Gut so. Die können nicht früh genug anfangen zu sparen. Wenn ein Bauernsohn den Hof vom Vater übernimmt, ist das auch ganz normal.
REUTERSFast drei Millionen Briten unter 35 Jahren leben bei ihren Eltern. Vor allem Männer kommen viel schlechter von ihnen los als früher. Die Insulaner sorgen sich: Wird Großbritannien das Land der Muttersöhnchen?
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...837310,00.html
Gut so. Die können nicht früh genug anfangen zu sparen. Wenn ein Bauernsohn den Hof vom Vater übernimmt, ist das auch ganz normal.
Ich wohne südlich von London auf halben Weg nach Brighton. Meine kleine 2 Raumwohnung kostet £850 (1050€) Miete pro Monat, die preiswerteste verfügbare £750 (920€) . Wer kann sich das schon leisten?
Die Verkäuferin beim Tesco bekommt £7/h und geht mit £1200 brutto nach hause. Wirklich traurig hier...
Wundert mich gar nicht.
WAS mich wundert, ist wieso gerade jetzt die Frage auftaucht - war da nicht was mit 500% Mieterhöhungen in London wegen der Olympischen Spielen ...?
Klartext: wenn die jungen Erwachsenen immer weniger Geld in den ersten Jahren der Erwerbstätigkeit verdienen, gleichzeitig aber die Lebenshaltungskosten steigen, bleibt oft gar nichts anderes übrig, als länger bei den Eltern zu wohnen. Oft ist die WG die einzig andere bezahlbare Alternative.
Weil es auch immer länger dauert, bis ein junger Erwachsener einen dauerhaft regulären und gut bezahlten Job hat, dauerts auch länger bis zum Auszug. Früher war spätestens mit 25 die gefühlte Lebensmitte als Erwerbstätiger erreicht, heute erst mit 35.
Auch ist die Frage leicht beantwortet, warum Männer länger bei den Eltern leben: Frauen brauchen meistens nur eines, um bei den Eltern auszuziehen: einen Freund, der mit ihr zusammenziehen will. Der ist i.d.R. älter. Der umgekehrte Fall ist eher selten.
Ich bin übrigens erst mit 27 bei meinen Eltern ausgezogen. Aus genau den Gründen: unsichere Arbeitsplätze, zu geringe Bezahlung, ...
Soso, die Experten raten ab. Was hab ich eigentlich falsch gemacht, dass ich keine vermögenden Eltern habe? Vielleicht wäre etwas mehr Realitätsnähe der Experten mal ein erster Schritt in die richtige Richtung. Viele die zu Hause wohnen bleiben können sich schlicht keine eigene Wohnung leisten, das hat mit Bequemlichkeit überhaupt nichts zu tun.
Ich als Experte rate davon ab wenig Geld zu haben. Außerdem rate ich den jungen Leuten direkt nach der Schule ein Haus zu kaufen und bar zu bezahlen, anstatt es über Schulden zu finanzieren oder Miete zu bezahlen.
die gleichen Experten die den Euro fuer unverzichtbar halten....wie sich Briten eine Familie oder selbstaendiges Leben aufbauen sollen ist mir ein Raetsel. da wo es arbeitsplaetze gibt (London und Suedosten) kosten die Wohnungen vergleichbar 50% bis 100% als in Deutschlands Grosstaedten, bei einem Durchschnittsgehalt von 33.000 Pfund vor Steuern in London
700qm2 grundstück mit haus von 150qm wohnfläche, vollunterkellert, in großstadtnähe, mit garage für 2 autos, alles neubau, solaranlage etc.
erst wenn es sowas für unter 120.000 euro gibt, bin ich bereit, geld für immobilien auszugeben.
also frau merkel, wenn sie das lesen...tun sie was.