 3-Schichtbetrieb. Die Datenerfassung erfolgte zu 90% per Lochkarte, der Rest kam über die Selex-Rechner, die Wandlung der Daten erfolgte über eine DEC. Das Betriebssystem war ein IBM OS/HASP, später JES2. Die Steuersprache war JCL (Job Control Language)die Programmiersprache IBM-Assembler, Cobol und Fortran.
War ne' schöne Zeit ! - #7 23.01.2011 18:04 von djchrisi
- #8 23.01.2011 18:41 von
Museen in Deutschland
Es gibt auch einige kleine aber feine Privatsammlungen, die fuer Besucher zugaenglich sind - im Rhein-Main-Gebiet beispielsweise das Technikum29 (http://www.technikum29.de) oder das Analogrechnermuseum (http://www.analogmuseum.org) bzw. das VAX-Museum (http://www.vaxman.de/museum/museum.html). :-)
- #9 23.01.2011 20:02 von
Computergeschichte
Der Mensch stammt vom Affen ab, der Computer von der Lochkarte. Konrad Zuse war der Allererste, aber er íst nicht der Stammvater, genausowenig wie der Neandertaler.
Die Lochkartenabteilungen hatten den Bedarf und das Geld und den logischen Verstand, und so ist der elektronische Rechenstanzer IBM 604 ein unbekannter Urahn der EDV, die mit Lochkarten als Eingabe- und Speichermedium bis in die Achtziger Jahre arbeitete.
In dreißig Jahren hat sich die Leistung der Computertechnik um den Faktor 15.000 gesteigert, der Preis dieser Leistung ist um den Faktor 90.000 gesunken.
Vor genau dreißig Jahren ist Onlineshopping,Onlinebanking und Online-Reisebuchung in Bonn weltweit erstmalig gestartet.
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