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Julija Timoschenko: Der Kampf ihres Lebens

dapdIhre Vergangenheit ist nicht so makellos wie ihr Auftreten glauben macht. Als "Gasprinzessin" hatte Julija Timoschenko zwielichtige Partner, als Premier agierte sie glücklos. Jetzt kämpft die mit allen Wassern gewaschene Vollblutpolitikerin vom Gefängnis aus gegen ihren Rivalen Janukowitsch.

Ukraine: Oppositionelle Timoschenko führt den Kampf ihres Lebens - SPIEGEL ONLINE
  1. #20

    sie hat wohl

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ihre Vergangenheit ist nicht so makellos wie ihr Auftreten glauben macht. Als "Gasprinzessin" hatte Julija Timoschenko zwielichtige Partner, als Premier agierte sie glücklos. Jetzt kämpft die mit allen Wassern gewaschene Vollblutpolitikerin vom Gefängnis aus gegen ihren Rivalen Janukowitsch.

    Julija Timoschenko: Der Kampf ihres Lebens - SPIEGEL ONLINE
    dem Ukrainischen volk geschadet. Ist die einmischung unserer politiker (die "nichtschadenabwender" der transferunion) zur abwechslung einmal weise voraussicht auf entwicklungen hierzulande?
  2. #21

    ...

    Zitat von jolulu Beitrag anzeigen
    Endlich, ein um Objektivitaet sich muehender Bericht. Eine Gasprinzessin, die hunderte Millionen Dollar sich auf betruegerische Weise sich angeeignet hat, nimmt ein ganzes Land, vor dem groessten
    Ereigniss des Landes, als Geisel und unsere Politiker fallen darauf rein.
    Bitte, liebe Politiker, stellen Sie einer Betruegerin nicht erneut einen
    Persilschein als wahrhafte Demokratin!
    Die fallen da nicht drauf rein.
    Denken sie ernsthaft, wenn unsere Politiker von Menschenrechten reden, ginge es ihnen um selbige?
  3. #22

    Lassen sich unsere Politiker von Frau Timoschenko schuhriegeln.Warum kämpft sie gerade jetzt -lt.Tochter-um ihr
    Leben? Um Aufmerksamkeit zu erreichen,scheint die Dame alle Register zu ziehen. Es gibt wahrscheinlich auch in der Ukraine Arzte,die ihr Handwerk verstehen und helfen können,"Nachtigall ick hör dir trapsen"
  4. #23

    Sehr schön

    Endlich scheint man auch beim Spiegel aufgewacht zu sein und eingesehen zu haben, daß man mit derartig einseitiger Berichterstattung keinen Blumentopf gewinnt.
    Übrigens, hierzu:

    Und dennoch begann nach der Niederlage Timoschenkos 2010 der Abstieg der Ukraine. Vorher war das Land eine mit vielen Mängeln behaftete, fragile Demokratie. Seither aber verwandelt Janukowitschs Partei der Regionen Europas größtes Flächenland in ein autoritäres Regime.

    Ein anderer Forist hat einen schönen Bericht über den Besuch Westerwelles im letzten Jahr (!) zitiert, in dem unser Außenminister sich lobend über die Entwicklung äußert:

    "Gestern traf der Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland, Außenminister Guido Westerwelle, zu einem zweitägigen Besuch in Kiew ein. Im Unterschied zu den vorherigen ukrainisch-deutschen Treffen drückte der Vertreter Berlins auf diesem seine Zufriedenheit mit der Entwicklung der ukrainischen Demokratie aus. Der Leiter des Außenministeriums Deutschlands erkannte ebenfalls die europäische Perspektive der Ukraine an und äußerte dabei, dass sie „ein Teil des vereinten Europas werden soll“.
    Herkunft: Deutschland sieht keine Gefährdung der ukrainischen Demokratie*mehr | Politik | Ukraine-Nachrichten

    Heute Demokratie, morgen Regime, eben noch Präsident und schon Diktator.
  5. #24

    "Danach tauchte sie tagelang ab, die Wahlfälschungsvorwürfe gegen Janukowitsch konnte sie nie belegen."

    Ach wirklich? Ich habe die Berichterstattung dazu ganz anders in Erinnerung: In sder Ukraine, Russland und Iran wird eh immer gefälscht, und die Medien, auch SpOn, überbieten sich in Verdächtigungen, während die viel besser belegte Wahlfälschung in den USA 2000 und 2004 kaum wenn überhaupt je thematisiert wurde...
  6. #25

    Leute...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ihre Vergangenheit ist nicht so makellos wie ihr Auftreten glauben macht. Als "Gasprinzessin" hatte Julija Timoschenko zwielichtige Partner, als Premier agierte sie glücklos. Jetzt kämpft die mit allen Wassern gewaschene Vollblutpolitikerin vom Gefängnis aus gegen ihren Rivalen Janukowitsch.

    Julija Timoschenko: Der Kampf ihres Lebens - SPIEGEL ONLINE
    Eine kleine gescheiterte Kriminelle, nun wie in jeden Land dieser Erde bestrafte Wendeganovin, aber eben unsere Ganovin, weil wir jeden Kriminellen, welcher sich vor unseren "Wagen" spannen lässt, unsere geopolitischen Interessen als willfähige Marionette diente, aber eben gescheitert.

    Was mich so anko..., Leute welche ohne Rückrat, ohne Haltung sich für politische Spielchen unserer rat- und ideenlosen Politiker instrumentalisieren lassen.

    Übrigens, mann/frau mag sich über die medizinischen Verhältnisse in den Nachwendestaaten der Sowjetunion lustig machen, wir "freien" Westeuropäer sind mit die wesendliche Ursache für viele Alltagszustände in diesen Ländern, politisch gewollt, und was die "Gefälligkeitsexperten" mitsamt ihren "medialen" Kaffeesatzgutachten betrifft und von unseren "freien" Medien breitgewalzt wird, ist eine "Krankheit" welche, wenn die westlichen Paten der Timo es gestatten, von jeden einheimischen Facharzt problemlos behandelt werden kann, nur dann bricht die ganze Show zusammen und das wollen wir doch nicht.

    Die Timoschenko sollte einsehen das sie im Duell der Ganoven unterlegen ist, aber es ist nun mal deutsche und westliche Tratition, jeden Ganoven welcher sich für unsere politischen Ziel als geeignet erweist, entsprechend zu vermarkten.

    Und wer zieht am Ende die Arschkarte - WIR - welche solche Leute auch noch wählen, welche uns die Timoschenko zumuten.
  7. #26

    Endlich mal die andere Wahrheit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ihre Vergangenheit ist nicht so makellos wie ihr Auftreten glauben macht. Als "Gasprinzessin" hatte Julija Timoschenko zwielichtige Partner, als Premier agierte sie glücklos. Jetzt kämpft die mit allen Wassern gewaschene Vollblutpolitikerin vom Gefängnis aus gegen ihren Rivalen Janukowitsch.

    Julija Timoschenko: Der Kampf ihres Lebens - SPIEGEL ONLINE
    Die Frage ist , ob sie sich persönlich bereichert hat und ob ihr großes Vermögen illegal zustande gekommen ist? Hat sie Steuern hinterzogen? Wenn es stimmen sollte, ist sie eine ganz normale Kriminelle und gehört verurteilt.
    Der Westen und USA spielen eine üble Rolle. Sie haben Timoschenko im Rahmen der Orange Revolution finanziert. Der Westen und die USA schüren immer dort Aufstände und "kaufen" Wahlen, wo Russland noch Einfluss hat. Russland und seine Sympathieländer sollen für den Raubtierkapitalismus destabilisiert werden. Das ist bisher in der Ukraine ebenfalls gescheitert. Nun startet der Westen einen neunen Angriff gegen die Janukowitsch-Ukraine: Nachdem es mit Wahlen nicht geklappt hat, wird nun die Märtyrermasche mit der gequälten Timoschenko gefahren, um die Ukraine zu destabilisieren. Ein übles Spiel, in das nun auch der Sport hineingezogen werden soll. Schlimmer als zu Zeiten des Kalten Krieges.
  8. #27

    Sie haben Rußland vergessen!

    [QUOTE=Moxxo;10107928]Ich erinnere mich nicht, dass unsere einschlägig bekannten Betroffenheitsheuchler einen Boykott in Erwägung gezogen hätten, als in den US-Militärgefängnissen Personen ohne Prozess und unter Folter inhaftiert wurden.

    Auch bei den dortigen Schau-Prozessen (z.B. Chodorowsi) ware Protest angesagt gewesen ... Felanzeige!

    Zu vergessen ist auch nicht, dass unter Timoschenkos Regime die Gefängnisse minimalst mit Medikanten ausgestattet waren und das nur mit den allernötigsten!

    Frau T. zieht eine gut inszenierte und zeitlich perfekt gepante Show ab! Um das zu durchschauen ist unsere Politik offenbar (wieder einmal) zu unfähig
  9. #28

    Waren Sie bei den Wahlen dabei? Ich denke mal nein. Man kann aber nur etwas beurteilen, was man kennt sonst ist es vorverurteilen. Meiner Meinung nach hat diese "Dame" genug Aufmerksamkeit erzeugt und leider auch hirnlose Poitiker auf ihre Seite gezogen. Der Sport muss jetzt darunter leiden.
    JT nicht nach Deutschland, denn dann bezahlen wir ihre Behandlung. Bei meinen und vielen anderen Enkelkindern wäre das Geld besser angebracht.
  10. #29

    keine Heilige

    Ein großer Teil der ukrainischen Bevölkerung steht Frau Timoschenklo sehr feindselig gegenüber, nicht nur wegen ihrer unglaublichen Bereicherung während ihrer Zeit in der Politik sondern auch weil sie durch die gesetzliche Einführung des Ukrainischen als exklusive Staatssprache in einem immer zweisprachigen Land den russischsprachigen Teil der Bevölkerung vor allem am Schwarzen Meer und in der Ostukraine marginalisiert und an den Rand drängt.

    Früher wurde in der Ukraine auf Russisch und Ukrainisch an Schulen und Universitäten unterrichtet. Damit hat das nationalistische Regime von Timoschenko und ihren Kumpels gebrochen, um ihre politisch-nationalistischen Ziele zu verfolgen. Die Bevölkerung hat diesen analog dem Serbien Milosevic's zur Balkanisierung des Landes führenden Konfliktkurs in den letzten Wahlen abgestraft.

    Julia Timoschenko steht in der Tradition der zu Beginn der deutschen Okkupation mit den Nazis kollaborierenden, antirussischen und antisemitischen ukrainischen Nationalisten.

    Das sollten auch Merkel, Gauck und andere deutsche Menschenrechtsoberlehrer endlich kapieren und diesem schönen osteuropäischern Land, das schon im 2.Weltkrieg unsäglich unter deutscher Einmischung gelitten hat, endlich ein wenig mehr Respekt entgegenbringen.


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