Mich erinnert diese Debatte an eine andere, für den hoch verschuldeten Staat und die ebenso finanziell maroden Länder teuere Diskriminierung im öffentlichen Dienst.
Bis vor wenigen Jahren erhielt ein Kollege einige Hundert Euro mehr für die gleiche (oder familiär bedingt auch geringere) Leistung, weil er verheiratet war und Kinder hatte.
Dieser familiären Situation wird bereits durch Steuervorteile und Kindergeld Rechnung getragen. Keine private Firma zahlt einem Angestellten mehr Geld, nur weil er einen Trauschein oder Kinder hat.
Mein verheirateter Bruder mit drei Söhnen sagte mir dazu nur trocken, wen das störe, der solle doch selber heiraten und Kinder in die Welt setzen.
Kein weiterer Kommentar.

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