Käßmanns Alkoholfahrt: Göring-Eckhardt nennt Verhalten "nicht akzeptabel"

Die Präses der EKD-Synode, Katrin Göring-Eckhardt, hat die Trunkenheitsfahrt von Bischöfin Margot Käßmann kritisiert. Zugleich betonte die Grünen-Politikerin, dass sie deren Arbeit als Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland "außerordentlich" schätze.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...679908,00.html
  1. #1

    Nun will eine Grünen-Politikerin punkten, ist ja so durchschaubar

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Präses der EKD-Synode, Katrin Göring-Eckhardt, hat die Trunkenheitsfahrt von Bischöfin Margot Käßmann kritisiert. Zugleich betonte die Grünen-Politikerin, dass sie deren Arbeit als Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland "außerordentlich" schätze.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...679908,00.html
    wie seinerzeit von der Scheel, als diese einen Foreneintrag für eigene Erkenntnis ausgegeben hatte!!!
    Grün spring wohl weiter immer nur auf der Erkenntnis der Bürger auf und verkauft diese als
    "eigene Erkenntnisse"!
    Auch, wie durchschaubar und
    noch besser!
    belegbar!
  2. #2

    1000x ist nix passiert

    Käßmanns Vergehen hat natürlich noch lange nicht die Qualität, die sich viele andere Kirchenvertreter zu Schulden kommen lassen haben.

    Wer weiß, wie oft ihre alkoholisierten Fahrten unentdeckt geblieben sind - oder sollte sie tatsächlich so viel Pech gehabt haben, dass die Allererste gleich aufflog - ihr großer Chef die 'schützende Hand' verwehrte? Na wie auch immer, Flebben weg, Bußgeld und am besten auch noch gleich MPU, falls sie den Führerschein wiederhaben will.

    Den Posten darf sie meinetwegen behalten, sie steht schließlich keiner wichtigen Organisation vor, sondern nur einer wichtigtuerischen.
  3. #3

    Verurteilen ist immer leicht

    Na und? Sie ist ein Mensch mitten im Leben. Und es ist nichts passiert!

    Sie wird ihre Strafe zahlen nun 1 Jahr lang Taxi fahren. Dafür darf sie 1 Jahr lang keine Mineralölsteuer zahlen und auch mal ein Glas trinken.

    Viel schlimmer ist der Pabst mit seinem verlogenen Zölibat und den sexuell perversen Folgen. Da ist leider was passiert, was nicht mehr gut zu machen ist!
  4. #4

    der aber werfe den ersten stein...

    es wäre sehr schade, wenn Frau Käßmann zurücktreten würde. Wir hoffen sehr, dass dies nicht geschieht!
  5. #5

    Soso.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Präses der EKD-Synode, Katrin Göring-Eckhardt, hat die Trunkenheitsfahrt von Bischöfin Margot Käßmann kritisiert. Zugleich betonte die Grünen-Politikerin, dass sie deren Arbeit als Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland "außerordentlich" schätze.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...679908,00.html
    Schön, aber was soll das jetzt mitten in der Nacht? Warten die Nachtgeister bei spiegel-online auf die heiße Meldung? "Käßmann muss gehen"? Ich hoffe und bete, dass die EKD mehr Verstand hat und zu Käßmann steht!
  6. #6

    kein Kavaliersdelikt

    Bei 4 467 Verkehrstoten im Jahr 2008 (Quelle: Statistisches Bundesamt), viele davon verursacht durch Alkohol am Steuer, ist das Ueberfahren einer roten Ampel mit 1,54 Promille kein Kavaliersdelikt. Wer sich in einer so verantwortungsvollen Position befindet, hat eine Vorbildfunktion. Dasselbe gilt fuer Politiker die betrunken Auto fahren und fuer katholische Pastoren die ihre Schutzbefohlenen missbrauchen. So sehr ich ihre Arbeit geschätzt habe - Frau Kässmann hat mit diesem verantwortungslosen Verhalten jedes Vertrauen vertan und sollte zurücktreten.
  7. #7

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Präses der EKD-Synode, Katrin Göring-Eckhardt, hat die Trunkenheitsfahrt von Bischöfin Margot Käßmann kritisiert. Zugleich betonte die Grünen-Politikerin, dass sie deren Arbeit als Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland "außerordentlich" schätze.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...679908,00.html
    Wie könnte man diese Verhalten auch als etwas anderes als "nicht akzeptabel" bezeichnen? Muss man da noch drüber diskutieren?
    Und was hat das mit ihrer Arbeit als was-auch-immer zu tun?
    Bitte keinen Bonus!
  8. #8

    Keine Bagatelle.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Präses der EKD-Synode, Katrin Göring-Eckhardt, hat die Trunkenheitsfahrt von Bischöfin Margot Käßmann kritisiert. Zugleich betonte die Grünen-Politikerin, dass sie deren Arbeit als Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland "außerordentlich" schätze.
    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...679908,00.html
    Ich will nicht pharisäerhaft sein, aber 1,5 Promille sind schon beachtlich. Ich habe noch zu Zeiten den Führerschein gemacht, als die Grenzen höher lagen und vielleicht habe ich die auch einmal in den 42 Jahren, seit ich den Führerschein habe, überschritten. Aber seit Jahren hüte ich mich konsequent mich mit zu vielen Promille ans Steuer zu setzen. Das kann fürchterlich enden.
    Ich nehme eben ein Taxi, egal was das kostet, trinke (wenn überhaupt) mäßig oder spreche mich mit meiner Frau ab, wer nüchtern bleibt.

    Mir ist wirklich schleierhaft, warum solch exponierte Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, zwar einen "Phaeton" fahren (wie Haider), aber offensichtlich im entscheidenden Moment keinen Fahrer haben. Jeder OB hat den. Sonst könnte der doch gar nicht entspannt ein Glas beim Karneval heben.

    Es gibt bei einigen Autos, z.B. bei Volvo ein Extra, das verhindert, dass man seinen Wagen überhaupt starten kann, wenn man alkoholisiert ist. Das gibt es auch zum Nachrüsten. Ich fand es befremdlich, dass gleich einige "Experten" u.a. vom ADAC das kritisiert haben. Das sollte in jedem Auto eingebaut sein!

    Aber unabhängig davon trägt jeder Verantwortung. Gerade die, die Moralpredigten halten, sollten das wissen.
  9. #9

    Klartext

    Es ist richtig und erfreulich, dass mit Katrin Göring-Eckhardt eine leitende Funktionärin der EKD Klartext spricht. Mit über 1,5 Promillen Auto zu fahren ist nicht akzeptabel. Daran ändern die grossen Leistungen von Margot Käßmann und die Belastung, denen sie unterworfen ist, nichts. Unklar ist, was "nicht akzeptabel" für Konsequenzen hat. Darüber hat sich, soweit ersichtlich, Katrin Göring-Eckhardt bislang nicht (öffentlich) geäussert, und dies wohl zu Recht. Im Moment sind weder Rücktrittsforderungen noch Solidaritätsadressen an Margot Käßmann am Platz. Es werden aber ernste und in Ruhe geführte Gespräche - mit Margot Käßmann, innerhalb des EKD-Rates, innerhalb der leitenden Gremien der Hannoverischen Landeskirche - nötig sein.