Hallo,
gilt die honorarfreie Nutzung nur für diese Aktion, oder möchte Der Spiegel die Fotos auch z.B. als Illustration für seine Artikel honorarfrei nutzen können?
Brian OldhamSeine Bilder sind beklemmend, mit einem Hang zum Kitsch: Der amerikanische Fotokünstler Brian Oldham ist erst 19, aber kann schon gut von seiner Arbeit leben. Im Interview erklärt er, wie er sich mit seiner Kunst therapiert - und warum dazu auch sein eigener inszenierter Tod gehört.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/l...-a-858207.html
Hallo,
gilt die honorarfreie Nutzung nur für diese Aktion, oder möchte Der Spiegel die Fotos auch z.B. als Illustration für seine Artikel honorarfrei nutzen können?
Jahren im Spon an Fotografie gesehen habe....
zwischen all den geschiedenen Ehefrauen und anderen Selbstdarstellern, die 1000fach fotografierte "lost places" etc. fotografieren...
Das Bild mit dem Angelhaken ist großartig.
Ich hätte aber im Artikel gern mehr darüber gelesen, was genau und wie er es bearbeitet und welche Programme er dafür benutzt. Außerdem beschäftigt mich die Frage, inwiefern die digitale Bearbeitung als "richtige" oder "falsche" Kunst aufgefasst wird und wie sich andere Fotokünstler in der Diskussion positionieren.
Richtig gute Ideen!
Bei uns an der Kunstakademie würde er für diese Fotos keine guten Worte ernten. Wg. ziemlich platte Kitschtendenz.
Es ist Kitsch. So wie Lady Gaga ebenfalls Kitsch ist. Es ist Pop. Kunst ist daran gar nichts. Ich habe selten eine so banale Interpretation für die Desintegration der Persönlichkeit gesehen. Aber - weil eben alles so banal ist, kann es ebenso banal vermarktet werden. Und allein darum geht es. Fototapeten.
Tut mir leid, die Fotos beeindrucken mich nicht so stark.
Das mit den brennenden Armen ist ... naja.
Farblich ist das Foto mit den rosa Blättern vor dem landschaftlichen Hintergrund interessant. Aber trotzdem hauts mich nicht vom Hocker.
... wird nicht immer Kunst gemacht. Zuweilen breitet sich auch dort der Kitsch aus, oder noch schlimmer: Mit aller Gewalt wird Kunst konstruiert. (Man studiert ja schließlich ...)
Kunst zu bewerten ist ein heikles Thema, aber die Bilder sind m.E. in sich stimmig, sauber und man sieht: Hier hat sich jemand Gedanken gemacht.
Kunst braucht keine "guten Worte". Dieses ewige Rumreden, was denn nun Kunst sei und was nicht, ist ohnehin Nonsens. Gute Arbeiten wie diese reichen.