Dass sich die Medienbranche so zum Negativen verändert hat ist hart für alle, die in diesem Berufsfeld arbeiten. Dass darüber berichtet wird ist gut, aber wieso kommen hier nur junge Leute zu Wort, die vom Arbeitsalltag nichts wissen. Fünf Jahre in der Journalistenschule machen noch keinen Journalisten. Die Menschen, die hier geschrieben haben, haben noch alle Möglichkeiten. Wenn sie merken es wird nichts, können sie jederzeit umdrehen. Fragt doch mal jemanden, der älter ist und seinen Job verliert; der keine Ahnung von Bildbearbeitung, Podcasts und CMS hat. Oder jemanden, der in die Altersteilzeit gedrängt wird, weil keiner mehr nach Tarif zahlen will. Ein gelungene Mischung aus Meinungen fehlt mir in diesem Artikel. Dazu kommt - aber das ist meine persönliche Meinung - dass gerade diese überambitionierten, geleckten Pulitzerpreisanwärter so unsympathisch sind, dass ich selbst sie nicht in meiner Redaktion sitzen haben wollte!
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