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Journalismus: Panik ist kein Geschäftsmodell

Viele US-Zeitungen sehen nur einen Ausweg aus ihrer Existenzkrise: Online-Bezahlinhalte. Aber Bezahlschranken werden das Ende der Blätter nur beschleunigen. Ein kalifornisches Start-up will das Bezahlen für Inhalte im Web revolutionieren. Das sollte auch deutsche Medienpolitiker interessieren.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...607889,00.html
  1. #160

    Werbung in Printmedien

    Für mich auch ein Ärgernis: die Werbung in den Zeitschriften wird immer "aggressiver". Da werden Postkarten eingeklebt, damit sich ja das Heft an dieser Stelle aufschlägt. Früher waren grössere Anzeigenkampagnen mit mehreren Seiten eines Herstellers in der Mitte eingeheftet, die konnte man auch noch halbwegs entsorgen.

    Mittlerweile ist der Gummikleber (mit Absicht) wieder extrem schelcht geworden, so dass man Postkarten nicht mehr zerstörungsfrei entfernen kann, jedenfalls nicht, wenn man weniger als 5 Minuten investieren will. Auf dickerem Papier beigeheftete Werbung läßt sich nur mit viel Zeitaufwand beseitigen.

    Von den ganzen Loseblattsammlungen ganz zu schweigen. Heute sitzt man erst mal 5 Minuten da, um das Heft in einen lesenswerten Zustand zu bekommen, so dass es sich da aufschlägt, wo ich will, und nicht da, wo es die werbenden gerne hätten.

    Neben der ganzen journalistischen Verflachung für mich mit ein Grund gewesen, das Printabo beim Spiegel zu kündigen.
  2. #161

    Heftumfang

    Zitat von huebi Beitrag anzeigen
    Für mich auch ein Ärgernis: die Werbung in den Zeitschriften wird immer "aggressiver". Da werden Postkarten eingeklebt, damit sich ja das Heft an dieser Stelle aufschlägt. Früher waren grössere Anzeigenkampagnen mit mehreren Seiten eines Herstellers in der Mitte eingeheftet, die konnte man auch noch halbwegs entsorgen.

    Mittlerweile ist der Gummikleber (mit Absicht) wieder extrem schelcht geworden, so dass man Postkarten nicht mehr zerstörungsfrei entfernen kann, jedenfalls nicht, wenn man weniger als 5 Minuten investieren will. Auf dickerem Papier beigeheftete Werbung läßt sich nur mit viel Zeitaufwand beseitigen.

    Von den ganzen Loseblattsammlungen ganz zu schweigen. Heute sitzt man erst mal 5 Minuten da, um das Heft in einen lesenswerten Zustand zu bekommen, so dass es sich da aufschlägt, wo ich will, und nicht da, wo es die werbenden gerne hätten.

    Neben der ganzen journalistischen Verflachung für mich mit ein Grund gewesen, das Printabo beim Spiegel zu kündigen.
    Völlige Übereinstimmung. Aber wegen der 40-jährigen Montagsübung - natürlich beginnend mit der letzten Seite - werde ich das Abo wohl nicht kündigen, bis der Tod uns scheidet.
  3. #162

    Nur die Werbung zählt

    Zitat von huebi Beitrag anzeigen
    Für mich auch ein Ärgernis: die Werbung in den Zeitschriften wird immer "aggressiver". Da werden Postkarten eingeklebt, damit sich ja das Heft an dieser Stelle aufschlägt. Früher waren grössere Anzeigenkampagnen mit mehreren Seiten eines Herstellers in der Mitte eingeheftet, die konnte man auch noch halbwegs entsorgen.

    Mittlerweile ist der Gummikleber (mit Absicht) wieder extrem schelcht geworden, so dass man Postkarten nicht mehr zerstörungsfrei entfernen kann, jedenfalls nicht, wenn man weniger als 5 Minuten investieren will. Auf dickerem Papier beigeheftete Werbung läßt sich nur mit viel Zeitaufwand beseitigen.

    Von den ganzen Loseblattsammlungen ganz zu schweigen. Heute sitzt man erst mal 5 Minuten da, um das Heft in einen lesenswerten Zustand zu bekommen, so dass es sich da aufschlägt, wo ich will, und nicht da, wo es die werbenden gerne hätten.

    Neben der ganzen journalistischen Verflachung für mich mit ein Grund gewesen, das Printabo beim Spiegel zu kündigen.
    ......

    Wenn Sie nach ein paar Monaten wieder abonnieren, bekommen Sie wenigstens eine Werbeprämie, während die langjährigen Abonnenten lockerflockig zur Kasse gebeten werden.
    Auch der Spiegel ist zu einem besseren Anzeigenblatt geworden, bei dem die Werbung allemal mehr zählt, als die Leserschaft.
    Und Journalismus, nun ja, ich sehe schon mit Schrecken den Tag, an dem Maschinen das übernehmen: Ein paar fact werden eingegeben, und das setzt die Maschine dann in den typischen Jargon um.
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....


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