Jungmanager auf der Überholspur: "Vielleicht habe ich ADHS oder so"

Sechs Länder, fünf Sprachen, ein Nachwuchsmanager: Markus Beck hat es in die Endrunde des Wettbewerbs "CEO of the Future" geschafft. Der 26-Jährige ist ständig weltweit auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Niederlagen hat auch er erlebt - aber die stehen eben nicht im Lebenslauf.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...796369,00.html
  1. #1

    Fatal...

    ...wird es, wenn solche emotional noch völlig unreifen Leute in großen Unternehmen zu früh Führungsverantwortung übernehmen und dann zu einer Last bzw. Belastung für ihnen zugeordnete/unterstellte Leute werden, die eben nicht ein solch hektisches Leben führen und auch mal in "längeren Linien" denken. Da solche Figuren dann leider all zu schnell dazu neigen, "normale" Menschen als "Minderleister" abzuqualifizieren, ist schnell Sand im Getriebe eines Unternehmens und nichts läuft mehr rund - Aktionismus ersetzt nachhaltiges Agieren.

    Leider sind das keine Vorurteile, sondern traurige Realitäten, die ich selbst mehrfach schon beobachten konnte...
  2. #2

    finde ich gut

    Dort in Kitzbühel bei McKinsey war ich auch einmal.
    Kann man sich alles ansehen, sollte man machen.
    Aber am Ende gilt, man kann nur einen Weg ernsthaft einschlagen.
  3. #3

    .

    Hmm... 26 ist der junge Mann.

    Also ich kann nicht umhin doch sehr an seiner Kompetenz zu zweifeln. Da er hat ne Menge Vielfliegermeilen und Dutzende tolle NAmen von Stipendiatsorganisationen und Firmen.

    Aber das meiste ist 'Name-Dropping' und wenn ich das auf die Zeit nach dem Abi runterrechne, Studium abziehe (in was eigentlich?), dann waren das doch alles Stipvisiten.
    Ein Lästerer würde Praktika sagen.

    DAS befähigt ihn zum CEO of the Future ? Vieleicht geht's der Wirtschaft daher so schlecht?
  4. #4

    Also ehrlich so ein Depp...

    wenn Unternehmen solche Leute einstellen und die dann auch noch weiter fördern sind sie selbst schuld.

    Mit solchen Leuten werden nur die anderen -älteren- Mitarbeiter vergrault.
    Wenn der Mann krank ist schickt Ihn zu Arzt.
    Ich weiß wirklich nicht was dieser Artikel so soll...
  5. #5

    Burnout-Gefahr

    Zitat von chb_74 Beitrag anzeigen
    ...wird es, wenn solche emotional noch völlig unreifen Leute in großen Unternehmen zu früh Führungsverantwortung übernehmen...
    Das hört sich plausibel an, aber dazu müssen diese Personen nicht mal in einer Führungsrolle sein. Das ist meine Erfahrung.

    Mein erster Gedanke, nachdem ich den Artikel gelesen habe:
    Da ist der Burnout quasi schon vorprogrammiert.
  6. #6

    So nicht!

    Leistung zu bringen, ist gut.
    Was aber dieser überdrehte, durchgeknallte, CEO treibt, ist der nackte Wahnsinn.
    Genau diese Typen sind es, die später als Manager mit ihrem gnadenlosen Führungsstil, ihrer Raffgier, ihrer Ungeduld, ohne Rücksicht auf Verluste u. das Schicksal ihrer Mitarbeiter ihr Unwesen treiben, leider!
  7. #7

    Arme Wurst

    Wer sein Leben ueber die Arbeit definiert, tut mir leid.

    Ich arbeite lieber 9 Stunden/Tag und erfreue mich an meiner Familie.
  8. #8

    Was genau?

    Und was genau qualifiziert diesen Menschen zur Fuehrungspersoenlichkeit?

    Dass er viele Sprachen spricht?
    Dass er offensichtlich ein Problem mit Beziehungen/dauerhaft verbindlichen Entscheidungen und Konstanz hat?

    Wo hat der junge Mann bewiesen, dass er Teams aufbauen kann, dass er zu strategischem Denken faehig ist und etwas von Dauer aufbauen kann? Und zwar nicht vor einer Jury sondern im echten Leben!


    Der Junge ist sicher ein klasse Vertriebler/Verkaeufer, aber unter einem CEO stelle ich mir etwas anderes vor.
  9. #9

    Glaube ich nicht....

    Zitat von puter73 Beitrag anzeigen
    Leistung zu bringen, ist gut.
    Was aber dieser überdrehte, durchgeknallte, CEO treibt, ist der nackte Wahnsinn.
    Genau diese Typen sind es, die später als Manager mit ihrem gnadenlosen Führungsstil, ihrer Raffgier, ihrer Ungeduld, ohne Rücksicht auf Verluste u. das Schicksal ihrer Mitarbeiter ihr Unwesen treiben, leider!
    ... wen der so weiter macht, hat der mit spätestens 35 Jahren einen Burnout oder Herzprobleme. Und wird dann von seiner Firma ausgespuckt.

    Ich schätze, der kommt irgendwann von selbst von diesem Trip runter, oder auf Anraten seines Arztes.