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Jubiläum in Potsdam: Alles neu für den Alten Fritz

TMNIn Berlin fühlte er sich nie zu Hause, in Potsdam umso mehr: Friedrich der Große hat die Stadt wie kein anderer geprägt. Zum 300. Geburtstag des Alten Fritz erstrahlt in Brandenburg nicht nur das Schloss Sanssouci in neuem Glanz.

http://www.spiegel.de/reise/deutschl...818946,00.html
  1. #1

    Potsdam nur für die Reichen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Berlin fühlte er sich nie zu Hause, in Potsdam umso mehr: Friedrich der Große hat die Stadt wie kein anderer geprägt. Zum 300. Geburtstag des Alten Fritz erstrahlt in Brandenburg nicht nur das Schloss Sanssouci in neuem Glanz.

    Jubiläum in Potsdam: Alles neu für den Alten Fritz - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise
    Alles schön erzählt das ganze. Aber vielleicht sollte derSPIEGEL auch erwähnen, dass die Stadt Potsdam plant, nicht nur für die Schlösser selbst, sondern auch für die gesamte Parkanlagen von Sansoussi Eintrittsgebühr zu erheben. Wahrscheinlich, wie bereits bei den Museen in zweistelliger Höhe. Hartz-4 Bezieher und andere Niedriglöhner werden die Sehenswürdigkeiten dieser Stadt nicht mal mehr von außen betrachten können. Schönes "Weltkulturerbe" ist sowas!
  2. #2

    Ich war so 1979 da

    Zitat von scientist-on-hartz4 Beitrag anzeigen
    Alles schön erzählt das ganze. Aber vielleicht sollte derSPIEGEL auch erwähnen, dass die Stadt Potsdam plant, nicht nur für die Schlösser selbst, sondern auch für die gesamte Parkanlagen von Sansoussi Eintrittsgebühr zu erheben. Wahrscheinlich, wie bereits bei den Museen in zweistelliger Höhe. Hartz-4 Bezieher und andere Niedriglöhner werden die Sehenswürdigkeiten dieser Stadt nicht mal mehr von außen betrachten können. Schönes "Weltkulturerbe" ist sowas!
    ich kann mich nicht mehr genau erinnern,
    aber es war wohl alles gratis, auch die Führung
    durchs Schloss.
    Die Dame der SED-DDR-Touristenzentrale
    sagte, dass die mit dem Kack in Potsdam
    draufzahlen, sie wollten es am liebsten
    dem Erdboben gleichmachen, aber aus
    irgendeiner Verpflichtung heraus würden
    sie es mit erheblichem Verlust
    erhalten, sie wolle auch von Westlern
    oder Ostlern keine Trinkgelder.
    Sie verwies auf die künstliche Ruine
    mit dem Wassereservoir hinterrücks,
    von wo aus Scharlatan Friderich II
    eine Springbrunnefontaine in gleicher Höhe
    vor dem Schloss speisen wollte.
    Als das nicht klaptte, gab er Euler die Schuld,
    den er den (einäigigen) Zyklopen
    nannte, was (sag ich) symptomatisch
    ist für die Ausgrenzung Behinderter usw
    ist, für das hohenzollerische Bildungssystem
    (um die echten Preussen nicht zu beleidigen)
    auch noch heute, das sagt auch die UNO.
    Die Dame agierte mit einer derartigen
    Inbrunst, dass kann nicht allein SED-Induziert
    gewesen sein.
    Statt den ganzen preussischen Kack
    einzuebnen, (ausser dem Holländische Viertel und dem Reservoir)
    wird alles wieder aufgebaut.
  3. #3

    Zitat von scientist-on-hartz4 Beitrag anzeigen
    ...die Stadt Potsdam plant, nicht nur für die Schlösser selbst, sondern auch für die gesamte Parkanlagen von Sansoussi Eintrittsgebühr zu erheben...
    Nicht die Stadt plant die Eintrittsgebühr (sie ist dagegen), es ist die Stiftung Schlösser und Gärten, die offensichtlich kein politisches Gespür besitzt, wie man mit den Prachtanlagen des Absolutismus umzugehen hat.
  4. #4

    Aber vielleicht sollte

    Zitat von scientist-on-hartz4 Beitrag anzeigen
    Alles schön erzählt das ganze. Aber vielleicht sollte derSPIEGEL auch erwähnen, dass die Stadt Potsdam plant, nicht nur für die Schlösser selbst, sondern auch für die gesamte Parkanlagen von Sansoussi Eintrittsgebühr zu erheben. Wahrscheinlich, wie bereits bei den Museen in zweistelliger Höhe. Hartz-4 Bezieher und andere Niedriglöhner werden die Sehenswürdigkeiten dieser Stadt nicht mal mehr von außen betrachten können. Schönes "Weltkulturerbe" ist sowas!
    man sich auch selber erst einmal richtig informieren, bevor man meint sich äussern zu müssen. Hier ein Zitat aus der Märkische Allgemeinen Zeitung vom 15.02.2012."...eine Gebühr von zwei (ermäßigt einem) Euro von jedem Besucher verlangt werden; die Jahreskarte würde zwölf (ermäßigt sechs) Euro kosten. Für Anlieger, Studenten der Universität, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre bliebe der Zugang frei...."
    Weiterhin plant nicht die Stadt Potsdam dieses Modellprojekt, sondern die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten. Im Moment ist die Entscheidung darüber allerdings vertagt worden.
  5. #5

    Super Plan!

    [QUOTE=digitalesradiergummi;9758702
    Statt den ganzen preussischen Kack
    einzuebnen, (ausser dem Holländische Viertel und dem Reservoir)
    wird alles wieder aufgebaut.[/QUOTE]
    Ein TOP Ansatz, liebes Radiergummi: wir sprengen dieses blöde, erzkonservative Schloss Sanssouci, und das Neue Palais gleich mit, und Schloss Babelsberg und Schloss Cecilienhof sowieso und dann ebnen wir auch gleich noch die Parks dazwischen alle ein. Dann sieht Potsdam endlich aus wie Perleberg, die Beschäftigungszahlen in Brandenburg schnellen nach unten und wir können wieder die Ostmark einführen - oder mit etwas Glück sogar die Drachme! Jedefalls spart man sich dann praktischerweise die lästige Parkeintritt-Diskussion und jeder Behinderte kommt ungehindert von Wannsee bis ins Paradies.

    digitalesradiergummi for Bundeskanzler - was Ulbricht nicht schaffte, kannst DU endlich nachholen!








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