Getty ImagesDie K-Debatte in der SPD nimmt Fahrt auf. Zwei neue Biografien über den möglichen Kanzlerkandidaten Steinbrück erscheinen in diesen Tage, zudem präsentiert er sein großes Finanzmarkt-Papier. Sein ärgster Rivale Steinmeier lässt es betont ruhig angehen. Was hat er vor?
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...856525,00.html
sind diese Gestalten. Wer von denen sich für die Wahl aufstellen lässt ist eigentlich egal, ich traue keinem von den dreien. Herr Gabriel ist zwar der mit der größten äh Mundwerk aber kann sich nicht durchsetzen und ist daher eine Nullnummer. Onkel Steini wirkt seriös aber farblos und Peer wird die Eurobonds ausrufen, also nein danke.
Auf abgeordnetenwatch.de ist Herr Steinbrück einer von denjenigen Abgeordneten, die weder auf Fragen der Wähler antworten. Auch durch besonders starke Aktivitäten als Bundestagsabgeordneter fällt er nicht gerade auf (diplomatisch ausgedrückt). Stattdessen ist Herr Steinbrück offensichtlich mehr bestrebt, sein ohnehin arg schmales Abgeordenetensalär durch fleissige Vortragstätigkeit aufzubessern und so die Zeit zu vertrödeln - statt sich aktiv um den Wählerauftrag zu kümmern, der eigentlich mehr als genug Zeit in Anspruch nehmen sollte.
Und jetzt auf einmal will sich dieser Herr als Kanzlerkandidat profilieren ? Da hilft auch kein Buchtitel zusammen mit Altkanzler Schmidt beim Schachspielen auf dem Cover, wodurch man sich zusätzlich in Position bringen möchte - der Mann ist für mich kein Repräsentant, den ich in Berlin als Kanzler haben will. Da ist Mutti Merkel momentan noch das kleinere Übel ....
Wenn der von der Initiative Neue Marktwirtschaft bevorzugte NRW - Wahlverlierer der in den Medien hochgejubelte Steinbrück tatsächlich ausgekungelt wird, dann ist bei der SPD Hopfen und Malz verloren und dann trete ich aus !
Willy Brandt und Herbert Wehner würden im Grab rotieren würden sie diese traurigen Gestalten mit SPD Parteibuch sehen können.
Für Details bemühe man eine freundliche Suchmaschine mit den Stichworten Steinbrück Schmidt Schachbrett ... :)
Die SPD sollte Abschied von der - Seeheimer - Troika nehmen und die Jüngeren ans Ruder lassen, anstatt den eigenen Nachwuchs zu blockieren bzw. zu bekämpfen, wie u.a. im Falle Ypsilanti / Hessenwahl geschehen.
Allein aus letzterem Grunde sind die geeigneten SPD-Nachwuchs-Politiker(innen) gut beraten, solange zu warten, bis das Scheitern der alten Garde offensichtlich ist und nach Jüngeren gerufen wird. Hoffentlich ist es dann nicht zu spät.
Es ist immer wieder beeindruckend, wie sich die Älteren an ihre Stühle klammern. Wenn dieses Problem bei der CDU/CSU erstaunlicherweise kleiner ist, dann deswegen, weil dort häufiger Ältere/Altgediente auf Grund von irgendwelchen Affären abtreten wie z.B. Kohl 1998 nach der Spendenaffäre, Stoiber wegen Hypo-Alpe-Adria-Bankrott, Srauss / Adenauer nach der Spiegel-Affäre.