Junge US-Wähler: Obamas Fans befällt der Frust

Die Generation Neustart trug Barack Obama mit ins Weiße Haus. Doch die Kongresswahlen im November sind jungen Amerikanern egal - viele wissen nicht einmal, dass sie stattfinden. Vom Ende der Partystimmung profitieren die Republikaner.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...723250,00.html
  1. #10

    Popstar Obama

    Das ist eben die Schattenseite von einem stilisierten Popstar, nach einem halben Jahr hat man ihn vergessen!

    Abgesehen davon hat sich unter der Obama Administration wohl deutlich weniger bewegt als die jungen Wähler gehofft hatten.

    Die Gefangenen aus Guantanamo wurden in andere "Geheim" Gefängnisse überführt. Der "Abzug" der US-Truppen aus dem Irak ist eben so Augenwischerei. Die Angriffstruppen wurden abgezogen, dass Land an sich ist und bleibt besetzt.

    Obama ist ein US-Präsident wie schon viele Präsidenten vor ihm waren, er hat keinen Neuanfang gemacht sondern die imperialistische, marktliberale US-Politik konsequent weitergeführt
  2. #11

    Sie sollten skeptisch sein,

    Zitat von elperiquito Beitrag anzeigen
    Meine Güte, bin ich froh, dass ich hier im zivilisierten Europa lebe... der European Nanny State ist ja offenbar doch zu einer wirtschaftlichen Dynamik fähig, die dem reichsten Dritte-Welt-Land der Welt abgeht...
    wenn ein Tea Bagger etwas sagt.

    Vor der Wahl geben die sich naemlich auf einmal gemaessigt, weil sie wissen, dass die Mehrheit des Volkes ihren Unsinn nicht mittraegt.

    die O'Donnell hat da vorgestern bei der Debatte auf einmal SS (Social Security) nicht mehr in fRage gestellt. Aber eben, wir sind vor der Wahl.

    Uebrigens, die Dame will auch Hillary Demokraten vertreten. Dabei war Hillary das rote Tuch fuer die Cons, keiner von denen hat wegen Hillary die Demokratische Partei geweahlt.

    Manche Tea Bagger meinen, je groesser der von ihnen behauptete Unsinn, umso mehr Ruhm und Gefolge.
  3. #12

    Unterschied

    Zitat von elperiquito Beitrag anzeigen
    Meine Güte, bin ich froh, dass ich hier im zivilisierten Europa lebe... der European Nanny State ist ja offenbar doch zu einer wirtschaftlichen Dynamik fähig, die dem reichsten Dritte-Welt-Land der Welt abgeht...
    Von welchem Land reden sie eigentlich?

    Falls Sie die USA meinen, die Sie offensichtlich nicht kennen: was im "zivilisierten" Alterheim schon als "wirtschaftliche Dynamik" gefeiert wird, wird dort als Wirtschaftskrise eingeordnet.
  4. #13

    tja

    Zitat von freiheitodertod Beitrag anzeigen
    Die USA und ihre idiotischen "Studenten", die nichtmal nationale Wahltermine kennen, sind das abschreckende Beispiel wohin eine Gesellschaft sich entwickeln kann.
    Fachidioten sind doch gewollt vom System als fügsame Arbeitssklaven.
  5. #14

    nanny

    Zitat von SBorst Beitrag anzeigen
    Der "european nanny state" ist hier megaout!
    Machen Sie Witze? Der Staat, der Ihnen vorschreibt, dass Sie auf die Gebrauchseinlaitung von einer Mikrowelle schreiben müssen, dass Sie Ihren Pudel nicht grillen dürfen?
  6. #15

    Nicht einmal in Alaska

    Zitat von SBorst Beitrag anzeigen
    Klar, man macht sich sorgen, ueber econmy, jobs, taxes, Big Government. Dementsprechend ist der Wunsch nach einer Kurskorrektur gross. Tea Party und GOP haben Zulauf - und deren Anhaenger sind ungemein optimistisch und engagiert. Es sind nicht nur "alte reaktionaere Knacker", welche die Politik von Obama und seiner satten demokratischen Kongressmehrheit ablehnen.

    Die Dems haben satt vergeigt und am 2.11. gibt's die Quittung dafuer.
    Der Hase laeuft eben nicht so, wie es deutsche SPIEGEL-Reporter und Sozialarbeitermafia gerne haetten. Der "european nanny state" ist hier megaout!

    Letzte Woche gab's eine Meinungsumfrage zum Thema: Wer ist/war der bessere President: W oder Obama?

    W wurde zweiter, aber der Amtsinhaber brachte es gerade auf 47:43 Prozent. Und dass nach 2 Jahren im Amt ...

    Wer von den Obamajublern haette das vor 2 Jahren gedacht?Obama auf den Spuren des wiedergeborenen Erdnussfarmers ...
    ist der Star der Tea Bagger, Sarah Palin, so beliebt wie Praesident Obama.

    http://bazonline.ch/ausland/amerika/...story/20905032

    In Alaska hat man/frau halt hautnah erlebt, was fuer ein Wesen die Dame ist.

    In zwei Jahren werden noch mehr Menschen Obama waehlen, weil les cons einfach nur Scheisse bauen koennen.
  7. #16

    Juhu endlich mal wieder Ami Bashing!

    War klar, dass hier wieder das große Ami-Bashing beginnt, selbstverständlich mit absoluter Unkenntnis der drüben herrschenden politischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten.

    Dass die Studenten die Midterm-Elections nicht kennen wundert mich gar nicht. Warum auch? Für den Durchschnittsamerikaner ist das so relevant als wenn wir EU-Abgeordnete direkt wählen würden (machen wir natürlich nicht, wer braucht schon Demokratie). Wichtig sind die Wahlen im eigenen Staat und der eigenen Stadt, da werden die relevanten Gesetze gemacht.

    Obama hat völlig versagt. Die Gesundheitsreform ist ein Desaster, die Bankenrettung eine Lobbyveranstaltung sondergleichen, man hat mal eben fast eine Billion Dollar als "Stimulus" versenkt die praktisch überhaupt nichts gebracht haben. Und was ist die Konsequenz? Man will nochmal 50 Milliarden investieren. Warum auch nicht, wenn man was mit viel Geld nicht lösen kann muss man halt noch mehr Geld hinterher werfen. Und wenns dann immer noch nichts gebracht hat, tut man überrascht und sagt es war halt immer noch nicht genug. Aber nächstes mal klappts bestimmt. Ganz wie in Europa. Nur die Amis haben halt keine Lust auf Big Government mit Gängelung und Schulden ohne Ende und deswegen gibts jetzt (hoffentlich) die Quittung.

    Man braucht sich ja nur mal California und Texas angucken. Beide etwa gleiche Bevölkerungszahlen, aber während Texas mit seiner fast nicht existenten Regierung die niedrigsten Steuern hat (keine Einkommenssteuer, 6% Sales Tax...), massive Zuwanderung erfährt, vergleichsweise wenig Schulden aber eine gute Infrastruktur, geht California völlig den Bach runter. Der Staat ist hochverschuldet, die Infrastruktur bröckelt schon lange, jedes Jahr ziehen Hunderttausende weg und es gibt für jeden Scheiss ein Gesetz, eine Regelung und natürlich ne Steuer drauf. Genauso sieht es in den anderen demokratischen Staaten aus, wie New York, Massachusetts und New Jersey. Ganz wie in Europa. Wobei NJ mittlerweile einen brauchbaren Gov. gewählt hat der den Laden mal ausmistet.

    Aber der in allen belangen klar überlegene und zivilisiertere Deutsche von Welt weiss sowas natürlich nicht, da er sein beschränktes Weltbild einfach mal auf die andere Seite des Globus projiziert und dann im Forum den Lauten macht statt mal vor der eigenen Tür zu kehren.

    Die Europäer und Liberals haben es immer noch nicht verstanden und träumen eben immer noch den sozialistischen Traum. Tax and spend!

    "The problem with socialism is that eventually you run out of other people's money".
    (Margaret Thatcher)
  8. #17

    bruhaha

    die leute die denken sie schauten abgeklärt auf diese wahlen
    und obama abschreiben, haben nicht den vollen umfang des rechtsdralles mitbekommen und wie noch immer bushes gekaufte pr die artikelwelt unterwandern.
    (deren verquere weltsicht und die art und weise am beispiel " Fake Journalist 'Jeff Gannon')
    es war vor den wahlen klar das die reps. einen jimmy carter pullen werden; der hatte damals solarpanele auf dem weissen haus die reagan hat abbauen lassen.
    creationisten und halbe analphabeten haben sich mit der teaparty den milliardenschweren gebr. Koch an den hals geworfen, den us-weiten diskurs auf hexe oder nicht gesenkt.
    dabei wurde schon während der wahl klar das eine übergreifende sabotage der dortigen marktbeherrscher und monopolisten möglich sein würde, sollte das auch nur ansatzweise hipp werden...
    standpunkte der "gop" zu themen zu wissen wäre halt einfach mal hilfreich.
  9. #18

    Herzlichen Glückwunsch

    Zitat von Marie Laveau Beitrag anzeigen
    Machen Sie Witze? Der Staat, der Ihnen vorschreibt, dass Sie auf die Gebrauchseinlaitung von einer Mikrowelle schreiben müssen, dass Sie Ihren Pudel nicht grillen dürfen?
    Herzlichen Glückwunsch. Sie haben soeben Ihre absolute Unkenntnis des amerikanischen Rechtssystems unter Beweis gestellt. Hauptsache meckern, was?

    Die Warnhinweise liegen an dem anderen Rechtssystem, was auf Präzedenzfällen beruht (gibts übrigens nicht nur dort) und die Hersteller wollen vermeiden verklagt zu werden.

    Der Staat hat damit nichts zu tun und im Falle der Federal Gov., um die es hier geht, auch gar nicht die Befugnisse sowas durchzusetzen. Das wäre Sache der Bundesstaaten.

    Wenn man keine Ahnung hat...
  10. #19

    Warum enthalten sie dem zivilisierten Deutschen vor,

    Zitat von ThorIsHere Beitrag anzeigen
    War klar, dass hier wieder das große Ami-Bashing beginnt, selbstverständlich mit absoluter Unkenntnis der drüben herrschenden politischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten.
    ................................
    "The problem with socialism is that eventually you run out of other people's money".
    (Margaret Thatcher)
    dass Texas Spitzenreiter bei den Dreckschleudern ist. Umweltschutz scheint dort dank der cons ein Fremdwort zu sein.

    Aber Sie sind ja auch sonst so toll informiert.

    Warum mischt sich denn die Chamber of Commerce so massiv in den Wahlkampf auf Seiten der cons ein, wenn die Demokraten den
    Lobbyisten hoerig sind?

    Etwas langsamer schreiben, dafuer mehr ueberlegen, wuerde nicht schaden.

    Aber dann fielen Sie vielleicht auch nicht auf die Propaganda der cons rein.