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Journalisten in Griechenland: Schreiben wie geschmiert

Tragen Griechenlands Medien eine Mitschuld an der Krise, weil sie*den Mächtigen schmeichelten, unangenehme Wahrheiten unterdrückten? Fakt ist: Viele Journalisten sind von eben jenen Firmen und Verbänden abhängig, über die sie schreiben - und manche ließen sich für positive Berichte bezahlen.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...788437,00.html
  1. #50

    nur in Griechenland??

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tragen Griechenlands Medien eine Mitschuld an der Krise, weil sie*den Mächtigen schmeichelten, unangenehme Wahrheiten unterdrückten? http://www.spiegel.de/kultur/gesells...788437,00.html
    Streiche in der obigen Aussage "Griechenland" und setze dafür "BRD" ein, dann kommen wir der unangenehmen Wahrheit schon deutlich näher!
    Wo sind denn die kritischen Berichte über die Probleme, die uns auf den Nägeln brennen, wo?
    Wo wird schonungslos über den Wahnsinn berichtet, den uns diese Regierung als "alternativlos" verkauft? Wo wird berichtet, daß uns die aktuellen Irrsinnsaktionen von Schäuble und Co. in eine Situation reissen werden, die frappierend an die zu Ende des WK 1 erinnert?
    Wo wird über den energiepolitischen Wahnsinn der Politik schonungslos und ohne grünideologische Scheuklappen berichtet?
    Wo wird wahrheitsgemäß über die Katastrophe unserer Zuwanderunsgpolitik und die daraus resultierenden zig Milliarden, die uns dieser ideologisch verordnete Irrsinn jährlich kostet, berichtet?
    Diese Liste ließe sich dramatisch verlängern, und was tun die Medien?
    Speichelleckend umschwärmen sie die politischen Verantwortungsträger und verraten damit mit ihnen tagtäglich urdeutsche Interessen.

    Und da berichten sie über Mißstände in Griechenland, wo sie alle Hände voll zu tun hätten, den deutschen Sumpf trockenzulegen?

    Ich kann Ihnen, und damit ist der Spiegel stellvertretend für die ganze, verlotterte deutsche Medienlandschaft voller Claqueure und Speichellecker gemeint, gar nicht sagen, wie sehr ich sie verachte!
  2. #51

    .

    Zitat von Hubert Rudnick Beitrag anzeigen
    Gegenfrage: Ist das bei uns in Deutschland viel anders?
    HR
    Gut Frage! Ich denke aber doch - bei allen Ähnlichkeiten zuweilen - dass die Presse hier ein wenig besser ist als in Griechenland: trotz auch bei uns parteigelenkem Staats-TV und Parteipresse und zum Teil wohl auch gekauften Journalisten. Wie groß der Schaden da ist, kann ich nicht einschätzen, aber er ist da, überall.
  3. #52

    Hallo

    Zitat von reinhard_m Beitrag anzeigen
    gibt es in Deutschland auch. Die Elogen auf den alleinseligmachenden Euro und die Verdammung aller berechtigten Kritik durch die Mainstream-Medien sind noch in aller Ohren.
    Tut mir Leid, aber ich glaube Sie leben in einer anderen Medienwirklichkeit als ich:-) Zumindest ist die Zahl der vor die Kamera geholten Experten, die sich gegen den Rettungsschirm ausgesprochen haben, größer. Ob dies in der Ermangelung Andersgläubiger, oder schlichtweg in der "Meinung" der Medienmacher begründet liegt, weiß ich nicht.

    Ihr Eindruck kann entstanden sein, weil sich fast jeder Politiker dafür ausgesprochen hat.
  4. #53

    Igitt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tragen Griechenlands Medien eine Mitschuld an der Krise, weil sie*den Mächtigen schmeichelten, unangenehme Wahrheiten unterdrückten? Fakt ist: Viele Journalisten sind von eben jenen Firmen und Verbänden abhängig, über die sie schreiben - und manche ließen sich für positive Berichte bezahlen.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesells...788437,00.html
    Gibt's in Deutschland natuerlich ueberhaupt nicht, nicht wahr?
    Selten so etwas schaebig Unkollegiales gelesen.
    Ueberhaupt hat das Duo Diehl-Batzoglou (letzterer der klaeglich geschasste Ex-Dolmetscher Rehhagels...) SP0N langsam aber sicher auf Focus-Nievau degradiert (nicht dass hier viel gefehlt haette...).
  5. #54

    Einflussnahme auf Medien

    Zitat von garfield Beitrag anzeigen
    Ich bin ja direkt angenehm überrascht nach Überfliegen der ersten Seiten, zu wie Vielen sich schon rumgesprochen hat, was unsere "freie" Presse auch hierzulande inzwischen wert ist. Ich habe sie noch gut im Gedächtnis, die selbstzufriedenen hämischen Beiträge über die Staatspropaganda in der DDR. .
    Einige der in der DDR ausgefeilten Volksverdummungsrhetoriken wurden und werden in den gesamtdeutschen Medien munter verwendet.

    Es gibt viele Interessengruppen, die Einfluß auf die Medien nehmen.

    Es gibt viele Methoden das zu tun.

    ***

    Allein der Befund, daß in Griechenland Fälle von Bestechung von Journalisten auftreten, ist lediglich ein Aspekt unter vielen anderen, die keine Erwähnung finden.

    Die Massenmedien in Deutschland sind erkennbar extrem anfällig für total einseitige Indoktrination, das geht dann einher mit entsprechender Gemeinsamkeit von SPD und Union im Bundestag.

    ***

    Ihre gewünschte und gebotene Rolle als unabhängiges Forum für die pluralistische Gesellschaft erfüllen die Massenmedien in Deutschland mitnichten.
  6. #55

    g

    das ist schlimm, ich denke, die zustände in griechenland sind - wenn wie beschrieben - en gros schlimmer als etwa in deutschland. dennoch, hält man kurz inne, dann merkt man, dass auch deutsche medien natürlich nicht vor schmierereien gefeit sind. auch hier gibt es das zustecken und annehmen von geschenken, das buckeln vor obrigkeiten, das ranwanzen statt gesunde distanz und so weiter. ich hoffe, der blick auf das schlechtere verführt unsere deutschen redakteure nicht dazu, sich mit dem nur weniger schlechten im eigenen land zufriedenzugeben.
  7. #56

    Medienkompetenz...

    ... heisst das Zauberwort. Ich halte die deutsche Berichterstattung zwar nicht unbedingt für unabhängig, aber sie ist extrem kritisch, investigativ und effektgeladen.

    Ausserdem gibt es so viele konträre Interessen, politische Lager und Industrien mit unterschiedlichen Prioritäten, dass sich eine tendenziöse Verfälschung der Wirklichkeit in einem Kalleidoskop von Ansichten aufheben muss.
    Wo man tatsächlich viele gekaufte Beiträge findet sind Infosendungen:-)
  8. #57

    Als SPON-Leser fällt man

    ("...manche ließen sich für positive Berichte bezahlen")
    angesichts solcher Meldungen freilich voll aus allen Wolken
    und schlägt wiederholt beinhart mental auf.
    Sowas würde es hierzulande niemals geben !
    Daß es öffentlich diskutiert wird, meine ich.
  9. #58

    Ach ja..

    Zitat von diskislam Beitrag anzeigen
    Geschmierte journalistische Schreiberlinge?
    Warum sollte das denn in Griechenland anders ablaufen, als hier, bei uns?
    Siehe Banken(aktionärsgewinn-)rettung, EU-Thema, Türkei-EU-beitrittslügen, Transferunionsbefürwortung, Eurorettungs(lügen), Migrationslügen, Anti-PI-Lügen, Verteufelung des Rechtspopulismus, Weglügen der Islamwahrheiten, Weglügen der Migrantenkriminalität, Weglügen des Linksterrors uund so weiter und so fort.
    Wenn man ein so verzerrtes Weltbild hat wie Sie (PI??), dann erscheint einem selbst die Wirklichkeit tendenziös.
  10. #59

    Ach was!!??

    Zitat von shanzel Beitrag anzeigen
    Wenn man ein so verzerrtes Weltbild hat wie Sie (PI??), dann erscheint einem selbst die Wirklichkeit tendenziös.
    Welche Wirklichkeit meinen Sie? Wenn Sie die von den Medien
    vorgegaukelte meinen, haben Sie Recht. Diese Wirklichkeit ist tatsächlich "tendenziös" und arbeitet nach dem Prinzip "weil nicht sein kann, was nicht sein darf".
    Alleine aber die Art und Weise, wie Sie das erlebte und gelebte Weltbild und mithin die Lebenswirklichkeit des Mitdisputanten bezeichnen - nämlich als verzerrt - legt den Schluß nahe,daß Sie eher ein Teil des Systems, also des Problems sind und an einer schonungslosen Darstellung der Wirklichkeit kein gesteigertes Interesse haben!


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