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Juncker-Nachfolge: Franzose Moscovici könnte neuer Mr. Euro werden

AFPDer Machtkampf um die Nachfolge von Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker ist eröffnet, Deutschland und Frankreich ringen um den Spitzenposten. Doch Finanzminister Schäuble muss seine Ambitionen wohl begraben - stattdessen könnte der Franzose Pierre Moscovici triumphieren.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-870830.html
  1. #1

    Moscovici geht gar nicht

    Das heißt, den Bock zum Gärtner zu machen. Mit M. in der Funktion wäre eine sehr konkrete Gefährdung des Euros gegeben. Man muss sich nur einmal ansehen, was M. in der Vergangenheit von sich gegeben hat. Er ist Anhänger eines völlig anderen Wirtschaftssytems als das Bestehende.
    Die Regierung Merkel muss M. verhindern. Sonst kann man Deutschland abschreiben.
  2. #2

    Abgewirtschaftet

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Machtkampf um die Nachfolge von Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker ist eröffnet, Deutschland und Frankreich ringen um den Spitzenposten. Doch Finanzminister Schäuble muss seine Ambitionen wohl begraben - stattdessen könnte der Franzose Pierre Moscovici triumphieren.

    Machtkampf um Juncker-Nachfolge - SPIEGEL ONLINE
    Merkel hat Deutschland in den eurpäischen Institutionen abgewirtschaftet. Mit Typen wie Stoiber und Öttinger wussten alle in Europa, dass hier kein Interesse an wirklicher Europa-Politik besteht. Jetzt rücken die Finanzhaie in alle Institutionen ein und werden uns weiter ausplündern.
    Danka Angie.
  3. #3

    Die Neuausrichtung der Eurowährungspolitik!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Machtkampf um die Nachfolge von Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker ist eröffnet, Deutschland und Frankreich ringen um den Spitzenposten. Doch Finanzminister Schäuble muss seine Ambitionen wohl begraben - stattdessen könnte der Franzose Pierre Moscovici triumphieren.

    Machtkampf um Juncker-Nachfolge - SPIEGEL ONLINE
    Die spannende Frage dabei wird sein: Welche Position wird dieser
    Kandidat in puncto Eurozonenstabilisierung vertreten? Die bisherige
    EZB-Politik und ihr Konflikt mit der Bundesbank über die Ausrichtung
    der Geld- und Währungspolitik könnten dafür sehr gut als ein
    Anschauungsbeispiel dienen.

    Frankreich selbst steht vor einem radikalen Umbau seiner Wirtschaft.
    Innenpolitische Konflikte sind somit schon vorprogrammiert. Deshalb
    dürfte die neue französische Kandidat eine etwas lockere Geldpolitik der EZB favorisieren. Zumal Portugal, Irland und auch Spanien die gleichen
    Eurorettungserleichterungen wie Griechenland in Anspruch nehmen
    möchten. Die deutsche Politik dürfte deshalb wieder unter Zugzwang
    geraten und viele bittere Kröten schlucken müssen. Stichworte hierzu
    sind die geplante Bankenunion, die Einhaltung des Stabilitätspaktes
    und die Umsetzung von innenpolitischen Anpassungen in Frankreich selbst.

    Schuldenkrise: Euro-Finanzminister verlieren sich im Geschacher - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
    Operation Schuldenerlass: Wie Griechenland für Steuerzahler zum Fass ohne Boden wird - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
    Euro-Hilfe: Portugal versucht die griechische Lösung - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
  4. #4

    Folge

    Das sind noch die Folgen des verlorenen Krieges.
    Die grösste Wirtschaftsmacht der EU hat kaum was zu vermelden, ob EZB, EU-Gruppenchef, etc. überall sind Franzosen tonangebend oder Vertreter von Kleinstaaten wie Luxemburg, Portugal, Monaco !.....
  5. #5

    Deutschland als Buhmann und Melkkuh

    Man kann nur hoffen, dass uns die Franzosen nicht zu sehr unter Druck setzen, wenn ihre Wirtschaft endgültig ins Trudeln kommen sollte. Die Erwartungen an Deutschland sind überhaupt viel zu hoch. Wir können nicht alles auffangen, da sollten unsere Politiker bald eine Rote Linie ziehen. Es besteht schon die Gefahr, dass das Fortbestehen der Deutsch-Französischen Freundschaft mit unserem weiteren finanziellen Engagement für den Euro verknüpft wird, dafür wird Moscovici schon sorgen.

    Der Nationalismus und die alten Reflexe könnten schnell wieder aufkommen. Wenn man hört, was die immer stärker werdende griechische Linke so alles von sich gibt, dann wird mir Angst und Bange. Da werden die alten Rechnungen aus dem Zweiten Weltkrieg wieder aus der Mottenkiste geholt und mit der aktuellen Tagespolitik vermischt - die klassische Selbsttäuschung, so kann man sich leicht aus der Verantwortung stehlen und die eigenen Fehler vergessen.

    Ein Europa, in dem Solidarität erpresst wird, muss scheitern. Ich hoffe die Franzosen sind klug genug, so etwas zu unterlassen. Wir müssen alle daran arbeiten, dass das nicht passiert. Solidarität ja - aber nicht um den Preis dass wir in Deutschland ausbluten.
  6. #6

    Neue Köpfe

    Es wird Zeit, dass Leute aus den Ländern Verantwortung übernehmen die bisher eher nicht aufgefallen sind.

    Deutsche und Franzosen murksen da ja schon genug rum.
  7. #7

    Noch ein Franzose

    Noch ein Franzose in einem währungspolitisch wichtigem Amt in Europa,. Das hat gerade noch gefehlt. Warum nicht gleich Berlusconi?
  8. #8

    Heiter.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Machtkampf um die Nachfolge von Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker ist eröffnet, Deutschland und Frankreich ringen um den Spitzenposten. Doch Finanzminister Schäuble muss seine Ambitionen wohl begraben - stattdessen könnte der Franzose Pierre Moscovici triumphieren.

    Machtkampf um Juncker-Nachfolge - SPIEGEL ONLINE
    Das sind ja heitere Aussichten!Ein Italiener mit früherer GoldmanSachs-"Erfahrung" an der Spitze der Zentralbank;nun ein Franzose als Chef der Eurogruppe.Immerhin als grösster Beitragszahler wird Deutschland noch geduldet.Man könnte den Faden weiterspinnen:Deutsch,die am meisten gesprochene Sprache der Europäischen Union,läuft in der Brüsseler Bürokratie nur noch unter "ferner liefen",wurde faktisch von Englisch (was verständlich ist) und Französisch (angesichts der Zahlen schon weniger verständlich) überholt.Die Bonner und Berliner Regierungen haben in den letzten Jahrzehnten einfach nicht genug darauf gedrängt,dass man entsprechend der Einwohnerzahl und der Wirtschaftskraft entsprechend in der EU repräsentiert ist.Dieses Desinteresse könnte sich rächen.
  9. #9

    Mal gespannt

    ob sich die Bundesregierung wie üblich über den Tisch ziehen lässt, wenn es um europäische Chefposten von Bedeutung geht. Die Franzosen bringen ihre Leute immer durch (Delors, Trichet, Lagarde...) Unsere kenne ich nur von Rücktritten von Vorstandssitzen der EZB, bzw. als nachgeordnete Kommissare oder "Entbürokratisierer" wie den "Hauptbahnhof - Flughafen München-Bayer".

    Zu Recht wird aber eine hauptamtliche Wahrnehmung dieses Postens verlangt. Schäuble muss sich dann halt entscheiden, oder noch besser, es kommt ein anderer Deutscher auf den Stuhl.

    Sollte sich die Bundesregierung wieder über den Tisch ziehen lassen, verliere ich aber den letzten Respekt.








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