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Jugend in Russland: "Am Bolschoi lobt uns niemand"

Anna Skladmann / DER SPIEGELSie ist 20 und Spitzenballerina am Bolschoi, doch der Preis dafür ist hoch: Angelina Woronzowa trainiert an sechs Tage in der Woche, Partys und hochhackige Pumps sind tabu. Die junge Russin erzählt von permanenten Schmerzen - und von Natalie Portmans begrenzte Möglichkeiten.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/l...814366,00.html
  1. #1

    Trauriger Job.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ich würde mir wünschen, dass uns das auch mal jemand sagen würde. Einfach nur: "Gut gemacht". Das ist bei uns sehr selten. Wir werden fast nur kritisiert.
    [...]
    Natürlich gibt es am Theater Rivalitäten. Es wird viel geklatscht und getratscht. Die Truppe ist keine Familie, das kann sie auch nicht sein.
    [...]
    Mein Schwachpunkt ist mein linkes Sprunggelenk. Es schmerzt andauernd. Das linke Bein ist mein Sprungbein, die ganze Belastung liegt darauf. [...] Verletzungen begleiten einen Tänzer das ganze Leben.

    Jugend in Russland: "Am Bolschoi lobt uns niemand" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - SchulSPIEGEL
    Seelische und körperliche (Selbst-)Mißhandlung also. Das kriegen die Jungs beim Militär auch geboten. Und wozu das alles? Für die paar Tage Urlaub am Strand? Für das bißchen Ruhm, und um eines Tages auch mal der Pariser Oberschicht einen Abend zu vertreiben? Hör auf damit, Mädchen, dafür ist Dein Leben zu schade.
  2. #2

    Zitat von FNagel Beitrag anzeigen
    Seelische und körperliche (Selbst-)Mißhandlung also. Das kriegen die Jungs beim Militär auch geboten. Und wozu das alles? Für die paar Tage Urlaub am Strand? Für das bißchen Ruhm, und um eines Tages auch mal der Pariser Oberschicht einen Abend zu vertreiben? Hör auf damit, Mädchen, dafür ist Dein Leben zu schade.
    Ja.. wenn du dich schon kaputt machst, dann in einem Sport, wo man wenigstens noch was absahnt. Spiel Tennis, Gewinn mal mit Glück nen spiel gegen die Weltranglistenelite, dann wirst du in Deutschland gehyped, hoslt dir 3-4 Werbeverträge ab und hängst danach alles an den Nagel, nimmst deine Milliönchen und machst dir nen Lauen oder studierst zum Spaß oder so.
  3. #3

    Zitat von FNagel Beitrag anzeigen
    Seelische und körperliche (Selbst-)Mißhandlung also. Das kriegen die Jungs beim Militär auch geboten. Und wozu das alles? Für die paar Tage Urlaub am Strand? Für das bißchen Ruhm, und um eines Tages auch mal der Pariser Oberschicht einen Abend zu vertreiben? Hör auf damit, Mädchen, dafür ist Dein Leben zu schade.
  4. #4

    Richtig

    Zitat von FNagel Beitrag anzeigen
    Seelische und körperliche (Selbst-)Mißhandlung also. Das kriegen die Jungs beim Militär auch geboten. Und wozu das alles? Für die paar Tage Urlaub am Strand? Für das bißchen Ruhm, und um eines Tages auch mal der Pariser Oberschicht einen Abend zu vertreiben? Hör auf damit, Mädchen, dafür ist Dein Leben zu schade.
    Wahres Können ist doch heute nicht mehr gefragt, weil es kaum mehr einer richtig einschätzen kann. Beweis: Sendungen wie: D sucht den Superstar.
  5. #5

    Richtig.

    "In dem Film gibt es eine Szene: Die Truppe trainiert und der Trainer sagt: 'Du bist wunderbar, wie immer.' Das ist sehr unrealistisch. Ich würde mir wünschen, dass uns das auch mal jemand sagen würde. Einfach nur: 'Gut gemacht'. Das ist bei uns sehr selten. Wir werden fast nur kritisiert."

    Liebes Tanzmariechen, unter welchen Bedingungen oder Voraussetzungen würdest du dir das denn wünschen? Wenn ich diese Voraussetzungen oder Bedingungen kennen würde, würde ich dir helfen, die richtigen Voraussetzungen oder Bedingungen zu schaffen, damit du dir etwas wünschen kannst. Möglicherweise wäre ich dann sogar in der Lage, dir so einen Wunsch zu erfüllen.
  6. #6

    Oh ja,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie ist 20 und Spitzenballerina am Bolschoi, doch der Preis dafür ist hoch: Angelina Woronzowa trainiert an sechs Tage in der Woche, Partys und hochhackige Pumps sind tabu. Die junge Russin erzählt von permanenten Schmerzen - und von Natalie Portmans begrenzte Möglichkeiten.

    Jugend in Russland: "Am Bolschoi lobt uns niemand" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - SchulSPIEGEL
    Ballett ist tatsaechlich schwere Koerperverletzung. Ich habe mit 3 angefangen, war mit 5 auf Spitzen und habe dann bereits taeglich 4-6 Stunden trainiert und 19 Jahre spaeter aufgehoert. Heute weiss ich, dass bei Kindern die Hueftgelenke bewusst abgenutzt werden, sodass die Bewegungen gemacht werden koennen, ganz zu schweigen von den staendigen Verletzungen an den Fuessen. Ich glaube, ich habe jahrelang Bluterguesse an den Fuessen. Mit 25 hatte ich kaputte Sprunggelenke, kaputte Knie, kaputte Hueftgelenke. Ballett mag elegant aussehen, aber zu welchem Preis? Vierzig Jahre spaeter, kann ichs immer noch nicht anschauen. Dieser "Sport" gehoert reguliert.
  7. #7

    Erschreckend

    Zitat von pixie48 Beitrag anzeigen
    Ballett ist tatsaechlich schwere Koerperverletzung. Ich habe mit 3 angefangen, war mit 5 auf Spitzen und habe dann bereits taeglich 4-6 Stunden trainiert und 19 Jahre spaeter aufgehoert. Heute weiss ich, dass bei Kindern die Hueftgelenke bewusst abgenutzt werden, sodass die Bewegungen gemacht werden koennen, ganz zu schweigen von den staendigen Verletzungen an den Fuessen. Ich glaube, ich habe jahrelang Bluterguesse an den Fuessen. Mit 25 hatte ich kaputte Sprunggelenke, kaputte Knie, kaputte Hueftgelenke. Ballett mag elegant aussehen, aber zu welchem Preis? Vierzig Jahre spaeter, kann ichs immer noch nicht anschauen. Dieser "Sport" gehoert reguliert.
    Von diesem Bericht habe ich nicht allzu viel erwartet, außer all der Beschönigungen, die man von sich gibt, wenn man unter echtem Namen vom eigenen Beruf erzählen soll. Aber der Bericht und genauso Ihr Kommentar hat erschreckend deutlich gemacht, dass die Wirklichkeit noch sehr viel schlimmer ist als es in "Black Swan" dargestellt wurde. Nur die jungen Mädchen kapieren das leider nicht, weil sie seit ihrer Kindheit nichts Anderes kennen. Traurig.
  8. #8

    .

    naja, das kann man auf viele Sportarten ausweiten.

    ab einem gewissen Niveau (was man nur über exzessives Training erreicht) wird fast jede Sportart ungesund. Bestimmte Körperteile werden zu stark beansprucht, nutzen ab oder werden zerstört.

    Genau da setzen übrigens viele Dopingmittel an, dank der Mittel kann man intensiver trainieren ohne Überanspruchungsverletzungen zu riskieren.

    Und das Niveau ist oftmals so hoch das man diese Perfektion nur über extremes trainieren erreichen kann. Über Sieg oder Niederlage im Provisport entscheiden oftmals nur noch minimale Nuancen.
  9. #9

    Jep

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie ist 20 und Spitzenballerina am Bolschoi, doch der Preis dafür ist hoch: Angelina Woronzowa trainiert an sechs Tage in der Woche, Partys und hochhackige Pumps sind tabu. Die junge Russin erzählt von permanenten Schmerzen - und von Natalie Portmans begrenzte Möglichkeiten.

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    Mein linkes Bein ist auch mein schlechteres. Ich mach das seit ich 3 Jahre alt bin und es macht mir seeeehr viel Spaß <3 aber ich habe dauernd Rückenschmerzen und meine Gelenke knacken oft sehr unappetitlich.








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