Forum


 

Junge Journalisten: Unsere Ziele, unsere Träume

Was planen die besten Nachwuchsjournalisten Deutschlands, wenn sie nicht schreiben, redigieren, fotografieren? Sechs Gewinner des Schülerzeitungs-Wettbewerbs des SPIEGEL erzählen, wovon sie träumen, was sie fürchten - und warum manche konservativer denken als ihre Eltern.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/a...698276,00.html
  1. #1

    Junge Journalisten

    sollen nicht zielen und träumen, sondern die Menschheit
    mit Fakten und logisch-philosophischen Traktaten traktieren,
    um sie wissender zu machen.

    Wenn sie nur einer für sowas Reines bezahlen würde !
    ist aber nicht...

    Drum : Worüber man nicht reden kann,
    darüber muß man schweigen.
  2. #2

    unkonventionell

    Die jungen "Journalisten" können noch so "hochbegabt" sein, wenn sie etwas werden wollen müssen sie sich rechtzeitig den Diktaten der Political Correctness und dem Mainstream unterordnen.
    Unkonventionalität, gegen den den Strom ist nicht gefragt, damit verdienen sie keinen roten Heller. Stromlinienförmig müssen sie sein. Am besten gut Abschreiben können.

    Abweichendes Wissen (Wirtschaft, z.B. Austrians, Gold,- Klima, z.B. nicht der gleichen Phobie wie alle verfallen,- oder Soziologie, z.B. nicht egalitaristisch argumentieren und das Wort "sozial" nicht als Gottesersatz ansehen) SOLCHE Journalisten werden wir auch weiter suchen müssen.
    Denn alle müssen befürchten, wenn sie nicht mit der Meute heulen, als "reaktionär" zu gelten. Damit werden sie unbrauchbar. Jedenfalls im SPIEGEL und Konsorten.
  3. #3

    Propaganda oder Journalismus?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was planen die besten Nachwuchsjournalisten Deutschlands, wenn sie nicht schreiben, redigieren, fotografieren? Sechs Gewinner des Schülerzeitungs-Wettbewerbs des SPIEGEL erzählen, wovon sie träumen, was sie fürchten - und warum manche konservativer denken als ihre Eltern.

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/a...698276,00.html
    Schlimm wenn man hört das manchem bereits Datenschutz egal ist. Was wird das dann interessieren wenn auch die "Fakten" falsch sind?
    Jede Diktatur (auch die Wirtschaftdiktatur) kann sich über diese Art Journalist nur freuen.
    Früher nannte man das ganze mal Propaganda und es gab sogar einen Minister dafür.
  4. #4

    Karotte gefunden

    Zitat von robin_renitent Beitrag anzeigen
    Die jungen "Journalisten" können noch so "hochbegabt" sein, wenn sie etwas werden wollen müssen sie sich rechtzeitig den Diktaten der Political Correctness und dem Mainstream unterordnen.
    Unkonventionalität, gegen den den Strom ist nicht gefragt, damit verdienen sie keinen roten Heller. Stromlinienförmig müssen sie sein. Am .....
    Ach Gott, zwischen taz und Welt ist viel Platz, ebenso in den Feuilletons und Sportteilen von FAZ und SZ. Lesen Sie einfach mal, Sie werden sich wundern.

    Problematischer finde ich, wenn ständig "Meine Meinung" = "kritischer Journalismus" und "andere Meinung" = "Mainstream" gesetzt wird. Da sollte sich mal jedcer hinterfragen.
  5. #5

    Vielfalt?

    Zitat von malte71 Beitrag anzeigen
    Ach Gott, zwischen taz und Welt ist viel Platz, ebenso in den Feuilletons und Sportteilen von FAZ und SZ. Lesen Sie einfach mal, Sie werden sich wundern.
    Wenn man den Bereich von dunkelrot bis hellrot für das gesamte Spektrum hält, ja. Es ist wie im Rest der Wirtschaft: Produkte werden immer weiter normiert und die Vielfalt besteht nur in Design und Marke, nicht im Inhalt.

    Das was die genannten Zeitschriften hauptsächlich unterscheidet ist das Layout. Bei Themenauswahl und Meinung herrscht dagegen erfreuliche Harmonie.

    Zitat von malte71 Beitrag anzeigen
    Problematischer finde ich, wenn ständig "Meine Meinung" = "kritischer Journalismus" und "andere Meinung" = "Mainstream" gesetzt wird. Da sollte sich mal jedcer hinterfragen.
    Ich finde es problematischer, das vorhandene Angebot für echte Vielfalt zu halten.
  6. #6

    Karotte gefunden

    Zitat von Olaf Beitrag anzeigen
    Wenn man den Bereich von dunkelrot bis hellrot für das gesamte Spektrum hält, ja. Es ist wie im Rest der Wirtschaft: Produkte werden immer weiter normiert und die Vielfalt besteht nur in Design und Marke, nicht im Inhalt.

    Das was die genannten Zeitschriften hauptsächlich unterscheidet ist das Layout. Bei Themenauswahl und Meinung herrscht dagegen erfreuliche Harmonie.
    Ich finde es problematischer, das vorhandene Angebot für echte Vielfalt zu halten.
    Könnten Sie mal 2, 3 Beispiele politischer oder wirtschaftlicher Top-Themen nennen, bei denen zwischen taz und Welt Harmonie herrscht?

    Und falls Sie Zeit haben vielleicht auch Ihre Ansätze dazu, die sich Ihrer Meinung nach in dem Spektrum nicht wiederfinden?

    Nur damit ich Ihre Kritik etwas besser einordnen kann... Ist für mich so aus dem Stand nämlich gar nicht nachvollziehbar....
  7. #7

    Beispiel

    Zitat von malte71 Beitrag anzeigen
    Könnten Sie mal 2, 3 Beispiele politischer oder wirtschaftlicher Top-Themen nennen, bei denen zwischen taz und Welt Harmonie herrscht?

    Und falls Sie Zeit haben vielleicht auch Ihre Ansätze dazu, die sich Ihrer Meinung nach in dem Spektrum nicht wiederfinden?

    Nur damit ich Ihre Kritik etwas besser einordnen kann... Ist für mich so aus dem Stand nämlich gar nicht nachvollziehbar....
    Na, hier mal eben, gant aktuelles Thema, die Artikel zur Rede Obamas zur Ölpest im Golf:

    Einmal TAZ
    http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/a...onale-mission/
    Einmal (weit am anderen Ende des Spektrums) Welt
    http://www.welt.de/politik/ausland/a...igen-Oels.html

    Die Artikel können Sie so austauschen, würde keiner merken.

    Wenn man z.B. zum gleichen Thema den Artikel auf CNN liest, erfährt man z.B., dass durch das von Obama verhängte Bohrverbot eine Menge Arbeiter von Arbeitslosigkeit bedroht sind und gerne wissen würden, wie er sich das weitere Vorgehen so vorstellt.

    http://edition.cnn.com/2010/POLITICS...ech/index.html

    Ein Gesichtspunkt, von dem ich hier noch überhaupt nichts gelesen habe. Jedenfalls was die Kommentare zur Rede Obamas betrifft.

    Wenn Sie den CNN Artikel lesen, fällt auch auf, dass hier journalistisch anders gearbeitet wird. Es werden hauptsächlich Leute mit unterschiedlichen Ansichten zum Thema zitiert. Der Journalist nimmt sich mit seiner Meinung wesentlich mehr zurück, als es bei uns der Fall ist. Er versucht ein Meinungsbild wiederzugeben, nicht seine eigene Kundzutun.

    Gefällt mir besser.

    Bei den Themen Bankenkrise, Erneuerbare Energien oder Umweltschutz können Sie das gleiche machen. In all diesen Feldern finden Sie kaum abweichende Meinungen.








TOP



TOP