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Journalisten in Griechenland: Schreiben wie geschmiert

Tragen Griechenlands Medien eine Mitschuld an der Krise, weil sie*den Mächtigen schmeichelten, unangenehme Wahrheiten unterdrückten? Fakt ist: Viele Journalisten sind von eben jenen Firmen und Verbänden abhängig, über die sie schreiben - und manche ließen sich für positive Berichte bezahlen.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...788437,00.html
  1. #60

    Dritte-Welt Land

    Hatte nicht Papandreou erst kürzlich erklärt, Griechenland sei kein dritte-Welt Land? Fast in jedem Bericht, der etwas detaillierter über das Land berichtet, sei über es die allgegenwärtige Korruption, politische Oligarchie, Vetternwirtschaft, gefälschten Statistiken und Wirtschaftszahlen, das staatliche Verwaltungschaos, nun auch die gekaufte Presse etc. bestätigt sich doch dieses Bild Punkt für Punkt. Was hat so ein Land in der EU oder gar der Eurozone zu suchen?
  2. #61

    Tja

    Griechenland ist ein failed state, das wird immer klarer. Bezeichnend ist ja, dass in dieser ultimativen Staatskrise keine (neue) Oppositionsfigur auftaucht. Hat sicherlich auch etwas mit den Medien zu tun.

    Mir jedenfalls ist nun klar, dass in Griechenland keiner so richtig unschuldig ist.
  3. #62

    Nur wenns um Kleckereien geht

    Zitat von shanzel Beitrag anzeigen
    ... heisst das Zauberwort. Ich halte die deutsche Berichterstattung zwar nicht unbedingt für unabhängig, aber sie ist extrem kritisch, investigativ und effektgeladen.
    Effektgeladen auf jeden Fall.
    Investigativ und kritisch nur dann, wenn es nicht mit den Wünschen irgendwelcher haupt- und nebenamtlicher "Germany Basher" aus dem In- und Ausland kollidiert.
  4. #63

    journalismus - pr-schreibe - propaganda

    da können wir in schlaaand von glück sagen, dass in unseren schreibstuben und fernsehanstalten meinungsfreiheit herrscht!
    die um ihre festanstellung bangenden redakteure und vielen freien journalisten scheren sich einen teufel um die leitlinien der chefs und herausgeber - sie sind nur ihrem gewissen verpflichtet.

    schlechte nachrichten über wichtige kunden werden auf keinen fall unterdrückt, auch wenn dadurch der ohnehin schon bröckelnde anzeigenumsatz weiter fällt. die trennung von redaktionellem und werblichem teil ist klar und eindeutig - immer.
    die auto-fritzen sind selbstredend nicht scharf auf "probefahrten" mit den neuesten boliden in südafrika, auf gomera oder in californien; reise, kost und logis nebst "interessantem rahmenprogramm" gratis; partner wohnt kostenfrei im doppelzimmer - aber nur einmal, wenn NICHT positiv berichtet wird.

    und wer "unter dreien" sein will, obwohl nur zwei, meist aber ein paar mehr leute dabei sind, muss sein wissen auch für sich behalten - sonst gibt's überhaupt keine interviews mehr.

    querköpfe in den öffentlich-rechtlichen rundfunkanstalten (zdf-brender) werden nicht mundtod gemacht;
    wenn, wie gestern, ausgerechnet bei rtl pochers witzchen über dubiose machenschaften beim mdr nicht gesendet wurden, hat das mit schnöder zensur natürlich nichts zu tun.

    sowas gibt's nur bei den unterentwickelten griechen.
  5. #64

    Im deutschen Fernsehen

    immer wieder die selben Gesichter die uns was vom Pferd erzählen wollen.
    Meistens Rundumsorglosvollversorgte.
  6. #65

    S21

    Würde eigentlich schon reichen,oder?Keine Nachforschungen über Kosten!Gefahren wegen der Tunnel!Auch wenn der Bundesrechnungshof etwas beanstandet!Unsere Presse schweigt! Auch wenn ein Milliarden Projekt angefangen wird das nicht fertig geplant schon garnicht genehmigt ist!Gegner sind Wutbürger und Berufsdemonstranten!Was die Bahn sagt wird ohne Prüfung als Wahrheit verbreitet! Es werfe niemand einen Stein, wenn er selber im Glashaus sitzt!
  7. #66

    Journalismus in D ist auch nicht besser!

    Unsere Medien in Deutschland brauchen sich hinter den griechischen in keiner Weise verstecken. Kritische Berichterstattung (z.B. zur Euro-Rettung) findet hier auch kaum statt. HIer findet zwar keine "Bezahlung" im griechischen Sinne statt, aber welcher Journalist legt sich schon gern mit einem Politiker an? Man möchte ja demnächst wieder ein Interview. Also hübsch regierungstreu berichten. Investigativer Journalismus ist in Deutschland zum Fremdwort mutiert.
  8. #67

    Oh, was haben wir Deutschen ein Glück!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tragen Griechenlands Medien eine Mitschuld an der Krise, weil sie*den Mächtigen schmeichelten, unangenehme Wahrheiten unterdrückten? Fakt ist: Viele Journalisten sind von eben jenen Firmen und Verbänden abhängig, über die sie schreiben - und manche ließen sich für positive Berichte bezahlen.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesells...788437,00.html
    Zum Glück haben wir in Deutschland Qualitätsmedien wie den SPIEGEL, wo so etwas völlig undenkbar ist. Hier wird immer und ausschließlich die Wahrheit verbreitet.
    Die Zukunft des Euro, der Wert von Gold, das Geldsystem, 9/11, Libyen und so weiter, und so fort - hier gibt es die Wahrheit frei jeder Propaganda!
  9. #68

    Klar doch

    Zitat von papayu Beitrag anzeigen
    Da sah es dann so aus, als ob Spiegel und Consorten den vonzu abgeschossen hatten. Das OK dazu kam von hoehere Stelle. Demnaechst folgt der Naechste, der durch die Presse erledigt wird, nach vorheriger .....
    Man muss den Bosbach als Kanzlerkandidaten aufbauen, falls der Euro vor der nächsten BT-Wahl crasht.
  10. #69

    Und das ist das Ergebnis

    Zitat von shanzel Beitrag anzeigen
    Wenn man ein so verzerrtes Weltbild hat wie Sie (PI??), dann erscheint einem selbst die Wirklichkeit tendenziös.
    Woher wissen Sie denn, welches Weltbild der Realität am besten entspricht - enthält man Ihnen doch viele Wahrheiten sei Jahrzehnten vor...








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