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Kaiserpinguine: Raser des Eismeeres

Paul Nicklen / NATIONAL GEOGRAPHIC Pfeilschnell schießen Kaiserpinguine durchs Wasser, sie schaffen mehrere Meter pro Sekunde. Jetzt haben Forscher das Geheimnis ihrer Geschwindigkeit entschlüsselt: Luftbläschen verschaffen den Vögeln extra Schub. Ingenieure wollen das Prinzip im Schiffsbau nutzen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-879674.html
  1. #1

    mir fällt

    da sofort der russische Torpedo Shkval ein. Künstliche Cavitation umhüllt den Torpedo und ein Triebwerk beschleunigt ihn auf über 230 mph.
  2. #2

    Zitat von felisconcolor Beitrag anzeigen
    da sofort der russische Torpedo Shkval ein. Künstliche Cavitation umhüllt den Torpedo und ein Triebwerk beschleunigt ihn auf über 230 mph.
    Und deswegen klingt der Artikel ein wenig merkwürdig - die Forscher wussten nicht um die Bedeutung der Luftblasen und mussten das erst erforschen?

    Am Shkval wurde schließlich schon 1960 gearbeitet...
  3. #3

    Superkavitation

    "So entdeckten sie, dass die Tiere etwas können, das Menschen lange Zeit versucht hatten, bei Booten und Torpedos anzuwenden"

    Superkavitations-Torpedos baut die russische Marine seit den 70ern, die deutsche hat seit 2005 auch welche. Kann man das noch einen "Versuch" nennen?
  4. #4

    das doch n alter Hut

    Superkavitation wird doch schon seit 50 Jahren genutzt.
    Ich kann das aber verstehen so ein Ausflug zu den Pinguinen ist um einiges reizvoller als mal bei Spektrum der Wissenschaft nach zuschauen oder mal bei telepolis.
    Bestenfalls könnte man sagen das einige Sachen öfter erfunden werden.
  5. #5

    Das sind

    Zitat von khaja Beitrag anzeigen
    Und deswegen klingt der Artikel ein wenig merkwürdig - die Forscher wussten nicht um die Bedeutung der Luftblasen und mussten das erst erforschen?

    Am Shkval wurde schließlich schon 1960 gearbeitet...
    Biologen gewesen. smile
    an denen geht manchmal etwas vorbei ;-)
  6. #6

    Uralter Hut!

    Luftblasenmantel, um Schiffsrümpfe schneller zu machen, sollen was neues sein?

    Dann guckt euch mal die Rümpfe der pfeilschnellen Vikingerschiffe an!

    Deren Geheimnis war nämlich, dass sich in den Kanten der überlappenden Planken ab einer gewissen Geschwindigkeit Luftblasen, die in der Gischt des Bugs eingefangen und dann entlang der Stromlinien vom Bug nach hinten bewegt haben, den Strömungswiderstand dramatis reduzier haben.

    Diese Technik hat schon vor 1200 Jahren hervorragend funktioniert.
  7. #7

    Und wie wär's mal mit ein bisschen Rechtschreibung? Es heißt Schiffbau und Schiffbauer nicht Schiffsbau oder Schiffsbauer…
  8. #8

    nichts Neues und bisher unbewiesen

    Soweit ich weiß sind die Superkavitationstorpedos wesentlich schneller als 230mph, eher über 300. Air lubrication wird mittlerweile auch bei Kreuzfahrtschiffen versucht, ob es was bringt, ist noch nicht bewiesen. Wenn Mitsubushi Heavy Industries behauptet, dass es 3 - 5% weniger Widerstand bringt, und der Beweis vom eigenen Ing.-Büro kommt, kann man den Ergebnissen glauben - muss man aber nicht. Es wird in Zukunft sicherlich noch mehr Schiffe damit geben - und vielleicht einen Beweis, dass es im realen Einsatz tatsächlich etwas bringt.

    Aber neu ist das alles nicht. Wird es bald auch einen Artikel geben, dass Haifischhaut auch besonders strömungsgünstig ist, oder Delfinhaut?
  9. #9

    Das ist doch gar nichts

    Im Schwimmsport-Leistungszentrum in Wuppertal-Küllenhahn wurde dieser Effekt schon mal untersucht, indem man Luft in den Darm einfüllte, die dann während des Wettkampfes kontrolliert herausgelassen werden sollte.

    Es scheiterte daran, dass das "Ventil" für Feindosierungen nicht geeignet war.








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