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Junglehrer: Ausgebrannt, bevor es losgeht

Marian SchäferNie zuvor hatten Referendare so wenig Zeit wie heute. Die Bundesländer verkürzen ihren Vorbereitungsdienst und Schulleiter setzen die Anfänger oft wie fertige Lehrer ein. So eine Lehrzeit traumatisiert die jungen Akademiker, warnt ein Experte.

http://www.spiegel.de/unispiegel/job...826861,00.html
  1. #190

    bei der ganzen Sache ist, und das sieht man an den bisherigen Beiträgen sehr schön, dass der Lehrerberuf wie (fast) kein anderer sehr im Rampenlicht steht.
    Jeder hat eine Schulkarriere hinter sich, jeder hat mit Lehrern zu tun und meint, mitreden zu können, zu dürfen, zu müssen.
    Niemandem wird so über die Schulter geschaut wie den Lehrern.
    Das provoziert Auseinandersetzungen und deshalb kommt es hier zu den typischen schwarz-weiß-Diskussionen.

    Lehrer "kämpfen" da an mehreren Fronten: die Schüler, die Eltern und die Gesellschaft.
    Wer von den anderen Anwesenden, die nicht Lehrer sind, möchten so in der Öffentlichkeit stehen, möchten ihren Beruf nicht im geschlossenen Büro verbringen, sondern quasi in einem Glaskasten?


    Den Lehrern sollte zugestanden werden, dass sie einen verdammt wichtigen Job tun.
    Leider kenne ich "solche" und "solche" und man mag Anprangern, dass, wenn sie einmal verbeamtet sind, nicht mehr so leicht wegzuschubsen sind.
    Man mag auch argumentieren, dass etwas schief läuft, wenn ein Referendar bis nachts um x Uhr am Schreibtisch sitzt: entweder sind die Bedinungen zu heftig oder ungünstig oder er ist mit "normalen" Anforderungen überfordert.
    Ist das nicht überall und in jedem Beruf/Studium/Ausbildung so?

    Trotz allem: Wer meint, von außen mitreden zu können, sollte sich überlegen, wie man sich selbst verhalten würde, stünde der eigene Beruf so im Rampenlicht und auf der politischen Bühne.

    Auf andere "Auswüche" hier im Forum mag man gar nicht eingehen, da wundere ich mich, wenn tatsächlich Akademiker schreiben und argumentieren.
  2. #191

    [QUOTE=ginfizz53;10105294]... kann man nicht mehr hören...

    Ende der siebziger hatte ich einen ein Jahr lang einen Lehrauftrag an einer Gesamtschule bei Hanau. Zwölf Wochenstunden Chemie und Physik. War damals im vierten Semester und habe das quasi nebenbei gemacht, samt Zeugniskonferenzen etc.

    Freue mich doch sehr, dass ich nach fast 10 Jahren Berufspraxis so eine Meinung lese!
    Als Lehrer an einer Grundschule und als Späteinsteiger habe ich immer nach dem Prinzip Learning bei Doing gearbeitet und stelle nun langsam fest, dass mich Kolleginnen um mein "besonderes pädagogisches Geschick" bewundern. Theoretisch möge ich eine Null (vielleicht nicht ganz) sein, im Umgang mit Eltern, Schülern und Schülerinnen habe ich inzwischen eine Menge dazugelernt.
    Ausbilder sind in der Regel nicht dieser Meinung und haben für diese Lernmethode keinerlei Verständnis.
    Wichtig für Referendare (Grundschule): sucht euch Mangelfächer (meine Fächerkombination war Sport, kath. Religion und Deutsch), bewart Ruhe und macht euren Ausbilder klar: ich mache dieses Referendariat für mich und nicht für den Ausbilder !!!!
  3. #192

    Zitat von ginfizz53 Beitrag anzeigen
    ...Politische-Correctness-Spreche üben, auf praktische Fragen (so sie überhaupt kommen sollten) immer mit Zitaten eines ("modernen") Theoretikers antworten und ein Methodenfeuerwerk (natürlich "schülerzentriert", alles selbst zusammentragen lassen,keine Informationen selbst geben) abbrennen, dass die Rauchmeldeanlage jault...

    Nach dem zweiten Staatsexamen dürfen sie wieder ihren gesunden Menschenverstand einschalten...
    Ich habe nur meine Meinung gesagt. Im übrigen gibt es eine klare Haltung zum Thema Schule und der Anlage/ Umweltkotroverse seitens meines ehemaligen Seminarlehrers, wobei das schon zehn Jahre ist (habe nicht mehr vor das zweite Staatsexamen zu machen): In konservativ regierten Ländern hält man stärker an der Anlagetheorie fest, soll heißen: Wem die Intelligenz in die Wiege gelegt wurde, der wird auch einen höheren Schulabschluss erreichen; die anderen haben das Nachsehen, sprich müssen anderweitig schulisch versorgt werden! In eher sozialdemokratischen Ländern herrscht die Meinung, dass man durch Bildungsausgaben aus einem sozial benachteiligten Schüler einen schlauen Kopf machen kann!! Die Antwort liegt in der Mitte. Anlage und Umwelt bedingen sich gegenseitig, aber die Schule kann nicht die Erziehung des Elternhauses übernehmen!! Ich halte das für eine nicht realisierbare und völlig idiologische Mähr!! Die Schule verliert sich viel zu sehr in Detailwissen!! Wir brauchen eine breitere Basis der Kompetenzen!! Dazu muss man die Schule neu gestalten. Ich rede übrigens nicht von den Gymnasien! Die fumktionieren eigentlich ganz gut!! Aber Hauptschule brauchen wir wirklich nicht!! Ein zweigliedriges Schulsystem muss her!! Bin übrigens aus Bayern
  4. #193

    Trotz allem: Wer meint, von außen mitreden zu können, sollte sich überlegen, wie man sich selbst verhalten würde, stünde der eigene Beruf so im Rampenlicht und auf der politischen Bühne.

    Auf andere "Auswüche" hier im Forum mag man gar nicht eingehen, da wundere ich mich, wenn tatsächlich Akademiker schreiben und argumentieren.
    Genau das ist das Problem!! Wir reden zusehr von Beruf, Berufung, dabei ist jeder Beruf ein Teil des gesellschaftlichen Lebens und was ich immer wieder feststellen muss, ist, dass man sich beruflich abgrenzt!! Dabei ist genau diese Abgrenzung schädlich für eine Gesellschaft! Wir sollten uns mal Gedanken darüber machen, wie wir diese Gesellschaft beruflicher durchlässiger machen können!! Ich bin nicht der Meinung, dass Lehrer ein sehr durchässiger Berufsstand ist! Es sollte die Möglichkeit geben, über die Grenzen des Berufsbeamtentums hinaus, diesen gesellschaftliche Aufgabe auch annderen zugänglich zu machen, genauso wie es sinnvoll wäre, dass Lehrer nicht ihr ganzes Leben lang nur im Bildungssystem verweilen (Schule, Studium, Schule)!! Nur so ist eine offene Gesellschaft salonfähig!! Wir brauchen mehr Flexibilität in diesem System!
  5. #194

    Zitat von smeagol-en Beitrag anzeigen
    Na... von diesem Artikel gestärkt, gehe ich dann gleich in die Prüfung für das Erste Staatsexamen ... das macht doch Hoffnung auf ein künftiges erfülltes Berufsleben.
    Ganz ehrlich - ich bin gerade im Referendariat in NRW und schreibe im Moment die Examensarbeit. Es ist anstrengend, bestimmt. Aber man bekommt soviel Wertschätzung für seine Arbeit. Von den Schülern, den Eltern und - wenn man Glück hat - netten Kollegen, die auch alle ihr Referendariat überstanden haben. Im Studium (mit mitunter weltfremden Dozenten) war das anders. Ich habe auch schon viele schöne Momente seit Beginn des Refs erleben dürfen. Brust raus und nur Mut!
  6. #195

    Ja, aber die haben sich den Job doch ausgesucht!! Vielleicht hat sich das Referendariat ueber die letzten Jahre veraendert, aber das weiss man doch inzwischen. Wenn man sich aufs Referendariat einlaesst, dann wird es stressig und anstrengend und man hat viel Verantwortung - wie in vielen Jobs fuer Hochschulabsolventen. Und wenn man darauf keine Lust hat, dann sucht man sich eben einen anderen Job. Scheiss Rumnoerglerei! Ja, ich hab es auch nicht leicht in meinem Job und mich hat auch keiner 3 Monate lang jeden Tag begleitet und ich arbeite auch meine 70Stunden und werde nicht so bezahlt, wie ich denke, dass ich bezahlt werden sollte, aber ueber mich schreibt SPON keinen Artikel, in dem ich ueber einen Lebensweg weine, den ich mir selbst ausgesucht habe.
  7. #196

    "Ende der siebziger hatte ich einen ein Jahr lang einen Lehrauftrag an einer Gesamtschule bei Hanau. Zwölf Wochenstunden Chemie und Physik. War damals im vierten Semester und habe das quasi nebenbei gemacht, samt Zeugniskonferenzen etc.

    Selbständig, ohne jede Beaufsichtigung.
    Wer so ein Weichei ist, dass er dem nicht gewachsen ist, sollte lieber "irgendwas mit Medien" machen..."

    Hach ja... schön, wenn Menschen darüber sprechen wollen, wie furchtbar es doch früher war... in der Zeit, als Lehrer sich noch duzen ließen und Schüler, die keinen Respekt vor ihren Lehrern hatten, einfach deren Unterricht schwänzten!

    Ich musste wegen eines Schnitts von 2,0 im ersten Staatsexamen auf einen Referendariatsplatz warten und habe 16 Stunden plus zusätzliche Vertretungsstunden gehalten-ohne Beaufsichtigung und bei voller Verantwortung! Also hat sich diesbezüglich wohl nicht viel geändert. Mir wurde sogar eine volle Stelle als Klassenleitung angeboten-OHNE praktische Ausbildung! Jetzt bin ich im Referendariat und trauere dieser Zeit hinterher! a) habe ich viel mehr verdient in der Zeit als unausgebildete Lehrerin, b) hatte ich noch nie so viel psychischen Stress erleben müssen wie jetzt bei so viel Willkür und c) kann ich jedem Post nur zustimmen, der sagt, dass wir in zwei Jahren (oder 21 Monaten in Hessen) kategorisch ausgenutzt und fertig gemacht werden! Es ist egal, wie gut du deinen Unterricht machst, wie gern dich deine Schüler haben, wie super deine Lehrerpersönlichkeit ist-zeigst du nicht das, was die Supermacht "Ausbilder" sehen wollen, bist du geliefert! Und FERIEN?! Das böse Wort, das eigentlich Freizeit darstellen soll... hatte ich bisher in 14 Monaten Ausbildung 5 (!) Tage! Examensreihe planen für die schriftliche Arbeit, Klausuren für die Oberstufe korrigieren und konzipieren, Unterricht planen, Noten machen... da bleibt kaum Freizeit und mein Lebensgefährte ist froh, wenn ich endlich fertig bin!

    Ich sag mal ganz klar: Wenn man keine Ahnung hat... gell :) Zeiten ändern sich und Ökonomisierung der Schule bedeutet gleichsam Ökonomisierung der Lehrer auf Kosten der Berufsgesundheit!
  8. #197

    ...Anerkennung,

    Zitat von Schnurz Beitrag anzeigen
    "Ende der siebziger hatte ich einen ein Jahr lang einen Lehrauftrag an einer Gesamtschule bei Hanau. Zwölf Wochenstunden Chemie und Physik. War damals im vierten Semester und habe das quasi nebenbei gemacht, samt Zeugniskonferenzen etc.

    Selbständig, ohne jede Beaufsichtigung.
    Wer so ein Weichei ist, dass er dem nicht gewachsen ist, sollte lieber "irgendwas mit Medien" machen..."

    Hach ja... schön, wenn Menschen darüber sprechen wollen, wie furchtbar es doch früher war... in der Zeit, als Lehrer sich noch duzen ließen und Schüler, die keinen Respekt vor ihren Lehrern hatten, einfach deren Unterricht schwänzten!

    Ich musste wegen eines Schnitts von 2,0 im ersten Staatsexamen auf einen Referendariatsplatz warten und habe 16 Stunden plus zusätzliche Vertretungsstunden gehalten-ohne Beaufsichtigung und bei voller Verantwortung! Also hat sich diesbezüglich wohl nicht viel geändert. Mir wurde sogar eine volle Stelle als Klassenleitung angeboten-OHNE praktische Ausbildung! Jetzt bin ich im Referendariat und trauere dieser Zeit hinterher! a) habe ich viel mehr verdient in der Zeit als unausgebildete Lehrerin, b) hatte ich noch nie so viel psychischen Stress erleben müssen wie jetzt bei so viel Willkür und c) kann ich jedem Post nur zustimmen, der sagt, dass wir in zwei Jahren (oder 21 Monaten in Hessen) kategorisch ausgenutzt und fertig gemacht werden! Es ist egal, wie gut du deinen Unterricht machst, wie gern dich deine Schüler haben, wie super deine Lehrerpersönlichkeit ist-zeigst du nicht das, was die Supermacht "Ausbilder" sehen wollen, bist du geliefert! Und FERIEN?! Das böse Wort, das eigentlich Freizeit darstellen soll... hatte ich bisher in 14 Monaten Ausbildung 5 (!) Tage! Examensreihe planen für die schriftliche Arbeit, Klausuren für die Oberstufe korrigieren und konzipieren, Unterricht planen, Noten machen... da bleibt kaum Freizeit und mein Lebensgefährte ist froh, wenn ich endlich fertig bin!

    Ich sag mal ganz klar: Wenn man keine Ahnung hat... gell :) Zeiten ändern sich und Ökonomisierung der Schule bedeutet gleichsam Ökonomisierung der Lehrer auf Kosten der Berufsgesundheit!
    Ich kann dem nur zustimmen. Meine Referrendarszeit liegt 10 Jahre zurück. Bin vor dem Ende des Referendariats ausgestiegen. Ich habe mich sozusagen für den Beruf nicht qualifiziert. Am fachlichen lag es sicherlich nicht, auch nicht am Umgang mit den Schülern (hab mehrere Alben von Schülern zu Hause stehen), wie schon erwähnt. Das System an sich ist krank!! Es ist zubetoniert. An die Schaltstellen (der Politik) kommen immer nur die, die dem Vorgänger wohlgesonnen sind, damit ist eine wirkliche Reform nicht möglich! Konsequenz: System verlassen!! Ansonsten arbeitet man sich auf!!
  9. #198

    Zitat von malox Beitrag anzeigen
    Den Lehrern sollte zugestanden werden, dass sie einen verdammt wichtigen Job tun.
    Leider kenne ich "solche" und "solche" und man mag Anprangern, dass, wenn sie einmal verbeamtet sind, nicht mehr so leicht wegzuschubsen sind.
    Wie wahr, wie wahr. Allerdings sollte man auch anerkennen, dass sich viele Lehrer bis zur Rente für ihre Schüler engagieren und nicht auf ihrer Verbeamtung ausruhen. Das tun wirklich nur wenige schwarze Schafe, die dafür aber auch im ganzen Kollegium bekannt sind.

    Ich bin selber seit 2 Jahren Lehrer. Als "spätberufener" Seiteneinsteiger war die Ausbildung hart (18 Stunden eigenverantwortlicher Unterricht, dazu das komplette Programm an Lehrproben usw.). Von unfairer Ausbeutung, wie sie im Artikel erwähnt wurde, habe ich aber nichts mitbekommen, auch bei meinen Referendars-Kollegen nicht. Mag sein, dass wir hier in RLP auf einer "Insel der Glückseligen" leben, was man so von anderen Bundesländern hört klingt jedenfalls nicht gut. Meine Fachleiter waren jedenfalls fachlich und pädagogisch höchst kompetent, mieses Heruntermachen, wie es im Artikel erwähnt wurde, habe ich auch nicht erlebt, selbst bei Lehrproben, die nicht so gut gelaufen sind, wurde immer noch konstruktive Kritik geübt. Trotzdem, 60-70 Stunden musste ich auch arbeiten, um das alles gebacken zu bekommen. Jetzt als Vollzeit-Lehrer ist es etwas weniger, so ca. 50-60 Stunden pro Woche, in den Ferien natürlich noch weniger (aber trotzdem auch nicht ganz frei, wie oft behauptet wird).

    Ich glaube, eines der Hauptprobleme bei der Lehrerausbildung ist nicht das Referendariat, sondern das Studium davor, das die kommenden Lehrer nicht im Geringsten auf das vorbereitet, was dann kommt. Der Schock, den sie dann im Ref erleben, kommt dann oft einem Trauma gleich.
    Die Unis sollten die Studierenden von Anfang an knallhart auf den Umgang mit Schülern vorbereiten, gleich vom ersten Semester an. Lieber bei Studienbeginn das Handtuch werfen, als dann am Ende des Referendariats. Denn - wie es uns im Ref auch immer wieder eingebläut wurde - wir unterrichten Schüler, keine Fächer. Und der Umgang mit diesen (von den Eltern ganz zu schweigen) ist es, was den Beruf so schön, aber auch so überaus anstrengend macht. Man kann noch so gut in seinen Fächern sein, wer das nicht drauf hat, wird untergehen und sich über kurz oder lang etwas Anderes suchen müssen.

    Und wenn hier irgendwelche Leute meinen, vom Neid zerfressen über "die Lehrer" herziehen zu müssen - was solls. Im Einzelnen mögen sie vielleicht Recht haben, im Großen und Ganzen sollten sie aber froh sein, dass wir so eine große Zahl von so hoch motivierten Lehrern haben, die gegen alle Widrigkeiten arbeiten und einen guten Job machen.
  10. #199

    Ich möchte nicht über die Referendarzeit urteilen, es ist mit Sicherheit stressig, aber der Artikel und auch die darin beschriebenen Meinung sogenannter Experten schießt ein wenig an der Realität vorbei. Ich bin selber seit einem Jahr von der Uni weg und im Berufsleben und bei mir sind 65 Std/Woche normal. Lehrer/Referendare "jammern" auf ganz hohem Niveau und sollten vielleicht einmal ein Praktikum in der freien Marktwirtschaft absolvieren bevor man sich soweit aus dem Fenster lehnt. Jeder Referendar ist gerne herzlich eingeladen mich in meinem Projektmanagementjob zu begleiten. Der nebenbei gesagt länger geht als 18 Monate...
    Aber wenn ich in diesem Forum fertige Lehrer sehe, die der deutschen Rechtschreibung nicht mächtig sind, dann muss diese Zeit doch sehr traumatisierend sein...


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