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Judenfeindlichkeit: Zentralrat prangert Antisemitismus in der Linkspartei an

"Pathologischer, blindwütiger Israel-Hass": Der Präsident des Zentralrats der Juden hat antisemitische Strömungen bei der Linken in harscher Form kritisiert. Ihr Versuch, sich von der Judenfeindlichkeit zu distanzieren, ist aus seiner Sicht "spektakulär missglückt".

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...769296,00.html
  1. #40

    t

    Es würde uns so viel helfen wenn der Zentralrat endlich verstehen würde, dass Israel nicht "Die Juden" und umgekehrt sind. Kritik an der israelischen Politik hat nichts mit Antisemitismus zu tun.

    Wenn man keine Probleme hat, dann erfindet man einfach welche.
  2. #41

    So ist's...

    Zitat von loncaros Beitrag anzeigen

    Es würde uns so viel helfen wenn der Zentralrat endlich verstehen würde, dass Israel nicht "Die Juden" und umgekehrt sind. Kritik an der israelischen Politik hat nichts mit Antisemitismus zu tun.

    Wenn man keine Probleme hat, dann erfindet man einfach welche.
    Mmmmhhhh, aber Israel definiert sich selbst als juedischer Staat....
  3. #42

    Ähem....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Pathologischer, blindwütiger Israel-Hass": Der Präsident des Zentralrats der Juden hat antisemitische Strömungen bei der Linken in harscher Form kritisiert. Ihr Versuch, sich von der Judenfeindlichkeit zu distanzieren, ist aus seiner Sicht "spektakulär missglückt".

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...769296,00.html
    War mal wieder Zeit, vom Heimatland abzulenken???
  4. #43

    Sehen und hören

    Wer nur einmal einen Auftritt von Diercke auf einer Demo oder eine Veranstaltung mit Herrn Paech erlebt hat, braucht keine Studie mehr, um zu wissen, dass es sich um pathologische Israelhasser handelt, die mit Schaum vorm Mund das Land und seine Bewohner als blutrünstige Rassisten und Nachfolger der Hitlerfaschisten darstellen. Warum arbeitet sich ein Duisburger Lokalpolitiker an Israels Politik ab und gerät dabei regelmäßig an den Rand des Herzinfarkts? Was bringt einen emeritierten Professor dazu, sich geradezu manisch ausschließlich über Israel, Israel und immer wieder Israel zu empören? Stehen die Dinge im Rest der Welt so zum Besten, dass man sich obsessiv nur noch darum kümmern muss?
    Ob das dann Antisemitismus oder Antizionismus genannt wird, ist akademische Haarspalterei. Die Linke hat ein Problem damit, dass Juden sich nicht mehr mit der Opferrolle begnügen wollen. über die jüdischen Opfer des Hitlerfaschismus werden Krokodilstränen vergossen, die Nachfahren, die keinen Bock darauf haben, dass ihre Nachbarn sie in Blut baden und im Meer ersäufen wollen und daher ihren Staat und ihr Land verteidigen, sind dagegen das personifizierte Böse.
  5. #44

    Zitat von meerrettich Beitrag anzeigen
    Da Sie in diesem Zusammenhang nun ausgerechnet Marx und Lasalle erwähnnen, sollte man sich vielleicht der extrem antisemitischen und rassistischen Ausfälle erinneren, die der Erfinder des "wissenschaftlichen Sozialismus" für seinen Gegner Lassalle fand:

    http://de.wikiquote.org/wiki/Diskussion:Karl_Marx

    Die Beschimpfung als "jüdischer Nigger" ist da nur die Spitze des Eisberges.
    Wenn der Agit-Prop. nicht greift, sollte man wenigstens die Argumente anderer ausblenden können.
    Ein möglicher, wenn auch nicht demokratischer Weg die Meinungen zu steuern!
    Schade ! Aber sie arbeiten daran Judenfeindlichkeit zu erzeugen, obwohl dies sicher nicht ihre Absicht ist.
  6. #45

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Pathologischer, blindwütiger Israel-Hass": Der Präsident des Zentralrats der Juden hat antisemitische Strömungen bei der Linken in harscher Form kritisiert. Ihr Versuch, sich von der Judenfeindlichkeit zu distanzieren, ist aus seiner Sicht "spektakulär missglückt".

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...769296,00.html
    Fakt ist, dass der Israel-Hass der Linken krankhafte Züge trägt und über bloße "Kritik" weit hinausgeht. Wer "Antizionismus" als eine moralisch legitime Haltung verkauft und versucht, ihn vom Antisemitismus zu trennen, trägt (ob bewusst oder unbewusst) dazu bei, Judenhass wieder salonfähig zu machen.
  7. #46

    jaja

    Zitat von LuiW Beitrag anzeigen
    Wer nur einmal einen Auftritt von Diercke auf einer Demo oder eine Veranstaltung mit Herrn Paech erlebt hat, braucht keine Studie mehr, um zu wissen, dass es sich um pathologische Israelhasser handelt, die mit Schaum vorm Mund das Land und seine Bewohner als blutrünstige Rassisten und Nachfolger der Hitlerfaschisten darstellen. Warum arbeitet sich ein Duisburger Lokalpolitiker an Israels Politik ab und gerät dabei regelmäßig an den Rand des Herzinfarkts? Was bringt einen emeritierten Professor dazu, sich geradezu manisch ausschließlich über Israel, Israel und immer wieder Israel zu empören? Stehen die Dinge im Rest der Welt so zum Besten, dass man sich obsessiv nur noch darum kümmern muss?
    Ob das dann Antisemitismus oder Antizionismus genannt wird, ist akademische Haarspalterei. Die Linke hat ein Problem damit, dass Juden sich nicht mehr mit der Opferrolle begnügen wollen. über die jüdischen Opfer des Hitlerfaschismus werden Krokodilstränen vergossen, die Nachfahren, die keinen Bock darauf haben, dass ihre Nachbarn sie in Blut baden und im Meer ersäufen wollen und daher ihren Staat und ihr Land verteidigen, sind dagegen das personifizierte Böse.
    "Sie wollen sich nicht mehr mit der Opferrolle..." usw.

    Wann hatte Israel die letzten 50 Jahre die Opferrolle inne? Bitte um Aufklärung.
  8. #47

    Warum?

    [QUOTE=calido46;8095923.... Da müssen wohl manche ihre eingefahrene Meinung gründlich revidieren![/QUOTE]

    Weil Herr Graumann regelmäßig Kritik an Israel mit Antisemitismus gleichsetzt?
    Oder weil Spon einen schlampig recherchierten Artikel plaziert hat, der mit einer nicht existierenden "Studie" (ein billiges Machwerk, wer sich informieren will wird hier im Netz leicht fündig) unbewiesene Behauptungen unterstützt?
  9. #48

    aber nicht jeder...

    Zitat von notty Beitrag anzeigen
    Mmmmhhhh, aber Israel definiert sich selbst als juedischer Staat....
    Jude in Israel, Deutschland oder anderswo in der Welt muss hinter der Regierungs- und Siedlungspolitik der israelischen Regierung stehen.
    Es ist ja so, dass selbst Abgeordnete der Knesset Redeverbot erhalten, sobald sie da kritische Äußerungen tätigen.
    Den ZdJ erlebe ich hier in Deutschland als verlängerten Arm der israelischen Regierung.
  10. #49

    ...man ändert seine Meinung normalerweise mehrfach im Leben

    Zitat von kiltbear Beitrag anzeigen
    Ich glaube ein Kernproblem in der ganzen Israel-Thematik ist immer noch, dass die Welt und vor allem auch Deutschland glaubt, das eine schreckliche Unrecht (Shoah) damit wiedergutzumachen, dass ein anderes schreckliches Unrecht (Vertreibung und Unterdrückung des palästinensischen Volkes) toleriert wird und nicht in einer für Israel negativen Weise kommentiert werden darf.

    Natürlich darf blinder Antisemitismus nicht sein, genau so wenig wie auch jede andere Art von Rassismus nicht sein darf.

    Trotzdem muss fundierte, auch scharfe und pointierte Kritik am heutigen Israel erlaubt sein, ohne dass gerade in Deutschland sich von Schuldgefühlen getrieben Mahnfinger erheben.

    Das heutige Israel rutscht immer weiter nach rechts und ist schon lange nicht mehr das geprügelte, geplagte kleine Land im nahen Osten, als das es sich gerne gibt, sondern auf bestem Weg dazu, selber zum Unrechtsstaat zu werden, wenn es dort nicht schon längst, zumindest teilweise, angekommen ist.
    ...ich kann mir gut vorstellen, was in Ihnen gedanklich vorgeht und darf Ihnen versichern:
    die Mehrzahl derer, die sich 4 Jahre oder mehr in Israel aufhielten, haben an sich mehrfache emotionale Ausschläge beobachtet, aber immer mußte man für sich zugeben:
    die jüdische Israel-Politik wurde nur durch ganz knappe Wahlergebnisse infolge Kriegen oder z.B. Rabin's Ermordung, an einer politischen Kehrtwende bisher gehindert, ganz knapp mitunter wie letztens und nun wird von Netanyahu auch noch verlangt, daß er Politik gegen seine Wähler-Clientel macht, ein Unding.
    Im übrigen ist meine persönliche Meinung, es läßt sich für Juden immer noch besser überleben mit einem ärgerlichen Mahnfinger-Image, als tot zu sein und als "Untermensch" wieder zu Kernseife verarbeitet zu werden!
    Womit Graumann schon wieder im Recht ist mit seiner störenden Mahnwache, finde ich...








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