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Julija Timoschenko: Der Kampf ihres Lebens

dapdIhre Vergangenheit ist nicht so makellos wie ihr Auftreten glauben macht. Als "Gasprinzessin" hatte Julija Timoschenko zwielichtige Partner, als Premier agierte sie glücklos. Jetzt kämpft die mit allen Wassern gewaschene Vollblutpolitikerin vom Gefängnis aus gegen ihren Rivalen Janukowitsch.

Ukraine: Oppositionelle Timoschenko führt den Kampf ihres Lebens - SPIEGEL ONLINE
  1. #50

    Wer ist Julja Timoschenko wirklich?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ihre Vergangenheit ist nicht so makellos wie ihr Auftreten glauben macht. Als "Gasprinzessin" hatte Julija Timoschenko zwielichtige Partner, als Premier agierte sie glücklos. Jetzt kämpft die mit allen Wassern gewaschene Vollblutpolitikerin vom Gefängnis aus gegen ihren Rivalen Janukowitsch.

    Julija Timoschenko: Der Kampf ihres Lebens - SPIEGEL ONLINE


    darüber gibt der folgende Artikel Auskunft:

    dhttp://polskaweb.eu/timoschenko-gibt-zu-juedin-zu-sein-73767322.html

    Jetzt wird auch verständlich, weshalb man sich bei uns für diese zu Recht verurteilte Kriminelle dermaßen einsetzt.
  2. #51

    Was zählt Volkes Meinung

    ich habe die Beiträge gelesen. Die Richtung ist eindeutig. Doch was zählt Volkes Meinung in diesem Land. Aus Erfahrung weiß ich, nichts. Politiker und Medien ziehen ihren Stiefel durch. Man muss sich nur Umfragen zu anderen Themen ansehen. Demokratie=Herrschaft des Volkes -hahahahahha.
  3. #52

    Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die ukrainische Regierung angewiesen, die inhaftierte ukrainische Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko in einem «geeigneten Spital» behandeln zu lassen. Warum hat sie sich dagegen gewehrt? In einem so großen Land mit 45 Mio. Einwohnen müsste es auch eine Universitätsklink geben wo man sie behandeln kann. Im Gefängnis gibt es wohl keine besonders komfortablen Matratzen. Die Behörden sollten ihr eine Spezial Matratze gegen Beschwerden mit der Wirbelsäule zukommen lassen. Das soll kein Scherz sein. Ihr Ehemann, ein 51 Jahre alter Geschäftsmann, ist vor einigen Monaten nach Tschechien geflohen und hat dort politisches Asyl erhalten.
  4. #53

    Cui bono?

    Zitat von DerDodga Beitrag anzeigen
    unter anderem habe ich alleine zwei Mordprozesse in der englischen Wikipedia gezählt - dazu hat sie ohne Ende Geld, also wenn da keine Fluchtgefahr besteht.

    Aber irgendwie werden solche Fakten immer wieder "vergessen" bei der hiesigen Berichterstattung - hört sich ja auch nicht so gut an, wenn die Politik sich massiv für eine des zweifachen Mordes verdächtigte Person einsetzt...
    Ich bin kein Lateiner, aber diese Frage ist selbst bei mir in dieser Sprache hängen geblieben.
    Wenn unsere Politikis sich so vehement für etwas gänzlich Nebensächliches einsetzen, werde ich ganz nervös, was sie wieder unbemerkt von der Öffentlichkeit im Hinterzimmer verbrechen. Gerade Großereignisse wie Fußballmeisterschaften habe ich da ganz schlecht im Gedächtnis.
    Hoffentlich kommen die Piraten noch rechtzeitig, bevor wieder ein Coup auf europäischer Ebene zu unser aller Ehre und Kosten durchgezogen wird.
  5. #54

    Welche Wohltat,

    Zitat von Moxxo Beitrag anzeigen
    Ich erinnere mich nicht, dass unsere einschlägig bekannten Betroffenheitsheuchler einen Boykott in Erwägung gezogen hätten, als in den US-Militärgefängnissen Personen ohne Prozess und unter Folter inhaftiert wurden.

    Oder je einen Gedanken an das Wohlergehen ukrainischer Häftlinge verschwendet hätten, die zu ihrem Pech offenbar nicht so viel wert sind wie Timoschenko...

    Bleibt noch als Negativbeispiel Saudi-Arabien, eine Diktatur, die Menschen wegen Häresie und Hexerei hinrichtet, und vom demokratischen Westen hofiert und mit Waffen ausgerüstet wird.

    auch unser vielbeschworener Widerstandskämpfer, der Gauck-ler, macht sich mit dieser Doppelmoral einfach nur lächerlich.

    Welche Intention auch immer hinter diesem plötzlichen Interesse an der Ukraine stecken mag, die Menschenrechte sind in dem Fall nicht mehr als ein billiger Vorwand.
    ....endlich mal etwas Realitisches über die Person Timoschenko zu lesen. Aber einen Grund, die Ukraine zu boykottieren gibt es schon, ich denke an die massenweise bestialische Tötung von Hunden.
  6. #55

    An sich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ihre Vergangenheit ist nicht so makellos wie ihr Auftreten glauben macht. Als "Gasprinzessin" hatte Julija Timoschenko zwielichtige Partner, als Premier agierte sie glücklos. Jetzt kämpft die mit allen Wassern gewaschene Vollblutpolitikerin vom Gefängnis aus gegen ihren Rivalen Janukowitsch.

    Julija Timoschenko: Der Kampf ihres Lebens - SPIEGEL ONLINE
    An sich ist es schon überraschend, daß es vielen Foristen positiv auffällt, daß hier mal ein kritischer Artikel zu Timoschenko auftaucht. Denn so löblich das tatsächlich ist, so zeigt diese Reaktion auch, daß der SPON hier nur etwas getan hat, was man von der erntszunehmenden Presse eigentlich erwarten würde, und was offenbar zu seltzen geschieht: nämlich kritisch zu hinterfragen, ob das, was wir für gegeben als "gut" bzw. "schlecht" registrieren, auch wirklich so ist. Aktuell ist es im Falle Ukraine en gros so: Timoschenko "gut" Janu "schlecht". Daß solcherlei Schwarzweißmalerei selten stimmt und manchmal auch das Opfer eine Schattenseite hat, das kennt man ja aus eigener Erfahrung, warum sollte das auf politischert Ebene anders sein. Und die Presse ist eben dafür da, das auch mal zu beleuchten. Geschieht zu selten.
  7. #56

    Über den Tisch gezogen

    lija Timoschenkos
    Vergangenheit ist nicht so makellos wie ihr Auftreten glauben macht. Als "Gasprinzessin" hatte Julija Timoschenko zwielichtige Partner, als Premier agierte sie glücklos. Jetzt kämpft die mit allen Wassern gewaschene Vollblutpolitikerin vom Gefängnis aus gegen ihren Rivalen Janukowitsch.
    Zitat aus dem SPON

    Hierzu mal einige Überlegungen.
    Alles das, was im SPON Bericht enthalten ist, wussten doch auch unsere hochrangigen Politiker.
    Sie haben uns dennoch eine Heldin präsentiert, deren Handlungen aber auch gar nichts mit der Wirklichkeit zu tun hatten.
    Mit anderen Worten, unsere lieben Volksvertreter haben uns wissentlich über den Tisch gezogen und machen das immer noch, trotz gegenteiliger „Beweislage“.
    Wie soll man solchen Leuten überhaupt noch vertrauen, wenn man uns schon bei solchen „Kleinigkeiten“ wie eine Fussball-EM so schamlos belügt und uns zum Spielball politischer Ränke macht und wir sind so dumm und glauben ihnen noch ihre Menschenfreundlichkeit.
    Mal eine Frage:
    Hat man uns wirklich schon so manipuliert?
  8. #57

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ihre Vergangenheit ist nicht so makellos wie ihr Auftreten glauben macht. Als "Gasprinzessin" hatte Julija Timoschenko zwielichtige Partner, als Premier agierte sie glücklos. Jetzt kämpft die mit allen Wassern gewaschene Vollblutpolitikerin vom Gefängnis aus gegen ihren Rivalen Janukowitsch.

    Julija Timoschenko: Der Kampf ihres Lebens - SPIEGEL ONLINE
    Danke für diesen Artikel, der endlich mal zeigt, dass von den aktuellen Kontrahenten in der Ukrainer keiner eine weiße Weste hat!
  9. #58

    Tja, die Großen fängt man selten... hier ist es geschehen und das Erstaunen ist groß. Sie scheint doch ganz zu recht zu sitzen, wie eäre das in Deutschland? Wenn Schröder jetzt Gazprom 200 Prozent gegeben hätte? Die Ukrainer müssen das doch alles zahlen. Tmoschenke hat im Spile der großen Gauner mitgemischt und ist in die Grube gefallen, die sie selbst gegraben hat. Noch ist das Spiel nicht zu ende, denn es ist der Tante gelungen sich als verfolgte Unschuld darzustellen, sogar unser unbedarfter Bundespräsident ist ihr schon völlig verfallen. Der Präsident scheint der wahre Held zu sein, er sieht nur nicht so gut aus, weil sein Gesicht einem Säureattentat zum Opfer gefalllen ist. Ist er kein lupenreiner deomkrat? oder nur ein Gegner von Gazprom. Gauck muss zurücktreten.
  10. #59

    Warum jetzt?

    Warum jetzt diese Aufregung. Ich behaupte mal (rein meine Meinung) der Präsident Janukowitsch steuert sein Regierungsschiff in ein Fahrwasser, dass dem Westen nicht gefällt. In anderen Ländern kann man das mit Truppen korrigieren, in der Ukraine ist das schwieriger.
    Hier werden eine willige Person und die Fußball EM für westliche Politinteressen instrumentalisiert. Und viele, viele machen mit.


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