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Kabeljau und Seelachs: EU beschränkt Fischfang in der Nordsee

Nordsee-Fischer stehen vor Problemen. Nach langen Nachtverhandlungen verminderten die EU-Minister die erlaubte Fangmenge für Kabeljau und Seelachs, erhöhten sie aber bei Hering und Schollen. Das Agrarministerium spricht von "schwierigen Bedingungen für die deutsche Fischerei".

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...734708,00.html
  1. #1

    Gefährdete Arten

    Die "schwierigen Bedingungen für die deutsche Fischerei" haben sich die hochproduktiven Fischer selbst eingebrockt:

    Jahrzehntelang wurden die Meere so überfischt, daß die wichtigsten Speisefische nun gefährdete Arten sind:

    http://marktcheck.greenpeace.at/fischratgeber.html
  2. #2

    Fisch(erei)rettung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nordsee-Fischer stehen vor Problemen. Nach langen Nachtverhandlungen verminderten die EU-Minister die erlaubte Fangmenge für Kabeljau und Seelachs, erhöhten sie aber bei Hering und Schollen. Das Agrarministerium spricht von "schwierigen Bedingungen für die deutsche Fischerei".

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...734708,00.html
    Es wurde langsam Zeit, das Gewinnstreben mal etwas hinten an zu stellen. Ursprünglich wurde der Kabeljau mal bis 1,5 m groß. Was man heutzutage beim Fischhöker an Kabeljau sieht, ist Spittelfisch dagegen. Zur Lektüre in der fangfreien Zeit sei dem Fischer empfohlen das Buch von Kurlanski: Kabeljau.
  3. #3

    seltsam...

    ... ich dachte Kabeljau wäre so gut wie ausgestorben ?
    Und da will alleine die BRD 2900 Tonnen fischen. Die Europäer zusammen bestimmt noch einiges mehr.

    Subventioniert wird das ganze wahrscheinlich auch noch ohne Ende durch EU - Gelder.
    Wenn nur noch 2-3 Fische nach jedem Fangtag im Netz liegen wird es sich sowiso bald nicht mehr lohnen.
  4. #4

    Lobby

    Frau Aigner hat offenbar nicht begriffen, dass die Fischbestände von genau denselben Fischern dezimiert werden, deren Einkommen davon abhängt. Man fragt sich, wie solche Deppen ein solch effizientes Lobbying hinkriegen. Steckt vielleicht doch eher die Nahrungsmittelindustrie, die weiter billige Fischstäbchen an das Kind bringen will, dahinter?
  5. #5

    Verfehlte Politik

    Die Fischbestände sind bereits so gering das man 5 Jahre das fischen ganz verbieten sollte, damit eine spürbare Erhohlung einsetzen kann. Und wenn es gar keinen Fisch mehr gibt sind auch die Arbeitsplätze weg und kommen nicht mehr wieder.
  6. #6

    Mit den

    Zitat von stiffmaster1976 Beitrag anzeigen
    ... ich dachte Kabeljau wäre so gut wie ausgestorben ?
    ...
    Wenn nur noch 2-3 Fische nach jedem Fangtag im Netz liegen wird es sich sowiso bald nicht mehr lohnen.
    entsprechenden Subventionen schon. Das was da heut noch aus Nord- und Ostsee gezogen wird, sind Jungfische, die kaum die Geschlechtsreife erlangt haben. Erst wenn der letzte Fisch verhökert ist, werden unsere Seehelden merken, dass man von einer Planke nicht abbeissen kann. Dabei sind die Deutschen ja nicht mal die grossen Haie im internationalen Vergleich...
  7. #7

    ....

    Zitat von Viper2024 Beitrag anzeigen
    Die Fischbestände sind bereits so gering das man 5 Jahre das fischen ganz verbieten sollte, damit eine spürbare Erhohlung einsetzen kann. Und wenn es gar keinen Fisch mehr gibt sind auch die Arbeitsplätze weg und kommen nicht mehr wieder.
    Geanu so sieht es aus!! Aber es ist wohl zuviel verlangt, von allen Beteiligten diese Weitsicht zu verlangen....
  8. #8

    Wer nicht hören will muss fühlen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nordsee-Fischer stehen vor Problemen. Nach langen Nachtverhandlungen verminderten die EU-Minister die erlaubte Fangmenge für Kabeljau und Seelachs, erhöhten sie aber bei Hering und Schollen. Das Agrarministerium spricht von "schwierigen Bedingungen für die deutsche Fischerei".

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...734708,00.html
    Die Fischer wollen es doch nicht lernen. Nur die Totalvernichtung der Bestände hilft. Siehe Grand Banks vor der amerikanischen Ostküste. Das war einmal ein Dorado für Dorsch ohnegleichen. Eines Tages schauten die Fischer und die Industrie dahinter ungläubig in die Netze. Nichts drin. Am nächsten Tag auch nicht und dann garnicht mehr. Jetzt baut man die Bestände über viele, viele Jahre bei totalem Fangverbot wieder auf. Davon profitieren auch Seelachs und Hering vor der amerikanischen Pazifikküste. Dort wird jährlich wechselnd nach errechneter Biomasse für wenige Wochen im Jahr der Fang freigegeben. -- Also: lasst sie fischen, was das Zeug hält, baut Kutter und Fangschiffe und schickt sie hinaus. In 3-5 Jahren ist Schluss und die Boote liegen am Strand. Die Fischer aller Fangnationen werden dann ja genug Rücklagen haben, oder sie hartzen. Dann wird der letzte Blödsack von Fischereiminister kapiert haben, was Nachhaltigkeit ist, und man kann zu einer sinnvollen Bestandssteuerung übergehen.
  9. #9

    EUrokraten, ...

    deren Vorschriften und Überwachungsmechanismen
    treiben die Fischer in den Ruin.


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