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Junger deutscher Film in Hof: Unsere lächerlichen Fratzen
Hofer FilmtageWie geht's dem deutschen Kino? Gar nicht mal übel! Das bewiesen die Filmtage in Hof, wo der heimische Nachwuchs zeigte, was ihm so durch die Köpfe spukt: Säufer und Transvestiten zum Beispiel. Oder ein Baby der Schauspielerin Karoline Herfurth, das sprechen kann - und saukomisch ist.
http://www.spiegel.de/kultur/kino/bi...-a-864005.html
- #1 29.10.2012 14:53 von
blablabla
der deutsche Film gehört seit Jahrzehnten zum besten auf der Welt, es ist nur leider hip, gegen ihn zu lästern. und natürlich die Dumpfbacken, die 007 bevorzugen, und etwas komplexere Sachverhalte nicht mehr verstehen, sieht man stets in der Riege der "deutscher Film ist blöd"-Freaks.
- #2 29.10.2012 15:24 von
.
Die Aussage "der deutsche Film gehört seit Jahrzehnten zum besten auf der Welt" ist leider nicht nachvollziehbar, solange Sie die Aussage nicht mit irgendwelchen konkreten Bezügen/Beispielen untermauern. Und was genau 007 nun damit zu tun hat, wird wohl auch ihr Geheimnis bleiben, oder?
- #3 29.10.2012 19:01 von
- #4 30.10.2012 06:59 von
Der deutsche Film
gehoert eben nicht zum besten auf der Welt und das ist auch gut so. Es gibt sicher hier und da einen Lichtblick, aber generell sind unsere Filme zu pseudo intellektuell, steif und oft einfach nur langweilig. Wir haben einfach nicht die Lockerheit und Entspanntheit Geschichten zu erzaehlen. Ausnahmen bestaetigen hier die Regel. In den 70er Jahren hatten wir Fassbinder, der war ein Guter. Danach kam nicht mehr viel. Tatorte oder deutsche Fernsehspielfilm-Produktionen kann man sich seit gefuehlten 25 Jahren nicht mehr ansehen. Hoelzerne Darsteller, am schlimmsten aber die Drehbuecher. Und in den 90er Jahren war fast immer ein Schwuler in einem deutschen Film, eine Art Running Gag vermutlich. Ich denke unsere Fimfoerderung hat viel kaputt gemacht. Mich interessieren nicht die persoenlichen Wehwehchen eines Regisseurs, ich moechte im Kino in erster Linie unterhalten werden. Fairerweise muss man allerdings sagen, dass wir bei uns auch nicht massenhaft gute Darsteller haben, im Vergleich z.B. zu den USA. In Deutschland werde talentfreie
Menschen wie Heiner Lauterbach, Heinz Hoenig oder Uwe Ochsenknecht als Schauspieler angesehen, das sagt doch schon alles. - #5 30.10.2012 15:11 von
Das traurige an der Sache ist, dass auch immer mal wieder kleine Perlen und Ausbrüche (auch von Filmstudenten) diese Festivals erobern, dann aber gnadenlos ignoriert, nicht besprochen oder fertig gemacht werden. Neulich erst auf den Hofer Filmtagen mit einem Psychothriller passiert von jungen Filmstudenten, die Deutschlands erste Stephen King Kurzgeschichte realisiert haben. Diese beiden Jungs sind durch ihre persönliche Hölle gegangen um ihrer Meinung nach "endlich mal in Deutschland einen guten Genrefilm zu machen, weil man es ja sonst nicht wirklich kann und will". Diese Beiden wurden dann vom Publikum niedergemacht.
Es ist ein Trauerspiel hier in Deutschland. - #6 31.10.2012 07:09 von
Wer schaut sich sowas an?
Mal ganz ehrlich, wer schaut sich sowas an?
""Annelie" zeigt kaputte Menschen, die in der reichen Stadt München in einem abgewrackten ehemaligen Hotel einquartiert wurden."
Wie kaputt muss man sein, um so ein Drehbuch zu entwerfen? Der deutsche Film war schon immer am Ende, er lebt wie die Energiewende von Subventionen.
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