Wie ticken die Manager von morgen? Und wie "pitchen" sie um ihren Platz in der künftigen Wirtschaftselite? Bei Wettbewerben wie "CEO of the Future" lässt sich*das gut besichtigen: Manche sind forsch und allzeit bissbereit, andere geben sich demonstrativ nachdenklich und kooperativ.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...777874,00.html
... den die scheinen bei so einer Veranstaltung deutlich unterrepräsentiert zu sein, oder? Diese Kritik eines Karrieristen fehlt im Beitrag. Es gibt auch Recruitings (z.B. http://bit.ly/o7t3CD), die Aspekte wie Teamwork mehr beleuchten als den eines Schauspielers und Selbstpromoters. Habe ich recht oder recht? ;-)
Leider weiss ich nicht, was in den Spiegel gefahren ist, sich hier zum Oberpropagandisten einer vollkommen verqueren Strömung zu machen und McKinsey eine Plattform für ihre krank(machend)en Methoden zu geben.
Fakt ist dass wir in der Phase des Kapitalismus sind, in der wir an unseren eigenen Erfolgen zu Grunde gehen - wir trauen uns den Akt der kreativen Zerstörung existenter Geldströme nicht zu und nutzen die begabtesten Köpfe dazu, vorhandene Geldströme zu "managen" - heisst über stetige Effizienzsteigerung Geldströme in einem geschlossenen Kreislauf von Großkonzernen und Banken zu belassen um die Politik (und damit die Gesellschaft) in Geiselhaft zu nehmen. McKinsey kann zwar Türme mit Eiern drauf bauen - aber Eier haben...
Leider hat der Spiegel seine Richtung auch verloren - oder war es nicht der Spiegel Redakteur Dirk Kurbjuweit der vor ca 10 Jahren ein Buch mit dem Titel "unser effizientes Leben" geschrieben hat. Wo ist die kritische Auseinandersetzung mit einem im Zerfall befindlichen System - und wo ist die Plattform für Alternativen an denen sich die begabten Köpfe ausprobieren können ? Warum "Eiert" der Spiegel mit dieser Serie über Berater rum.....?
Da kommt genau die Generation "Führungskräfte" auf die wir alle gewartet haben. Total individuell mit dunklem Anzug, weissem Hemd und einer "pfiffigen" lila Krawatte, bei weiblichen Teilnehmern vorzugsweise im extravaganten dunklen Hosenanzug und weisser Bluse.
Klar die work/life Balance ist allen Jungmanagern extrem wichtig und daher kommt man auch morgens kurz nach 7 und bleibt gerne auch mal bis nach 20.00 Uhr. Dabei werden dann Konzepte wie "excellence for tomorrow" in Powerpoint bis zum Erbrechen feingetuned und man stellt fest, dass man eigentlich fast alle Abteilungen ( ausser der obersten Managementebene) an
"Provider" outsourcen kann um das Risikio zu minimieren und reaktionsschnell zu bleiben.
Wenn ich mir die Juroren dieser Veranstaltung mit diesen Gestalten von McKinsey, Metro, Ergo etc anschaue, dann schwant mir nichts Gutes. Man sucht Abziehbilder seiner selbst, ob dies allerdings wirklich zukunftsfähig ist möchte ich bezweifeln. Komischerweise habe ich vor 20 Jahren mein Diplom gemacht und die damaligen "Leistungsträger" sahen genauso aus wie die "CEO´s of tomorrow", heute haben sie meist einen Leberschaden und sind ausgebrannt.
[QUOTE]Aber sie habe nicht vor, gleich ihr gesamtes Leben auf dem Altar der Karriere zu opfern. Jeden Tag zwölf Stunden Arbeit und mehr, immer nur ausgerichtet auf den Aufstieg, das sei kein verlockender Gedanke.[QUOTE]
Keine Sorge, meine Teure, Sie werden auch nicht 12 Stunden am Tag arbeiten, und wenn doch (dann haben Sie nämlich gerade kein Projekt) wird Ihnen ein 12 Stunden Tag wie Urlaub vorkommen.
Liebe SPON Redakteure, Artikel über McKinsey und Co. sollten nur von Leuten geschrieben werden, die auch in so einem Laden mal für längere Zeit tätig waren. Über die ganze 'Beraterserie', die seit einigen Wochen hier erscheint, kann ich mich wirklich nur köstlich amüsieren. Sie haben nämlich keine, aber auch wirklich überhaupt keine Ahnung davon, was in einer Unternehmensberatung wie McKinsey so 'abgeht'. Freue mich schon auf den nächsten erheiternden Artikel ;-)
Hihihihihi ich will NIEMALS in meinem ganzen Leben in einem Anzug- und Kostuemwald wie da arbeiten...all diese Hochstilvoll angezogenen Buerohengste mit ihren Flipcharts und PowerPoints und Verjaufsgespraechen......Ich bleib lieber weiter hinter den Kulissen, mach die gute Presse und uebersetz hinter den getoenten Scheiben bei einer Zigarette xD Ja, ich darf bei der Arbeit rauchen xD
CEO sein ist gut bezahlt, aber ein seelenloses vor-sich-hin-vegetieren zwischen MEnschen, die alle die selbe haessliche Uniform in Hemd, Jackett und ROck oder Hose tragen......
MEin JOb besteht nur aus oral and written translation, dazu kann ich noch die Musik im Hintergrund im Tonbuero machen.....meine mucke, rauchen bei er Arbeit, Kein Dresscode, OH YEAH!
Wenn ich sehe, wie die Chefetagfe wieder irgendein unsinniges Teambildungsmeeting ausrichtet, weo sich eh schon alle seit Jahren kennen, dann frag ich mich, wofuer die bezahlt werden....waeren sie ned so theoretisch, wuerde man sie erstens verstehen und zweitens ernst nehmen koennen.....Wenn mein Chef kommt und mir sagen will, wie ich zu arbeiten habe, dann kommt nie was dabei raus, weil er vom uebrsetzen nix versteht xD
....Typen jeden Tag vor Augen. Und ich hab sie dermaßen satt. Weltfremd, arrogant und sozial unfähig bis zum Abwinken.
Wer so ein Auftreten fördert, sollte ein paar hinter die Ohren bekommen.