Nach 3-4 Jahren kann Lehrer in der Tat ein recht ruhiger Beruf sein. Wenn die meisten Klassen mal unterrichtet hat, wird der Aufwand für Vorbereitungen schon deutlich geringer und man kennt sich einfach auch besser aus.
Das Problem ist aber eben das Referendariat und die ersten Jahre danach. Aus meiner Sicht sind das die Jahre in denen viele Lehrer sich kaputtarbeiten und jegliche Motivation verlieren. Das Ergebnis sind dann die allseits geliebten Sesselfurzer, die wohl jeder aus seiner Schulzeit kennt.
Würde man die Junglehrer in der Ausbildung und im Referendariat dagegen besser unterstützen dann wäre denke ich allen geholfen. Und ja, zur besseren Unterstützung gehört meiner Meinung auch, dass man schaut ob die Leute wirklich für den Lehrberuf geeignet sind. Denn ein Problem wird auch oft übersehen: Wenn die Leute erst im Ref merken, dass sie für den Job nicht geeignet sind, dann fehlt vielen auch schlicht die Alternative um zu sagen ich mach lieber etwas anderes.

Antworten / Zitieren

