Kakao: Bitterschokolade im Test gegen Bluthochdruck

CorbisSchokolade ist lecker, macht zufrieden und in großen Mengen leider auch dick. Aber kann sie noch mehr? Immer wieder gehen Wissenschaftler Hinweisen nach, dass ein Inhaltsstoff des Kakaos den Blutdruck senken kann. Nun haben Forscher die Ergebnisse zusammengefasst.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...850135,00.html
  1. #1

    Haha!

    Das kann nicht stimmen: bei den Mengen, die ich an Schokolade esse, hätte ich keinen messbaren Blutdruck mehr. Leider habe ich einen erhöhten Blutdruck. Schade.
  2. #2

    optional

    Mir geht es erst richtig gut, seit dem ich gar keine Schokolade mehr esse, und das schon seit ca. 7 Jahren. :D
  3. #3

    Oha

    Nun erklärt sich mein (zu) niedriger Blutdruck. Nebenbei: höchst ungerecht ist, dass es für zu hohen Blutdruck eine Unzahl von Therapien gibt - zu niedriger Blutdruck jedoch nicht als Krankheit anerkannt ist. Die Folgen zu niedrigen Blutdruckes (Stürze wegen Schwindels zum Beispiel), werden als eigene Diagnosen gestellt und leider oft nicht im Zusammenhang dargestellt. Wahrscheinlich kümmert sich deshalb kaum jemand darum.
  4. #4

    Tja, lieber Ernst...

    Zitat von Ernst49 Beitrag anzeigen
    Das kann nicht stimmen: bei den Mengen, die ich an Schokolade esse, hätte ich keinen messbaren Blutdruck mehr. Leider habe ich einen erhöhten Blutdruck. Schade.
    Der erhöhte Blutdruck ist bestimmt ausgelöst durch das Übergewicht, das man vom vielen Schokolade-Essen bekommt. ;)
  5. #5

    Klein, aber ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schokolade ist lecker, macht zufrieden und in großen Mengen leider auch dick. Aber kann sie noch mehr? Immer wieder gehen Wissenschaftler Hinweisen nach, dass ein Inhaltsstoff des Kakaos den Blutdruck senken kann. Nun haben Forscher die Ergebnisse zusammengefasst:

    Innerhalb der zwei bis 18 Wochen langen Untersuchungen sank der Blutdruck der Flavanol-Teilnehmer um durchschnittlich 2 bis 3 mmHg. Zum Vergleich: Ein normaler Blutdruckwert beträgt 120/80 mmHg. Der Effekt war damit zwar klein, aber statistisch signifikant.

    Kakao und Schokolade: Können den Blutdruck senken - SPIEGEL ONLINE
    angeblich signifikant. Und medizinisch garantiert völlig bedeutungslos.

    Eine Abweichung von 1,5 bis 2 Prozent gibt das Messverfahren nun mal nicht her. Ob Ihr Arzt (bzw. die gestreßte Arzthelferin) einen Blutdruck von 123 mm Hg mißt oder von 117 ist ihm/ihr völlig egal. Aufgeschrieben wird 120. Die Signifikanzprüfung aus der Studie möchte ich mal sehen. Liebe Redateurin...
  6. #6

    Oma87

    seit über 10 Jahren jeden Abend 1 Tafel Zartbitter. Nicht zu dick, aber ziemlich fit, Ich esse weiter!!!
  7. #7

    Zitat von feuercaro1 Beitrag anzeigen
    Nun erklärt sich mein (zu) niedriger Blutdruck. Nebenbei: höchst ungerecht ist, dass es für zu hohen Blutdruck eine Unzahl von Therapien gibt - zu niedriger Blutdruck jedoch nicht als Krankheit anerkannt ist. Die Folgen zu niedrigen Blutdruckes (Stürze wegen Schwindels zum Beispiel), werden als eigene Diagnosen gestellt und leider oft nicht im Zusammenhang dargestellt. Wahrscheinlich kümmert sich deshalb kaum jemand darum.
    Das kann ich so bestätigen, meiner Freundin ergeht es ähnlich, sie hat einen chronisch niedrigen Blutdruck und ihr wird häufiger schwindelig. Das geht schon seit ihrer Jugend so aber interessiert kaum einen Arzt wirklich.
  8. #8

    Inseln - San Blas Panama

    Zitat von Banuta Beitrag anzeigen
    Das kann ich so bestätigen, meiner Freundin ergeht es ähnlich, sie hat einen chronisch niedrigen Blutdruck und ihr wird häufiger schwindelig. Das geht schon seit ihrer Jugend so aber interessiert kaum einen Arzt wirklich.
    Das mit dem Kakao bei den Indios der San Blas Inseln halte ich für sehr unwahrscheinlich. Auf diesen Inseln wachsen nur Kokospalmen.
    Und die Indios gehen Hummer fangen , Kakao ? Wenn, dann aber nur Kakako bohnen in Kokosmilch .
    Jetzt können Sie mal nachdenken, was gesund ist : Hummer essen oder Kokos Milch trinken ?
  9. #9

    p=0.1?

    Zitat von Tiananmen Beitrag anzeigen
    angeblich signifikant. Und medizinisch garantiert völlig bedeutungslos.

    Eine Abweichung von 1,5 bis 2 Prozent gibt das Messverfahren nun mal nicht her. Ob Ihr Arzt (bzw. die gestreßte Arzthelferin) einen Blutdruck von 123 mm Hg mißt oder von 117 ist ihm/ihr völlig egal. Aufgeschrieben wird 120. Die Signifikanzprüfung aus der Studie möchte ich mal sehen. Liebe Redateurin...
    Ja, mich würde das auch interessieren. Bei gerade mal ~850 Patienten einen so geringen Unterschied als signifikant auszumachen, das ist schon ein wenig zweifelhaft. Vor allem, wenn man die bekannte Unzuverlässigkeit der Messmethode dazurechnet (verbreitert die zu erwartende Streuung erheblich) und auch noch methodische Unterschiede berücksichtigen muss, die wohl zwangsläufig auftreten, wenn man Patienten aus 20 Studien in einen Topf wirft...

    Ich werte selten Datensätze aus, die weniger als einige tausend Punkte haben und selbst da sind Abweichungen von ~2% meistens nicht als signifikant nachzuweisen, zumindest nicht bei entsprechenden Signifikanzniveaus.