Mit einem Überraschungsangriff will die Afrikanische Union die Schabab-Miliz aus Somalia vertreiben. Kenianische Truppen rücken auf die Hafenstadt Kismayu vor, die letzte Hochburg der Islamisten. Die Angreifer landeten in der Nacht heimlich am Strand, dort toben nun Kämpfe.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-858458.html
glaub ich nicht. wenn die verlieren, gehen sie in den untergrund und machen weiter terror, zumal die neue regierung ja auch noch auch wackeligen beinen steht. eine rückzugsmöglichkeit haben sie ja nicht.
mali ist etwas anderes. dort haben tuareg-milizen, die vorher im libyschen bürgerkrieg kämpften, aufseiten der damaligen regierung, ihren kampf für einen eigenen staat wiederaufgenommen, im bündnis mit islamisten. von denen sind sie dann verraten und vetrieben worden
und fügen in die Umstände sind sicherlich kein Mittel um diese Pestbeule auzumerzen. Ein permanenter militärischer Druck und Unnachgiebigkeit sind in diesem Falle die richtigen Mittel. Jedenfalls solange bis man sich von Schabab Seite wieder auf humane Wege begeben hat. Oder eben aufgibt.
mkG Zodiacmindwarp
Der Trick bei solchen Aktionen ist natürlich, den so gewonnen Frieden zu nutzen, um da eine Gesellschaft hochzuziehen, in der die Bevölkerung auf der Seite der Regierung steht. Keine Untergrundbewegung kann sich auf Dauer gegen eine gesamte Bevölkerung stellen.
In Somalia hatten die Leute einfach keine Lust auf Anarchie mehr und zuviele dachten: "Lieber Sharia als gar kein Gesetz". Wenn das rum ist, wird Schabab eine Bewegung wir die ETA. Die machen zwar noch Streß, stellen aber für die Gesellschaft keine existentielle Bedrohung mehr dar.