Junkers Ju 87 in der Ostsee: Rätsel um Stuka-Wrack
DPADer Sturzkampfbomber aus dem Zweiten Weltkrieg, der aus der Ostsee geborgen wird, gibt Rätsel auf. Das Wrack hat keine Einschusslöcher, die übliche Bewaffnung fehlt. Ein Klappmesser ist bisher der einzige persönliche Gegenstand der Besatzung, den die Taucher geborgen haben.
Im Wrack wurden menschliche Knochen entdeckt, es ist damit genau so, wie hier bereits vermutet.
Auch wenn jetzt wieder einige Foristen über die verschwendeten Steuergelder und "wichtigere Dinge auf der Welt" lamentieren werden, hat sich die Suche meiner Meinung nach vollauf gelohnt.
Eine Zivilisation zeichnet sich gerade dadurch aus, wie sie mit ihren Toten umgeht. Weil auch die sich nicht mehr wehren können.
Ich habe überhaupt kein Verständniss für die Besserwisser die hier von "wichtigeren zu lösenden Problemen" oder gar von "Verschwendung von Steuergeldern" faseln. Dazu fällt mir nur ein, wenn Ihr meint es gibt wichtigere Probleme zu lösen, was vertrödelt Ihr dann Eure Zeit und schreibt hier Beiträge im Forum, auf löst die Probleme.
Hier geht es darum das es sich bei dem Flieger um ein wichtiges Dokument der Zeitgeschichte handelt. Das muss geborgen werden, Wenn es hunderte erhaltener Flugzeuge gäbe wäre das was anderes, aber gerade die Ju 87 ist extrem selten (in Deutschland gibt es kein einziges vollständiges Exemplar), da sollte man richtig Geld in die Hand nehmen und so viel wie möglich bergen damit das Wissen um die Geschichte erhalten bleibt (auch wenn es ein trauriges Kapitel der deutschen Geschichte ist).
Nicht umsonst wird an unseren Schulen Geschichte unterrichtet. Je mehr man über die Geschichte definitiv weiß, um so besser ist es. Wie sonst sollte wir aus der Geschichte lernen wenn alles was gestern war vergessen würde.