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Justizposse in Hamburg: Schoko-Toto hinter Gittern
Ein Häftling veranstaltete in einem Hamburger Knast Fußballwetten, Einsatz: eine Tafel Schokolade. Deshalb zerrte ihn die Staatsanwaltschaft vor Gericht und hoffte auf einen kurzen Prozess. Daraus wurde nichts - jetzt will der Angeklagte 40 Zeugen aufmarschieren lassen.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...671342,00.html
- #80 12.01.2010 23:51 von
...
Wenn Sie schon polemisch sein wollen, sollten Sie sich zumindest vor dem Schreiben erst einmal über gewisse Ausdrucksgepflogenheiten in den deutschen Dialektgebieten schlaumachen:
a. Moin (oder auch Moin Moin) ist eine in den norddeutschen Gefilden durchaus gängige (wenn nicht sogar normale) Begrüssungsformel, die über den ganzen Tag benutzt wird (ja, auch abends) und
b. sollten Sie jetzt bitte rot anlaufen ob des Quatsches den Sie geschrieben haben.
Moin! - #81 12.01.2010 23:53 von
- #82 13.01.2010 00:03 von
...
"Wir" nicht. WIr kriegen nur die Probleme genau der Leute ab die Sie so treffend genannt haben!
Und "wir" dürfen dafür bezahlen (und das im Wortsinn). Und deswegen ist das "wir" den Sesselfurzern, Bankstern und Politikerselbstbedienern auch vollkommen Wumpe.
Das Wahlvieh darf eh nur alle 4 Jahre mal ran. Und in der Zeit lässt sich eine Menge Diät einfahren ohne auch nur erkennbar etwas zu unternehmen. - #83 13.01.2010 00:22 von
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Mit Verlaub: ein _ganz_ schwacher Abgang.
Ein einfaches "Tut mir leid, ich denke das nächste Mal vorher darüber nach was ich schreibe" hätte Ihnen besser gestanden.
Stattdessen erinnern Sie nun die Hinweise, die Sie auf Ihren Kommentar sich beim "Moin" doch mal den Schlaf aus den Augen zu wischen" kassieren durften, sogar schon an den "peniblen Staatsanwalt aus der Schokomafia"...
Recht unreif. - #84 13.01.2010 10:48 von
Moin!
Sie haben mit Sicherheit noch nie im Knast gesessen, und ich bezweifle auch, dass Sie tatsächlich Leute kennen, die schon mal drin waren (oder die haben draußen ein übel beschissenes Leben). Deutsche Knäste sind zwar keine Folterlager, aber trotzdem verdammt unangenehm und weit von den "Wellnesshotel"-Klischees der Law-and-Order-Bürger.
Sie irren sich, leider. Der "systemfeind" ist ein völlig unironischer Rechtsextremist und würde dieser Einschätzung wohl auch selbst nicht widersprechen, vgl. hier: "Selbstverständlich bin ich deutschnational ." Es gibt nunmal Leute, die wie eine Karikatur wirken, es aber eigentlich nicht sind. - #85 15.01.2010 11:37 von
Kleine Erläuterung
Moin,
nachdem die Thematik zum "Moin" ja schon hinreichend erläutert wurde, ja, ich bin aus dem Norden der Republik, von daher meine normale Begrüssungsformel.
Was Richter und Staatsanwälte betrifft, wer sich im Gesetzgebungsprozess auskennt, weiss, das jedes Gesetz, auch das unsinnigste Gesetz, durch den Bundestag geschickt wird. Ein Herumhacken auf den Juristen trifft die Falschen, die führen nur aus und setzen um, was im Gesetzgebungsprozess verabschiedet wurde. Im Bundestag sitzen Volksvertreter, also von Dir, mir, uns allen, gewählte Vertreter (wer nicht wählen geht, hat selbst schuld und sollte hier auch nicht meckern), die darüber diskutieren und abstimmen. Wer also darauf Einfluss nehmen will, der sollte mal seinen Wahlkreisabgeordneten kontaktieren und sich informieren. Jeder Gesetzentwurf ist vorab zugänglich und wer da was dran auszusetzen hat, der Wahlkreisabgeordnete hat ein Büro und dort kann man ihn auch aufsuchen.
Gruss
Harro - #86 16.01.2010 10:51 von
Mit Verlaub, lieber Harro,
aber das hier:
... ist doch ein sehr theoretischer Ansatz. Kein Gesetz läßt sich bis in den letzten Grenzfall regeln, sonst hätte unsere ohnehin umfangreiche Gesetzessammlung ein Vielfaches an Volumen.
Es gibt für die Beteiligten (Staatsanwaltschaft, Gerichte) Ermessensspielräume, die sich an vergleichbaren Fällen, Referenzurteilen oder einfach durch den gesunden Menschenverstand bemessen lassen, und schließlich gibt es ja auch Begriffe wie "öffentliches Interesse" und "Geringfügigkeit", die in dieser Diskussion schon gefallen sind.
In dieser Angelegenheit jedoch hat man sich ja gerade buchstabengetreu an das Gesetz gehalten. Wer das gutheißt, befürwortet auch fristlose Kündigungen wegen einer verzehrten Frikadelle.
Ob das a) im Sinne des Gesetzes ist und b) der Gerechtigkeit zum Sieg verhilft, darf zumindest bezweifelt werden; in jedem Fall ist das aber lebensfremd. - #87 26.03.2011 17:49 von
Wie ist es ausgegangen?
Mittlerweile ist der Fall ja schon über ein Jahr alt. Wie ist er ausgegangen? Leider fehlt dem Artikel zum Schoko-Toto ein Link, mit dem sich der Fall weiter verfolgen lässt.
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