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Junge und alte Arbeitnehmer: Gleich viel Urlaub für alle!

CorbisÄltere werden in der Arbeitswelt diskriminiert? Von wegen! Jüngere sind benachteiligt: Sie bekommen oft weniger Geld und Urlaub und gehören zu den ersten, die bei Kündigungswellen gehen müssen. Dagegen haben manche geklagt - und in einigen Punkten Recht bekommen.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...826137,00.html
  1. #1

    wenn ein Unternehmen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ältere werden in der Arbeitswelt diskriminiert? Von wegen! Jüngere sind benachteiligt: Sie bekommen oft weniger Geld und Urlaub und gehören zu den ersten, die bei Kündigungswellen gehen müssen. Dagegen haben manche geklagt - und in einigen Punkten Recht bekommen.

    Junge und alte Arbeitnehmer: Gleich viel*Urlaub für alle! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    langjährigen Mitarbeitern 1 bis 3 Tage Sonderurlaub gewährt so ist das keine Diskriminierung von jungen Mitarbeitern sondern eine freiwillige Leistung auf die junge Mitarbeiter noch keinen Anspruch haben.
    Sonst wäre ja auch die Gewährung von Rente eine solche Diskriminierung, erhält doch ein junger Mensch noch keine Rente und nach der Logik müßten die Jungen hier auf auch auf Gleichberechtigung pochen.

    Getreu dem alten Grundsatz: vom Bafög in die Rente
  2. #2

    Danke Gewerkschaften

    Jedes "gut gemeinte Schutzgesetz" geht zu Lasten von Anderen. Kündigungsschutzgesetze sorgen z.B. dafür, dass nicht so schnell Arbeitnehmer eingestellt werden - danke Gewerkschaften. Abfindungsstaffelungen nach Alter, Sozialgesichtspunkten - sorgen dafür, dass z.b. jüngere Arbeitnehmer die erst noch Fuß fassen müssen im Arbeitsleben u sich möglicherweise für die dafür notwendige Bildung verschuldet haben, zuerst entlassen werden - danke Gewerkschaften. USW. die Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen. Fazit: Jedes Schutzgesetz benachteiligt eine andere Gruppe (und meist die Gruppe die keine Lobbyunterstützung haben)
  3. #3

    Und Fazit ?

    Zitat von ragera Beitrag anzeigen
    Jedes "gut gemeinte Schutzgesetz" geht zu Lasten von Anderen. Kündigungsschutzgesetze sorgen z.B. dafür, dass nicht so schnell Arbeitnehmer eingestellt werden - danke Gewerkschaften. Abfindungsstaffelungen nach Alter, Sozialgesichtspunkten - sorgen dafür, dass z.b. jüngere Arbeitnehmer die erst noch Fuß fassen müssen im Arbeitsleben u sich möglicherweise für die dafür notwendige Bildung verschuldet haben, zuerst entlassen werden - danke Gewerkschaften. USW. die Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen. Fazit: Jedes Schutzgesetz benachteiligt eine andere Gruppe (und meist die Gruppe die keine Lobbyunterstützung haben)
    Sollen jetzt alle Schutzgesetze abgeschafft werden ? Vielleicht beschäftigen sie sich mal mit deren Entstehungsgeschichte !
    Aber wir können ja auch wieder die Kinderarbeit einführen oder noch besser Sklaverei. Wie wäre es denn mit Arbeit gegen Kost und Logis mit Anspruch auf Beerdigung auf dem firmeneigenen Friedhof ?
  4. #4

    Jaja

    Zitat von wylly Beitrag anzeigen
    langjährigen Mitarbeitern 1 bis 3 Tage Sonderurlaub gewährt so ist das keine Diskriminierung von jungen Mitarbeitern sondern eine freiwillige Leistung auf die junge Mitarbeiter noch keinen Anspruch haben.
    Unsinn und aus ihren Worten spricht die typische altersdiskriminierende Haltung. Prinzipiell ist es richtig den Mitarbeitern mehr Urlaub zu gewähren, die dem Unternehmen treu sind. Aber dies sollte nach Dienstalter gehen und nicht nach dem STatus "älterer Mitarbeiter"
    Zitat von wylly Beitrag anzeigen
    Sonst wäre ja auch die Gewährung von Rente eine solche Diskriminierung, erhält doch ein junger Mensch noch keine Rente und nach der Logik müßten die Jungen hier auf auch auf Gleichberechtigung pochen.

    Getreu dem alten Grundsatz: vom Bafög in die Rente
    Womit die Haltung bestätigt ist...

    Die Wohlstandsgesellschaft der fetten Jahr ist vorbei. Ich hoffe diejenigen, die uns und unsere Kinder da reingeritten haben kriegen die Kelle noch zu spüren.
  5. #5

    Schutzgesetze ausbauen!

    Zitat von cobdet Beitrag anzeigen
    Sollen jetzt alle Schutzgesetze abgeschafft werden ? Vielleicht beschäftigen sie sich mal mit deren Entstehungsgeschichte !
    Aber wir können ja auch wieder die Kinderarbeit einführen oder noch besser Sklaverei. Wie wäre es denn mit Arbeit gegen Kost und Logis mit Anspruch auf Beerdigung auf dem firmeneigenen Friedhof ?
    Wie wäre es denn, wenn wir die Schutzgesetze noch ausbauen würden? So richtig sozial und nach gutmenschenart? Zum Beispiel könnten wir doch jedem neu eingestellten Arbeitnehmer mit einem Kündigungsschutz von mind. 10 Jahren ausstatten. Klingt doch richtig sozial oder nicht? Leider wäre auch dies nicht zu Ende gedacht und als Tiger gesprungen und Bettvorleger gelandet. Massenarbeitslosigkeit wäre die Folge. Durch auswandernde Unternehmen oder kaputtgehende unflexible Unternehmen. Aber gut gemeint war der Vorschlag.
  6. #6

    Mehr Urlaub in Alter!

    Ich fnde es angebracht, älteren Mitarbeitenden mehr Urlaub zu gewähren. Der Körper braucht häufigere Auszeiten. Wenn man in Betracht zieht, dass ab etwa 30 die Familienphase beginnt, sollte man hier aus diesem Grund zB 3 Tage auf einen "Basisurlaubsanspruch" draufsatteln, ab 50 erneut 3 Tage, ab 60 nochmals 3 Tage. Damit wird vielen Beschäftigten geholfen. In Bereichen, wo das nicht machbar ist, zB bei Lehrern, könnte man die Unterrichtsverpflichtungen reduzieren.
  7. #7

    Als pragmatisch denkender Mitarbeiter wundert man sich immer was einige alte klassenkämpferische Gewerkschaftsfunktionäre so verzapfen. Mehr Urlaub bei älteren Arbeitnehmern gehört genauso dazu wie diese dogmatischen Versuche eine geringere Wochenregelarbeitszeit als 40 Stunden zu erhalten bzw. einzuführen. Sozial hier, Gewohnheitsansprüche da, aber mal ne gescheite Lohnerhöhung die mal größer ist als die Inflation gibts selten. Derweilen sind privilegien wie diese mit ein Grund das ältere Menschen nicht oder nur noch über Leiharbeit eingestellt werden, und die können sich im Regelfall nur über 24 Urlaubstage freuen (nach DGB-Tarifvertrag zur Leiharbeit versteht sich!)
  8. #8

    Warum?

    Der TV-ÖD (resp. TV-L) geht beim Gehalt einen richtigen Weg. Nämlich nicht mehr nach Lebensalter zu zahlen, sondern nach Erfahrung und Betriebszugehörigkeit. Warum sollte ein gut ausgebildeter 30jähriger, der seit dem Abitur in der gleichen Dienststelle ist (und damit mehr als 10 Jahre Berufserfahrung auf genau jener Stelle hat!) weniger verdienen als ein 50jähriger, der als Quereinsteiger neu dazu kommt? Diesen Mißstand hat der Umstieg vom BAT nach TD-ÖD/L beseitigt. Warum sollte dieser Weg nicht auch beim Urlaub gut sein?
    Ob man jetzt alle Beschäftigten auf 30 Tage anheben sollte, sei mal dahin gestellt. ;-)
  9. #9

    Zitat von ragera Beitrag anzeigen
    Wie wäre es denn, wenn wir die Schutzgesetze noch ausbauen würden? So richtig sozial und nach gutmenschenart? Zum Beispiel könnten wir doch jedem neu eingestellten Arbeitnehmer mit einem Kündigungsschutz von mind. 10 Jahren ausstatten. Klingt doch richtig sozial oder nicht? Leider wäre auch dies nicht zu Ende gedacht und als Tiger gesprungen und Bettvorleger gelandet. Massenarbeitslosigkeit wäre die Folge. Durch auswandernde Unternehmen oder kaputtgehende unflexible Unternehmen. Aber gut gemeint war der Vorschlag.
    sie gehören auch zu denen die meinen das firmen zu jeder tages und nachtzeit entlassen können sollten..um angeblich auf umsatzeibrüche und auf die auftragslage zu reagieren..und um besser ausgleichen zu können was missmanagement verursacht hat...weil ja nicht diedie das ausgelöst haben gehen müssen , sondern die für die bankroteure arbeiten..die müssen gehen..die bankroteure belohnen sich jedes jahr mit zweistelligen lohnerhöhungen..egal ob es der firma gut oder schlecht geht..
    sie gehören wahrscheinlich auchzu den leuten die menen man müsse keine löhne zahlen von denen die leute leben können..wenn es nicht reicht soll der staat dafüeraufkommen..aber nein..ich denke auch das ist ihnen nich recht..das sind ja dann sozialschmarotzer..
    wer nicht genug verdient ist selber schuld und muss dann ebenwenn es für die miete nicht reicht auf der straße leben..da spart er schon eine menge geld..und er schont die rentenkasse weil er früher stirbt...und die regierung muss sich keinesorgen machen woher die arbeitsplätzekommen sollenwenn allebis 67 und älter arbeiter sollen
    ich glaube das wäre sie sicher dafür...








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