Junge Ökonomen: "Den Job bekommt der Karrierist, nicht der Querdenker"

Drei Typen bevölkern die Wirtschaftswissenschaften: Karrieristen, Freizeit-Könige und eine Handvoll Idealisten. Fast alle Studenten suchen allein das Geld und den Erfolg, sagt Lutz von Rosenstiel. Im Interview spricht der Münchner Forscher über den Mangel an Moral bei den Managern von morgen.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...749462,00.html
  1. #80

    Hier hat jemand mal das Kernproblem erkannt. Der Karrierist. Möglichst viel, mit möglichst wenig substanz. Dafür eignet sich die Wirtschaftwswissenschaft (die keine ist) hervorragend.

    Einfach diese Studiengänge verbieten und den bereits geschädigten eine Umschulung bezahlen, dann wären wir schon einen schritt weiter.

    Bei den tollen Modellen von denen Herr Rosenstiel spricht, kommt dann noch hinzu, dass sie den fakt ausser acht lassen, dass die anwendung der Modelle gleichzeitig wieder ein Feedback im Modell ist. Damit falsifizieren sich die meisten ökonomischen modelle von vorne herein selbst und sind sowohl mathematisch als auch gesellschafftlich nichts wert. Deshalb ist es nur logisch das ein Paul Krugman (Nobelpreisträger ökonomie) zu protokoll gibt: "[..] die letzten 30 Jahre der makroökonomischen Theorie waren im besten Fall spektakulär nutzlos oder im schlimmsten Fall sogar direkt schädlich.

    Schöner kann man es nicht sagen. Und das schlimmste ist, dass diese Pfeifen ihre unhaltbaren Theorien sofort in der Gesellschaft zur anwendung bringen. Das darf nichtmal die Pharmaindustrie.