...zieh ich mir nicht an ;-) Den Tanzkurs hab ich Gott sei Dank gemieden. DAS war wirklich peinlich hoch zehn.
In den Neunzigern strömten*unzählige Schüler freiwillig in die Tanzschule - obwohl sie sich dort blamierten und*die meisten Schritte nach ein paar Wochen wieder vergessen hatten. Lisa Seelig und Elena Senft sammelten diese und andere Jugendsünden. Diesmal: T wie Tanzkurs.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/l...764225,00.html
...zieh ich mir nicht an ;-) Den Tanzkurs hab ich Gott sei Dank gemieden. DAS war wirklich peinlich hoch zehn.
Wow, der Artikel könnte von mir sein. Genau so war es! Gott, war der Abschlussball peinlich!
Wer den ersten Tanzkurs durchhält, kann eine Sportart entdecken, die zu den elegantesten der Welt gehört und ein tolles Gefühl für den Körper vermittelt und unglaublich viel Spaß macht, weil es dem Bedürfnis des Menschen nachgibt, sich zu Musik rythmisch zu bewegen.
traurig, sowas hier zu lesen.
War auch in der Tanzschule. Sogar mehrere Kurse. Tanzen ist toll. Hab auch nicht alles vergessen.
Und vor wem soll man sich blamiert haben? Vor den anderen Schülern die dort waren? Die waren ja auch nicht besser. Tanzschulen waren vielleicht überteuert, aber an und für sich fand ich es nicht schlimm. War zum ersten Mal alleine weg, Kontakt mit Frauen, Tanzen gelernt. Ist doch in Ordnung.
Den Schuh hatte ich mir damals auch nicht angezogen. Hatte mich nicht besonders interessiert, insbesondere weil das so eine Mainstream-Mode-Sache war. Außerdem hätte ich auch keine Kurspartnerin zur Verfügung gehabt...
Ich frage mich nur manchmal, ob diese Jugendsünde nicht dazu führen hätte können, daß ich jetzt nicht ein so hüftsteifer Mensch wäre und stattdessen auch richtig mit der Frau, die ich liebe tanzen könnte....
Was denken denn andere Foristen - haben nicht auch etliche andere Jugendsünden in dieser Artikelreihe uns Menschen genau zu den Menschen gemacht, die wir jetzt sind? Rückblickend mögen wir das peinlich finden, aber eigentlich gibt es viele Dinge, die wir doch nicht bereuen?
ich erinnere mich gerne an meinen Tanzkurs und peinlich ist nur,
beim tanzen alleine am Tisch zu sitzen und zuzusehen.
Klar gab es Jungs, die beim Stichwort "auffordern" zu ihrer Favoritin stürmten und Andere, die tapfer auch noch das letzte Mädchen ansprachen.
Aber die Tanzschule achtete immer darauf, daß die Paare aufgingen (es gab immer ein paar "Aushilfen" an der Bar, die gern mit ihrem Können beeindruckten).
Ich tanze immer noch gerne und habe stets Mitleid mit den Sitzenbleibern.
Es gibt doch auch Jugendliche, denen Tanzen Spaß macht und die länger dabei bleiben und Tanzen dann als Leistungssport betreiben.
All die Profitänzer haben auch mal mit dem Grundkurz angefangen, und wahrscheinlich auch im Alter.
Warum immer diese Klischeekiste ?
Was für ein Dummfug. Der Tanzkurs war und ist eine der Möglichkeiten, einigermaßen ungezwungen engeren Kontakt zum anderen Geschlecht aufzunehmen. Das hier schlecht zu schreiben ist wirklich sehr einfältig. Mit einigen Freunden und Freundinnen aus dem Tanzkurs habe ich heute noch Kontakt -> nach 30 Jahren! Es muss nicht immer alles so peinlich sein, wie es sich heute einieg Leute, speziell pubertierende Teenager einbilden. Andererseits auch verständlich, wenn es ihnen so gepredigt wird!
Ich war so eine Aushilfe ;-) Mindestens 4 Kurse hab ich zusätzlich mitgemacht, in jedem Kurs eine neue "Favoritin", das war doch super...
Peinlich war nur in der Rückschau, wie steif und unbeholfen viele Jungs und Mädels sich bewegt haben. Ich habe an der Uni dann nochmal einen Kurs mitgemacht, mit einem polnischen Mädel (später auch meine Freundin), die hat sich ganz anders und ungezwungen bewegt. Das war nach einigen Stunden dann wirklich "vertikale Ausführung eines horizontalen Verlangens"...