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Kalifornien: Zwei Touristen sterben in Wüstenhitze

Verlassene Straßen, Temperaturen über 40 Grad, schlechter Handyempfang: Zwei Touristen wollten in einem Mietwagen den kalifornischen Joshua-Tree-Nationalpark durchqueren. Wenige Stunden später wurden ihre Leichen in der Wüste gefunden.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...782509,00.html
  1. #1

    Bush's Schuld

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Verlassene Straßen, Temperaturen über 40 Grad, schlechter Handyempfang: Zwei Touristen wollten in einem Mietwagen den kalifornischen Joshua-Tree-Nationalpark durchqueren. Wenige Stunden später wurden ihre Leichen in der Wüste gefunden.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...782509,00.html
    Warum bedarf dies einer Diskussion in SPIEGEL? Was sollen die Foristen dazu sagen, ausser dass die USA Leute in der Wueste verdursten laesst. Von da aus wird dann wieder auf den ueblen Bush abgelenkt, der voll dafuer verantlwortlich ist, weil keine Wasserbehaelten an den Strassen aufgestellt worden sind. Wetten dass?
  2. #2

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Verlassene Straßen, Temperaturen über 40 Grad, schlechter Handyempfang: Zwei Touristen wollten in einem Mietwagen den kalifornischen Joshua-Tree-Nationalpark durchqueren. Wenige Stunden später wurden ihre Leichen in der Wüste gefunden.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...782509,00.html
    Natürliche Selektion....?
  3. #3

    ich kapiere einfach nicht wie erwachsene Menschen Hitze unterschätzen....
    41 Grad, ok, hört sich erstmal nicht unbedingt tödlich an, aber 41 Grad reichen eben aus wenn man sich falsch verhält....
    kann mir das nur so erklären dass die beiden in der brütenden Sonne versucht haben ihre Karre aus dem Dreck zu bekommen... klar dass da ein Hitzekollaps Programm ist.... dazu vielleicht nicht genug zu trinken usw....

    wenns nicht anders geht und man sich in offenem WÜstengebiet befindet, dann muss man sich halt ein paar Stunden auf die Schattenseite des Autos setzen und versuchen keine Energie zu verbrauchen...
    Nachts wenn es kühler wird kann man dann versuchen die Karre frei zu bekommen oder eben "wandern"
    man hat sie ja am anderen Tag gefunden, was bedeutet, dass sie jetzt noch leben würden.... denn 7-10 Stunden überlebt man auch bei 40 Grad, auch ohne zu trinken, wenn man sich ruhig verhält und in den Schatten setzt...

    ich fahre noch nichtmal in unseren Breitengraden im Sommer ohne 1,5 Liter Wasserpulle wenn ich mehr als 5km fahren muss, sowie ich im Winter nie unterwegs bin, ohne ne Decke und geeignete Klamotten im Kofferraum zu haben, die mich auch mal ne Nacht im Auto, bei -15 ohne Heizung überleben lassen... warum soll man sowas dem Zufall überlassen?

    außerdem sollte man in solchen entlegenen Gebieten immer jemadnen benachrichtigen vor ABfahrt und sich einen Termin für die Rückmeldung setzen und die Route vorher hinterlegen... so dass man schnell gesucht wird wenn man zum vereinbarten Zeitpunkt sich nicht gemeldet hat....

    sowas ist eigentlich Standardverhalten in solchen Gebieten...
  4. #4

    Glaub ich nicht..

    Als "natürliche" Todesursache kommt nach so kurzer Zeit ja nur Kreislaufversagen in Betracht. Aber bei beiden, in so kurzer Zeitspanne? Noch dazu das man im oder neben dem Auto ja auch noch im Schatten sitzt und die Temparatur sicher heiss aber jetzt noch nicht extrem ist.
    Ich glaubs nicht. Da muß noch was anderes im Spiel gewesen sein...
  5. #5

    wow..

    3000 quadratmeter? doch echt so gross ist der park? na da kann man schonmal verloren gehen..
  6. #6

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Verlassene Straßen, Temperaturen über 40 Grad, schlechter Handyempfang: Zwei Touristen wollten in einem Mietwagen den kalifornischen Joshua-Tree-Nationalpark durchqueren. Wenige Stunden später wurden ihre Leichen in der Wüste gefunden.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...782509,00.html
    Um hier eine Aussage treffen zu können benötigt man mehr Informationen.

    40°C im Schatten bei Landschaftsbilder wo Schatten möglich ist, sollte mit ausreichend Wasser im Gepäck ein Eintritt zum Tod nicht an einem Tag erfolgen.

    In der Taklamakan oder Gobi Wüste sieht es weitaus trostloser und schattenloser aus und hab mit minimal Ausrüstung, Hut, langärmeliges Hemd und Hose, vernünftiges Schuwerk und genügend Wasser in den Sand-Dünnen auch nach mehreren Stunden Fußmarsch überlebt.
  7. #7

    Wüste

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Verlassene Straßen, Temperaturen über 40 Grad, schlechter Handyempfang: Zwei Touristen wollten in einem Mietwagen den kalifornischen Joshua-Tree-Nationalpark durchqueren. Wenige Stunden später wurden ihre Leichen in der Wüste gefunden.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...782509,00.html
    Wieviel Wasser hatten die dabei? Ich glaube, da sind zwei Dilettanten unterwegs gewesen. Eine zusätzliche Zeltplane hätte auch noch Schatten gespendet. Und die 7 Stunden wären glimpflich verlaufen
  8. #8

    Limousine

    Die Touristen waren leider nicht mit einem Jeep unterwegs, sondern mit einer regulären Limousine.
  9. #9

    Wasser!

    In jedem Reiseführer steht ausdrücklich drin, dass man ausreichend (10 Gallonen oder mehr) Wasser mitnehmen soll wenn man Death Valley oder andere Wüstengebiete der USA durchqueren will. Ausserdem ist jedem zu empfehlen vorher ein kleines Survival-Handbuch (Don't die in the desert o. ä.) zu konsultieren. Und schliesslich ist ein Sat-phone empfehlenswert, wenn man sich in entlegene Nationalparks aufmacht. Wer aber glaubt, die Nationalparks Nordamerikas oder die Schottischen Highlands wären so entwickelt wie der Bayrische Wald, der kann so enden. Ein Jammer!


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