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Junglehrer: Ausgebrannt, bevor es losgeht

Marian SchäferNie zuvor hatten Referendare so wenig Zeit wie heute. Die Bundesländer verkürzen ihren Vorbereitungsdienst und Schulleiter setzen die Anfänger oft wie fertige Lehrer ein. So eine Lehrzeit traumatisiert die jungen Akademiker, warnt ein Experte.

http://www.spiegel.de/unispiegel/job...826861,00.html
  1. #140

    @ max_copernicus (Nr. 115) und @ schlomo_goldberg (Nr. 112): In aller Regel ist es viel härter, das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg zu erringen (absichtliche Wortwahl) als auf dem "ersten"; deshalb kann nicht die Rede sein von "... erst ... gebacken bekommt". Aber: Diejenigen, die es nicht packen, als "Taugenichtse" zu bezeichnen, ist genauso respektlos. Diese, wie viele andere Beiträge hier, sind eigentlich unwürdig und helfen der Diskussion auch nicht weiter.
  2. #141

    Zitat von japrecis Beitrag anzeigen
    Wie kommen Sie denn zu der Behauptung? Jeder Lehrer - der kein Quereinsteiger ist (und auch dann normalerweise nur als Akademiker) hat einen Universitätsabschluss?!

    *kopfschüttel*
    Weil ein Staatsexamen eben kein Universitätsabschluss ist und auch noch nie war. Deswegen haben Lehrer zumeist (Ausnahmen sind die Promovierten und die mit Diplom) keinen Hochschulabschluss.
  3. #142

    Pause?

    Zitat von Xangod Beitrag anzeigen
    Die Junglehrer haben also eine 70 Stundenwoche. Das heißt, wenn man die beiden großen Pausen (die wird es doch noch immer geben) und dazu eine Mittagspause und eine Nachmittagspause mit einrechnet, eine Arbeitszeit (jeden Tag, auch samstags und sonntags!) von morgens um acht bis abends um acht. Warum müßt Ihr immer so übertreiben. So ist das doch klar, daß das pure Jammerei von Previlegierten ist. Lehrjahre waren schon immer keine Herrenjahre. Und dafür habt Ihr dann hinterher umso mehr Zeit. Und die Ferien gelten doch auch für Referendare.
    Wieder mal einer, der vom Schulalltag keine Ahnung hat.
    "Pausen" sind für Lehrer keine Pausen. Dort gilt es v.a. Aufsichten zu halten (!), Schülerfragen zu beantworten, Versuche auf- oder abzuzbauen, schnell noch etwas zu kopieren (weil man in die geplante Freistunde wieder mal eine Vertretungsstunden hineingeknallt bekommen hat) oder oder oder.
  4. #143

    Zitat von cicero Beitrag anzeigen
    .... kann ich dieses ewige Gekeife nicht mehr hören. Ich bin selbst Lehrer und liebe meinen Job - aber dieses dumme, auf Vorurteilen basierende und von Neid und völlig falschen Vorstellungen geprägte Urteil über Lehrer ist unerträglich. Nur weil jemand selber Schüler war, heißt das nicht, dass man das, was Lehrer jeden Tag zu leisten haben, nachvollziehen beurteilen oder gar verurteilen kann. Schaut Euch doch Eure verwöhnten oder vernachlässigten Kleinen an - würdet Ihr sowas unterrichten wollen?

    Entweder sie werden vor den Fernseher gesetzt oder mit technischem Zeugs überschüttet, nur damit man sich ja nicht mit ihnen beschäftigen muss, oder sie werden bemuttert, bis sie selbst fast dran ersticken, oder - die übelste Variante - man gibt sie nach 7 Schuljahren auf, weil man selbst nicht mehr mit ihnen klarkommt. Damit dann umzugehen und die Fehler auszubügeln - das soll wiederum Aufgabe der Lehrer sein. Aber wehe, es wird nicht die richtige Note gegeben, dann steht der Anwalt vor der Tür...

    Ferien sind keine Ferien für die meisten Lehrer - sondern Korrekturzeiten, wo man ausnahmsweise mal nicht bis 21 Uhr am Schreibtisch sitzt. Dazu eine bildungspolitische Sau nach der anderen, die durchs Dorf getrieben wird, immer den braven Wähler im Rücken, dem man sich anbiedern möchte.

    Wie gesagt, ich liebe meinen Job wirklich - aber sicher nicht wegen Ferien oder einer Beihilfe zur Krankenversicherung, sondern wegen der Kinder, die für ihre unfähigen Eltern, die darin teilweise nur noch ein Statussymbol sehen, das zu funktionieren hat, ja nun wirklich nichts können.

    Jetzt aber Junglehrern, die keinerlei Erfahrung haben, vorzuhalten, sie wüssten nicht, worauf sie sich einlassen und seien an allem selbst schuld, zeugt einfach nur von einer aufgeblasenen Arroganz, die seinesgleichen sucht. SPON-Forum halt.
    Danke dafür! Das ist genau das, was ich auf S.22 auch gesagt habe!!
  5. #144

    Nein, nein

    Zitat von ginfizz53 Beitrag anzeigen
    ... sie sind Beamte auf Zeit...
    Da haben Sie nicht Recht: Referendare sind Beamte auf Widerruf.
  6. #145

    Zitat von pauschaltourist Beitrag anzeigen
    Deswegen: Deutlich mehr Migranten in den Lehrdienst!...[]...Dass ihnen die natürliche Autorität Kraft ihrer Abstammung zugestanden wird, erfährt jeder, der sich abseits der akademischen Theorie mit Sprösslingen dieser Art näher beschäftigt hat...
    D.h. wir entlassen jede Menge Jugendliche mit Integrationspotential, die nur Menschen gleicher Abstammung als Autorität akzeptieren. Logischerweise müssen wir dann auch mehr Migranten in den Polizeidienst, in öffentliche Ämter, als Beamte, als Politker, Ärzte, Notare, Handwerker, etc. bestellen. Also quasi eine paratürkische/paraarabische Infrastruktur erschaffen - denn es geht ja ausschließlich um diese Gruppen, das erfährt jeder, der sich abseits der akademischen Theorie mit Sprösslingen dieser Art näher beschäftigt hat.

    Da frage ich mich aber doch, warum wir -ähnlich wie die Franzosen bei den Wikingern- nicht einfach ein paar Bundesländer an die "Südmannen" übereignen. Denn ganz offensichtlich ist weder von deren noch von Ihrer und Ihresgleichen Seite eine Anpassung oder Integration erwünscht.
  7. #146

    ....ausgebrannte Lehrer...
    lächerlich.mehr als 90 %haben den Lehrerberuf ergriffen weil sie dick faul und gefräßig sind.
    Man kann nur ausbrennen wenn man für etwas gebrannt hat!
  8. #147

    Erstes Staatsexamen

    Zitat von thint Beitrag anzeigen
    Weil ein Staatsexamen eben kein Universitätsabschluss ist und auch noch nie war. Deswegen haben Lehrer zumeist (Ausnahmen sind die Promovierten und die mit Diplom) keinen Hochschulabschluss.
    Das Erste Staatsexamen ist kein Universitätsabschluss, Mann der ist gut, den merk ich mir. Da es ja auch kein lehrabschluss ist, muss es so etwas sein wie ein Führerschein ...

    Was meinen Sie denn, wo mein sein Erstes Statsexamen so schießen kann, wenn nicht an einer Uni.

    PHs gibt es nur noch in BaWü, und die bilden nicht für das Lehramt an Gymnasien aus.
  9. #148

    So ein Schmarrn

    Zitat von thint Beitrag anzeigen
    Weil ein Staatsexamen eben kein Universitätsabschluss ist und auch noch nie war. Deswegen haben Lehrer zumeist (Ausnahmen sind die Promovierten und die mit Diplom) keinen Hochschulabschluss.
    Ein Staatsexamen führt nicht zu einem akademischen Grad, ist aber dennoch ein Hochschulabschluss.
  10. #149

    Zitat von thint Beitrag anzeigen
    Weil ein Staatsexamen eben kein Universitätsabschluss ist und auch noch nie war. Deswegen haben Lehrer zumeist (Ausnahmen sind die Promovierten und die mit Diplom) keinen Hochschulabschluss.
    Da hat der Zitierte leider wieder keine Ahnung gehabt, wovon er spricht. Das Staatsexamen ist der Abschluss des Hochschulstudiums und berechtigt zur Promotion. Mittlerweile wird er ja meist durch den "Master of Education" ersetzt - und damit von der Bezeichnung her den anderen Master-Studiengängen angeglichen.

    Der einzige Unterschied ist, dass kein eigener Titel damit verbunden ist. Ehrlich gesagt ist es schon eine Unverschämtheit, Menschen, die ein ganz normales Studium durchlaufen haben, eine ganz normale Abschlussprüfung und Zulassungsarbeit geschrieben haben, jetzt auch noch die fachliche Qualifikation absprechen zu wollen. Aber auch hier: Hauptsache mitgeredet.


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