DPAEines der Rätsel um den Sturzkampfbomber in der Ostsee ist gelöst: Das Flugzeug hat im Zweiten Weltkrieg zumindest ein Besatzungsmitglied in den Tod gerissen. Taucher haben jetzt erstmals Knochen in dem Wrack gefunden.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...838807,00.html
Die Ju 87 hatte keine 2 Piloten !!!
Sie hatte 2 Besatzungsmitglieder. 1 Pilot und 1 Bordschütze/Funker.
Oder glaubt SPON die JU87 konnte rückwärts fliegen ????
der Bordschutze saß entgegen der Flugrichtung.
Ehrlich gesagt kapiere ich jetzt hier kein Wort. Der Größenwahn, mit einem "Gerät schwerer als Luft" zu fliegen? Das Vertrauen in die Unfehlbahrkeit der Technik im Bezug auf "auf dem Wasser landen können" . Was meinen Sie genau?
Ich glaube nicht, daß die damaligen Piloten irgendeiner Selbsttäuschung unterlagen in Bezug auf die Grenzen der Leistungsfähigkeit ihrer Maschinen.
Aber wahrscheinlich sind Sie nur im Thema verrutscht.
Ich bin selbst sehr interessiert an Allem, was mit der Luftfahrt zu tun hat. Mein Vater war Pilot, etc. ... Aber : Jeder Euro, der hier in die Suche und Restauration dieser erbärmlichen Tötungsmaschine investiert wird, wäre 1000x besser für irgendetwas Menschenfreundliches zu nutzen. Egal was. Gerade die Ju 87 ist weder vom Technischen noch vom Historischen her wert, in Erinnerung zu bleiben, abgesehen von der ewigen Schande, die mit ihr erbracht wurde. Die jetzigen Bemühungen versuchen, die Maschine unabhängig von ihrer historischen Rolle zu behandeln, was nicht gelingen kann. Allein der Anblick ihrer Form und des Kreuzes ist eine Provokation. Das SPON dies so breittritt ohne auf jeder Seite zu schreiben, für wieviele tausend Tote das Ding mitverantwortlich ist, zeigt mal wieder, wie flach dieses Medium ist :-(.
(Man könnte es ja auch wie einen Krimi betrachten)
Die Geschichte zu dem Wrack herauszufinden ist spannend. Angeblich sollen keine Waffen an Bord sein- das könnte für einen Überführungsflug gegen Ende des Kriegs sprechen. Oder sie wurde nach dem Krieg entwaffnet: Die Sowjetunion hatte entsprechende Kommandos zur Entwaffnung von Kriegswracks. Dann müssten sie auch die Geschichte des Flugzeugs kennen.
Die Maschine hat ausgefahrene Landeklappen, was für eine Kontrollierte Notwasserung spricht, dh. der Pilot war zu dem Zeitpunkt zumindest nicht tot. Allerdings könnte der Funker bereits erschossen worden sein- Schusswaffeneinwirkung lässt sich bei diesem Wrack sicherlich noch nachvollziehen.
In diesem Zusammenhang ist auch das Fahrwerk interessant manche D-Versionen (auf dem Bild ist übrigens eine Abweichende B zu sehen) konnten das Fahrwerk wegen Überschlaggefahr bei Not-Lagen abwerfen. Falls das nicht der Fall ist, wird sich das Flugzeug beim Kontakt mit dem Wasser überschlagen haben, was auch zum Tod/schwerer Verletzung der Besatzung führen konnte.
...wie gesagt, ich finde es eine spannende Geschichte!