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Juncker-Nachfolge: Steinbrück gegen Schäuble als Chef der Euro-Gruppe

DPAWolfgang Schäuble als Chef der Euro-Gruppe? Nicht, wenn es nach Peer Steinbrück geht. Der Ex-Bundesfinanzminister hält die Idee für einen Fehler, kein Deutscher sollte die Nachfolge von Jean-Claude Juncker antreten. Nicht mal Herr Müller-Lüdenscheid.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...835524,00.html
  1. #1

    Peer

    macht den Röttgen...falls es mit Kanzlerkandidat von Papa Helmuts Gnaden nix wird gehts ab an die EU Pöstchen.

    Warum nicht ESM Gouvernöhr?

    Absurde Immunität, NIEMAND Rechenschaft schuldig ( ok zumindest nicht den zahlenden Völkern), endlose Mittel und die Hebel es den Zahlvölkern abzupressen...hört sich nach DEM feuchten Traum eines Politikers schlechthin an.
  2. #2

    Endstation Euro ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wolfgang Schäuble als Chef der Euro-Gruppe? Nicht, wenn es nach Peer Steinbrück geht. Der Ex-Bundesfinanzminister hält die Idee für einen Fehler, kein Deutscher sollte die Nachfolge von Jean-Claude Juncker antreten.
    Nichts gegen die Person und die Leistungen von Herrn Schäuble, doch das Image des greisen letzten Eurofanatikers im Rollstuhl würde doch mit Sicherheit von bösen Zungen symbolisch ausgelegt werden. Man sollte ihm in seinem eigenen Interesse wirklich davon abraten.
  3. #3

    Schiedsrichter?

    Deutschland hat sich doch längst in die Position manövriert. Und genau das ist schädlich für Europa. Nur gemeinsam geht es, oder gar nicht. Wenn sich einer als Oberlehrer aufspielt, wird es keine Lösung geben.
  4. #4

    warum keinen Griechen?

    kann nicht erkennen, das ein "Eurogruppenchef" irgend etwas leisten kann - schon gar nicht sparunwillige Länder bekehren.

    Lasst es den Junker machen, dann hat er weniger Zeit sich um luxemburger Schwarzgeld zu kümmern.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wolfgang Schäuble als Chef der Euro-Gruppe? Nicht, wenn es nach Peer Steinbrück geht. Der Ex-Bundesfinanzminister hält die Idee für einen Fehler, kein Deutscher sollte die Nachfolge von Jean-Claude Juncker antreten. Nicht mal Herr Müller-Lüdenscheid.

    Steinbrück lehnt Schäuble als Chef der Euro-Gruppe ab - SPIEGEL ONLINE
    Auch ich halte es nicht für glücklich einem Deutschen diese
    Position zu geben.
  6. #6

    Irgendwie scheint Steinbrück seinen Beruf verfehlt zu haben. Als fgewählter deutscher Poltiker ist er (in seinem Falle ofenbar nur theoretisch) den Interessen des deutschen Volkes verpflichtet, also hat er sich dafür einzusetzen, das dem maximal möglichen Einfluss zur Durchsetzung deutscher Interessen anzustreben. Wenn er sich für griechische Interessen einsetzen möchte, kann er sich am 17. Juni für Syriza aufstellen lassen.
  7. #7

    Der widernatürliche Wahnsinn der Währungsunion tritt nun zu Tage…

    Es war Wahnsinn zu glauben man könne so unterschiedlichen Staaten wie Frankreich, Belgien, Deutschland, Österreich, Spanien, Griechenland, Portugal und Italien eine gemeinsame Währung verordnen! In anderen Ländern haben der Geltwert und die Inflationsangst kaum eine Bedeutung wie Italien und Spanien zeigen, während man in Deutschland niemals eine inflationäre Spielgeldwährung als Ersatz für die geliebte Mark geduldet haben würde; nun zeigen sich die Folgen: Die Regierungen der südeuropäischen Länder haben weiter gewirtschaftet wie Bisher und die mittel- und nordeuropäischen Länder zahlen nun die Zeche; wobei gerade Frankreich durchaus Gelüste hegt die Währung als Instrument der Wirtschaftspolitik zu nutzen, was man in Deutschland ablehnt; bleibt es beim bankrot des kleinen Griechenlandes, so dürfte sich die Gemeinschaftswährung halten, folgen aber Spanien, Irland, Portugal und Italien nach, so wird diese ein rasches Ende finden; jedoch wird der politische Gewinn den wirtschaftlichen Schaden bei weitem überwiegen: Denn mit dem Euro wird auch der despotisch-bürokratische Moloch zu Brüssel ein schnelles Ende finden; die Währungsgemeinschaft war nämlich ein Grundstein zu dessen Aufrichtung…
  8. #8

    Nachdem Francois Hollande gegen die Nachfolge Schäubles als Chef der €-Gruppe ist

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wolfgang Schäuble als Chef der Euro-Gruppe? Nicht, wenn es nach Peer Steinbrück geht. Der Ex-Bundesfinanzminister hält die Idee für einen Fehler, kein Deutscher sollte die Nachfolge von Jean-Claude Juncker antreten. Nicht mal Herr Müller-Lüdenscheid.

    Steinbrück lehnt Schäuble als Chef der Euro-Gruppe ab - SPIEGEL ONLINE
    Muss sich Herr Steinbrück natürlich beim neuen Ministerpräsidenten unserer Nachbarn einschmeicheln und in Position bringen. War es gerade gestern, als Peer Steinbrück die verkorkste Politik Merkels bemängelte, dass sie einen Posten nach dem anderen für Deutschland versiebt hätte? Was auch richtig ist. Deutschland hat sämtlichen Einfluss in der EU verloren. Als EZB Präsident hockt plötzlich ein Italiener aus dem Berlusconi-verschuldeten-Italien.

    "Das alles weist darauf hin, dass es ein weit unterdurchschnittliches, teils parteipolitisch bestimmtes Personalmanagement gibt", so Steinbrück. Der Wahrnehmung deutscher Interessen in den EU-Institutionen diene dies alles nicht. Steinbrück hatte seinerzeit als Bundesfinanzminister in der Großen Koalition eng mit Merkel zusammengearbeitet
    Zudem sei Merkels Krisenmanagement in Europa in den vergangenen zwei Jahren unzureichend gewesen. Es sei außerdem sehr bedenklich, dass sie wichtige von Deutschen besetzte Führungspositionen preisgegeben habe. Als Beispiele nannte Steinbrück den Präsidenten der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, Thomas Mirow, und womöglich auch Klaus Regling als Manager der Euro-Rettungsschirme. Zudem betreffe das den Vizepräsidenten der Europäischen Investitionsbank, Matthias Kollatz-Ahnen
    Damit hat Steinbrück recht, aber warum vergönnt er Schäuble nicht die Juncker-Nachfolge, wenn Juncker als sein Freund ihn schon empfiehlt? Ist es blanker Neid, oder Schön-Wetter-anhalten für die eventuelle kommende Regierungs-Zusammenarbeit?
  9. #9

    Wer denn nun?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wolfgang Schäuble als Chef der Euro-Gruppe? Nicht, wenn es nach Peer Steinbrück geht. Der Ex-Bundesfinanzminister hält die Idee für einen Fehler, kein Deutscher sollte die Nachfolge von Jean-Claude Juncker antreten. Nicht mal Herr Müller-Lüdenscheid.

    Steinbrück lehnt Schäuble als Chef der Euro-Gruppe ab - SPIEGEL ONLINE
    Herr Steinbrueck hat weitgehend recht. Es sollte besser kein Deutscher die Nachfolge von Herrn Juncker antreten, besser jemand aus einem kleineren Land. Am besten aber waere jemand, der ein guter Mittler zwischen den Fronten ist. Dann ist es aber egal, aus welchem Land er kommt; es kann sogar jemand aus Deutschland sein. Fuer diesen Fall schlage ich Herrn Steinbrueck vor. Er ist vom Fach und kann vermitteln.








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