in dem immer noch jeder Bürger, wie schon in der DDR, als potentieller Krimmineller angesehen wird. Die Frage ist eigentlich nur, wann man ihn erwischt. Nicht von ungefähr hat Brandenburg das dichteste Netz an Blitzfallen.
dapdEr wollte im großen Stil sogenannte Seltene Erden verkaufen, dafür wanderte Artur T. ins Gefängnis. Jetzt schlägt der gebürtige Pole zurück und verlangt vom Land Brandenburg Schadenersatz in Millionenhöhe. Angeblich haben die Behörden seinen beschlagnahmten Metallschatz zu Unrecht verkauft.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...837616,00.html
in dem immer noch jeder Bürger, wie schon in der DDR, als potentieller Krimmineller angesehen wird. Die Frage ist eigentlich nur, wann man ihn erwischt. Nicht von ungefähr hat Brandenburg das dichteste Netz an Blitzfallen.
Es stellt sich die Frage, wie man denn zu so einem Schnäppchen kommen kann. Wo kann man noch Autos für 200 kaufen, die eigentlich 10.000 Wert sind? Wer hat hier eine goldene Nase verdient? Das kann doch nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Warum werden die Sachen überhaupt verkauft, wenn das Urteil noch nicht rechtskräftig ist?
Die Frage ist jetzt aber auch: Kann man den Zollbeamten irgendetwas nachweisen? ;)
Also ich finde den Fall eine ziemliche Sauerei. Ich vermute auch, dass die Kisten nicht verzollt wurden, vielleicht sind sie ja auch noch aus DDR-Zeiten von der Roten Armee hierher geschafft worden? Der Punkt ist, dass man Artur T. nichts nachweisen kann, und dass er dann auch Anspruch auf seine Freiheit und seine Kisten hat nennt sich Rechtssicherheit. Das ist ein hohes Gut, dass hier krass missachtet wurde.
mag man ja von der Geschichte halten was man will, aber einen derartig hohen Wert zu veramschen, ist nicht selten dämlich, sondern nahezu kriminell und das gehört zu recht abgestraft.
Aber es passt in die gängige Handlungsweise in diesem Land, wenn zu gunsten des Staates gehandelt wird.
Würde hier aus Putins Russland oder einer afrikanischen Republik berichtet, würde man sich nicht wundern.
Aber wenn so der deutsche Zoll und die deutsche Justiz arbeiten, wundern einen auch fliegende Teppiche der Minister nicht mehr wirklich.
Armes Deutschland.
Da stellt sich mir eher die Frage, wie man etwas, was auf 8Mio geschätzt wurde für 7095 verkaufen kann? Die Gewinnspanne ist doch erheblich erträglicher, oder?
Was das Verfahren angeht: Wenn ich den Text korrekt verstehe, ging es um Wiederaufnahme des Verfahrens und nicht Revision, damit dürfte eine gewisse Zeit lang ein rechtskräftiges Urteil bestanden haben, welches erst mit der Wiederaufnahme wieder offen war. Oder wird es gar erst zum Zeitpunkt des neuen Urteils aufgehoben? Da kenne ich mich jetzt nicht genau aus.
Aber auch dann müsste Schadenersatz für die fälschliche Beschlagnahme geleistet werden.
195 EUR für einen PKW mit Wert von fast 10.000 EUR, 7065 EUR für seltene Erden mit einem Marktwert von fast 8.000.000 ER?
Was für Vollpfosten - so und nicht anders sind diese Leute zu bezeichnen - sitzen in den einzelnen Behörden? Erstens ist es ein laufendes Verfahren und zweitens werden hier Wert fast verschenkt. Wo bitte kann man sich melden um auch so ein Schnäppchen zu machen? Ich zahle gerne das Doppelte für die Fuhre seltene Erden und habe dann für den Rest meines Lebens ausgesorgt.
Mal ernsthaft: Da sollte jetzt mal der Rechnungshof hellhörig werden und ganz schnell nachsehen, ob und was dabei evtl. nicht ganz korrekt ablief.
nennt sich zollauktion.de.
Da werden diese ganzen Schätzchen angeboten.
Allerdings ist es erstaunlich, denn normalerweise liegen den Sachen gute Schätzwerte zugrunde. (Trotzdem ist manches sehr günstig zu bekommen)
Allerdings wird in diesem Fall der gute Mann noch das Geschäft seines Lebens machen. Und das jetzt total legal. (für etwas was vielleicht nie wirklich existiert hat)
Tja erst besinnts dann beginnts.
Normalerweise müsste man die Beteiligten im Land Brandenburg hierfür in Regress nehmen.