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Junge Palästinenser: Widerstand ohne Steine in der Hand
Krieg, Besatzung,*ungewisse Zukunft: Die Jugend Palästinas hat gute Gründe, frustriert zu sein. Drei junge Erwachsene aus dem Westjordanland zeigen, wie sich trotzdem etwas bewegen lässt. Sie helfen Kindern, organisieren friedlichen Anti-Siedler-Protest und träumen von einem Ausweg.
http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...802113,00.html
- #1 13.12.2011 14:07 von
Die Entstehung der Intifada ist nicht unwichtig!
Ein gewohnt einseitig-tendenziöser Bericht kommt natürlich nicht überraschend, SPIEGEL ist eben SPIEGEL. Zu der Intifada fehlen natürlich dem jüngeren Leser wichtige geschichtlichen Informationen: vielleicht sollte man unterstreichen, dass vor der 1. Intifada in der s.g. Westbank die beste medizinische Versorgung und die beste Schulbildung der arabischen Welt existierten. Die Intifada, deren Entstehung auf gemeinschaftliches Beleidigsein als Reaktion auf den (zuvor abgesprochenen, aber das unterschlägt man so gerne) Besuch von Ariel Sharon auf dem Tempelberg zurückzuführen ist, hat nicht nur sehr viele Menschen auf beiden Seiten das Leben gekostet, sondern eben diese Errungenschaften zerstört. Sollte die Arbeit der jungen Männer friedlich bleiben, kann man davon ausgehen, dass sie entsprechende Reaktionen der Gegenseite hervorrufen wird.
- #2 13.12.2011 16:36 von
einseitig
Ihre "geschichtlichen Informationen" suggerieren, dass die Intifadas völlig überraschend und vor allem grundlos ausbrachen. Das nennen Sie dann wie? Nicht "einseitig-tendenziös"? Lustig.
Ich begrüße es sehr, dass die Palästinenser langsam erkennen ihr Ziel eines eigenen Staates am ehesten durch gewaltfreie Aktionen erreichen zu können. Weiter so! - #3 14.12.2011 11:26 von
Selbstkritische Analyse würde helfen
Den Menschen dort würde auch eine selbstkritische Analyse der dortigen Bevölkerungsentwickung helfen. In den sog. palästinensischen Autonomiegebieten gebähren Frauen im Schnitt 6 Kinder, und die Bevölkerung ist geradezu explodiert. Aus einer kleinen Anzahl Flüchtlinge ist somit ein riesiges Volk geworden - perspektivlos und eingezwängt auf viel zu kleinem Raum.
Vielleicht sollten die Menschen dort einmal umdenken - hin zu Geburtenkontrolle und einer selbstkritischen Einschätzung dessen, was alles schief läuft.
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