ein neuer Aufruf zu zivilem ungehorsam in unserem traurigem Staat.
Aufruhr unter deutschen Bloggern: Der neue Staatsvertrag für Jugendschutz in den Medien enthält er Regelungen fürs Internet, die absurd, ja gefährlich*erscheinen. Vermutlich droht dem neuen Vertrag jedoch das gleiche Schicksal wie dem alten: Man wird ihn ignorieren.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...732238,00.html
ein neuer Aufruf zu zivilem ungehorsam in unserem traurigem Staat.
Eine solche Einschätzung sieht der derzeit geltende JMStV auch schon vor. Auch nach geltendem Recht muss der Betreiber wissen, für welche Altersgruppen sein Materiel ungeeignet ist, und die entsprechenden technischen oder organisatorischen Maßnahmen ergreifen.Zitat von SPON-Artikel
Im Unterschied dazu eröffnet der neue JMStV den Betreibern aber die Möglichkeit, Entscheidungen mit einer gewissen Verbindlichkeit von Einrichtungen der freiwilligen Selbstkontrolle zu bekommen, so dass er sich eben nicht mehr auf seine eigene Einschätzung verlassen muss.
diese Aussage hat der damalige Chef von IBM 1946 getroffen, nicht 1970. Kurz nach 1970 hat Intel schon den ersten 4-Bit-Mikroprozessor für Taschenrechner entwickelt, und die ersten Spielkonsolen (ca. ab 1975) waren schon kleine PCs. Ab 1978 gab es den Apple II und diverse andere. Die "Mio. von Bastlern" gab es so nicht. Es gab wenige Bastler, die dann Bausätze verkauft haben (Apple I, Acorn, Radio Shack, KIM, emufs usw.). DER PC stammt nun aber wirklich von IBM, und damit er sich gegen die Konkurrenz durchsetzen konnte, hat IBM das Design und die ROM-Software veröffentlicht. Das wurde dann massenweise (raub-)kopiert bzw. dazu "kompatibles" entwickelt. So setzte sich der IBM-PC durch. Computer an sich ("Großrechner") gab es schon in den 50ern und 60ern bei Banken, Versicherungen, Militär etc. als "Number Cruncher".
Schon wieder so ein Geplapper vom "Internet". *DAS* Internet ist nur eine Transportplattform. Die meisten Halbgebildeten setzen leider WWW mit dem Internet gleich. Und ganz bestimmt wurde das WWW nicht durch Sex+Crime groß, dazu waren jahrzehntelang die Bandbreiten für youporn usw. einfach zu gering. Ich schätze, dass 2005 noch der Internetzugang mit Analog oder ISDN durchaus verbreitet war.
die n-te Ausgabe. Das hilft soviel wie bei einer Schwangeren durch trinken von Camillentee eine Abtreibung einleiten zu wollen.
Aber unsere Hohlköpfe in der Politik haben nicht nur nichts dazugelernt sondern wohl noch mehr vergessen.
Wenn ich da an meine Jugend zurückdenke war es nie ein Problem an irgendwelches Material das interessiert hat ranzukommen. Ob man da heimlich den elterlichen Bücherschrank nach einschlägiger Literatur, das elterliche Schlafzimmer nach entsprechenden Heftchen durchsucht hat, oder sich über ältere Freunde die entsprechenden Bildchen, Hefte, Filme Videos oder heute DVDs bzw. Videos aufs Handy besorgt. Es gab und gibt noch 1000 andere Möglichkeiten zu jeder Zeit. Wer will kommt einfach dran.
Und was folgt aus dem ganzen Schwachsinn:
1. Wer es sich leisten kann, das sind die die Geld mit machen, geht ins Ausland und ist fein raus
2. Wer es sich nicht leisten kann und will, Privatleute, kleine Gewerbetreibende, Blogger die eh nichts wirklich jugendgefährdendes auf ihren Seiten haben, werden reglementiert, schickaniert und der Abmahmafia ausgesetzt
3. Gewinnen tut, wenn überhaupt, die Abmahnmafia und die Anwälte die die Prozess durchführen
4. Verlieren tut die deutsche Justiz die, sowieso schon überfordert, sich mit nochmehr schwachsinnigen und unötigen Przessen rumschlagen muss, die mehr Kosten als durch Gebühren hereinkommt.
5. verlieren tut der brave deutsche Bürger, dessen rechtmäßige Prozess durch die überlasteten Gerichte verzögert werden.
Fazit wie schon im Artiken geschrieben, abschaffen, unnötige Kosten sparen, weniger Steuergelder verschleudern.
Armes Deutschland - Wach auf
ich könnt kotzen
Dieser Staatsvertrag is ein Armutszeugnis für den Gesetzgeber.
Es bringt nichts außer Ärgen und Probleme für tausende Seitenbetreiber und da darf sich der eine oder andere Anwalt schon die Hände reiben. Die Kinder werden dadurch im globalen Internet gar nicht besser geschützt.
Übrigens, warum nicht einfach so ein Verfahren für den Kinderschutz, wenn es so wichtig ist: die Anbieter für den für Kinder zugeschnittenen Seiten sollen sich freiwillig zertifizieren lassen und entsprechende Kennzeichnung freiwillig in die Webseiten einbauen. Von den Filterprogrammen (dessen Einsatz dann im Ermessen der Eltern wäre) würden dann alle anderen Webseiten geblockt.
WIe alt ist denn das Archivfoto das diesen Artikel ziert? Netscape Navigator ist meines Wissens seit ein paar Jahren tot!
Nur ma so gesagt...
Seid um Himmels Willen nicht so schafsköpfig- und blauäugig. Hat euch das Beispiel der Abmahnwelle bei Tauschbörsen noch nicht genügt? Vorher eine ewige Rumdiskutiererei über das ob, ich doch nicht und unwahrscheinlich bis unmöglich.
Und schließlich wurde wahrscheinlich die Hälfte der Bundesrepublik zur Kasse gebeten und gemolken, was das Zeug hält.. Sagen wir doch mal pauschal, dass es die Hälfte von Deuschland war. Pauschal mal 40 Millionen mal 500 Euro.. Das sind mal eben 20
Milliarden, die abgeflossen sind. Und davon wurden 19 % Steuer erhoben.
3,8 Milliarden!!! 3,8 Milliarden, die der Steuerzahler so niemals ohne weiteres lockergemacht hätte.
Und jetzt? Jetzt steht das gleiche wieder an. Einige sind aufgewacht und wissen was der Zeiger der Uhr anzeigt. 2 vor 12. Abmahnung wird auf Abmahnung folgen. Und mal ehrlich - wäre ich Anwalt, und würde ich was von möglichen 50000 Euro Streitwert lesen, wäre ich geradezu elektrisiert. Eine Subfirma beauftragt - einen Robot programmiert und die Frankiermaschinen in der Postabteilung würden glühen vor Arbeit.
Der Inhalt der Webseite, des Blogs oder vielleicht sogar der Facebook-Seite sind doch egal. Formfehler, Fehleinschätzungen... Das werden die nächsten Milliarden, die sich Anwälte und Staat einverleiben werden.
Nehmt alles vom Netz, was mit eurem Namen und einer ladungsfähigen Adresse in Verbindung gebracht werden kann bis Rechtssicherheit geschaffen worden ist. Bis dahin werden Abmahnanwälte darüber befinden, was man veröffentlichen darf und was nicht. Wir erleben hier den Niedergang des "freien" .de Netzes.
Es gibt durchaus auch positive Aspekte an dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag. Er ermöglicht nämlich der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) – also der Institution, die für die Alterskennzeichen bei Spielen auf DVDs und Blu-ray Discs zuständig ist – ein Selbstklassifizierungssystem zur Alterskennzeichnung zu etablieren. Die USK hat erst kürzlich eine entsprechende Betaversion vorgestellt (siehe http://spielkultur.ea.de/kategorien/...assifizierung). Das ist geradezu ein Paradigmenwechsel im deutschen Jugendschutzsystem, denn noch vor kurzem ist man davon ausgegangen, dass Computer- und Videospiele – und auch Filme – hinsichtlich des Jugendschutzes nur von einem Gremium in einem aufwändigen Verfahren begutachtet werden können. Ein Selbstklassifizierungssystem ist zuverlässiger, transparenter und vorsehbarer als eine Gremienentscheidung, aber nicht lascher. Ich finde, dass dies auch ein Zukunftsmodell für die „Datenträger“-Spiele ist, die noch nach dem klassischen USK-Verfahren gekennzeichnet werden.
Martin Lorber (www.spielkultur.ea.de)
ich empfehle folgende Gesetze, Axel E. Fischer unterstüzt sie auch
- Nichtraucherschutz in sozialen Netzwerken.
- Wärmeschutzverglasung für Windows.
- Buchpreisbindung für Facebooks.
- Drogenspürhunde für Datenpakete.
- Sicherheitsabstand auf Datenautobahnen.
- Tierheime für LOLcats.
- Wasserqualitätsprüfungen für Quelltext.
- Nachnamen für Bernd.
- Pflaster für Schnittstellen.
- Fahrradwege im Internet.
- Überwachungskameras für Onlinebanking.
- Extremismusprogramm gegen Links. (!)
- Impfschutz für Computermäuse.
- Fluchtwege in Chaträumen.
- Webseiten auch in gedruckter Form auszuliefern.
- Lebensmittelkontrollen für Cookies.
- Kaufhausdetektive für Webshops.
- Nährstoffampel für Cookies.
- Winterreifenpflicht für Datenautobahnen.
- Überholverbot auf Datenautobahnen.
- Recht vor Links auf Datenautobahnen.
- Halteverbot auf Datenautobahnen.
- Sicherheitsgurte für WLANs.
- Ritalin gegen ADSL.
- das Schubsen von Pixeln strafrechtlich zu verfolgen.
- Nacktscanner fürs Internet.
- GPS-Empfänger für Navigationsleisten.
- Helmpflicht für Internetsurfer.
- Anti-Terror-Einheit gegen Forkbomben.
- Öffnungszeiten für Online-Shops.
- Stalker-Gesetz gegen Follower.
- Führerschein für Bugtraecker.
- Atomstrom für SimCity-Städte.
- Angelschein für Phishing.
- Kippschutz für Windows.
- Wesenstests von Emoticons.
- Bundeswehreinsatz gegen Google-Bombs.
- dass Datenmüll getrennt wird.
- Staudämme gegen Emailflut.
- Kondome für sicheren Datenverkehr.
- Zuchtnachweis für reinrassige LOLcats.
- Raketenabwehrschirm gegen DoS-Angriffe.
- Luftschutzübungen für Cyberwars.
- recylingfähige Spamfilter.
- Telefonbuch für IP-Adressen.
- Hasch-Tags unter das Betäubungsmittelgesetz zu stellen.
- biometrische Avatare.
- schärferen Brandschutz für VPN-Tunnel.
- einheitliche Formulare für Kommentarfunktion.
- verstärktes militärisches Engagement in Java.
- Rettungspakete für Datenbanken.
- Reservate für Apachen.
- Endlager für Atom-CPUs.
- Einsatz von Langzeitarbeitslosen als Webcrawler.
- die Abschiebung von Mister Wong.
- Dreifachverglasung für Browserfenster.
- Rechtschreibreform für Leetspeak.
- Frauenquoten für Man-in-the-Middle-Angriffe.
- Fangquoten für Fail-Whales.
- Bekenntnis von WoW zur christlich-jüdischen Leitkultur.
regionale Sendegebiete für Webradios.
- Rundfunkräte für Youtube.
- Unwetterwarnungen bei Shitstorm-Gefahr.
- Türsteher vor Chaträumen.
- Agrarsubventionen bei Farmville.
- eine Integrationsdebatte für externe Festplatten.
- beheizte Stallungen für trojanische Pferde.
- schärfere Sprengstoffkontrollen bei E-Mail-Anhängen.
- Tollwutimpfung für Firefox.
- Leinenzwang für Einbuchstabedanebentiere.
- den TOR-Schlüssel beim Hausmeister abzugeben.
- Artenschutz für Feuerfüchse.
- Mindestmaschengröße für das Netz.
- alphabetische Sortierung bei Google-Ergebnisseiten.
-besseren Brandschutz für Firewalls.
- Din-Normen für Popup-Fenster.
- ein Bekenntnis zur christlich-jüdischen Leitkultur für ausländische Webseiten.
- eindeutige Steueridentifikationsnummern für Sims.
- Volkszählung in Second Life.
- TÜV-Abnahme bei Diskettenlaufwerken.
- deutsch als Programmiersprache.
- ein eigenes Angebot von Charlotte Roche.
- Handwerksordnung für WoW-Gilden.
- Schanklizenz für die Progress Bar.
- Notbeleuchtung für Dark Rooms.
Ich wollte nur mal das Niveau der bisherigen Diskussion anheben