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Jon Bon Jovis Charity-Restaurant: Soul Kitchen

Eigentlich kennt man Jon Bon Jovi vor allem dank Löwenmähne und wilder Konzertauftritte. Jetzt zeigt sich der Rocker von seiner großzügigen Seite: Er hat ein Restaurant für Bedürftige eröffnet. In der "Soul Kitchen" zahlt jeder Gast, was er kann - oder arbeitet sein Essen einfach ab.

http://www.spiegel.de/panorama/leute...793292,00.html
  1. #1

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    Eine gute Idee. Ich hoffe sie findet Nachahmer
  2. #2

    f

    eigentlich kriege ich beim wort charity pickel, weil mir dann immer dieser grauenhaft nichtswerte auswurf gottes a la kader loth oder veronica feeres in den sinn kommt, weil das ja gerne bei charityveranstaltungen die menschheit beleidigt. aber in diesem falle kann ich nur sagen: gute sache.
  3. #3

    Sehr gute Idee

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eigentlich kennt man Jon Bon Jovi vor allem dank Löwenmähne und wilder Konzertauftritte. Jetzt zeigt sich der Rocker von seiner großzügigen Seite: Er hat ein Restaurant für Bedürftige eröffnet. In der "Soul Kitchen" zahlt jeder Gast, was er kann - oder arbeitet sein Essen einfach ab.

    http://www.spiegel.de/panorama/leute...793292,00.html
    Jon, you're the man!
  4. #4

    Man zahlt sogar weniger...

    als im Artikel angegeben:
    Es sind pro Gast keine 20 US-Dollar, sondern sogar nur 10, um die als Spende gebeten wird. Mehr geht natürlich immer ;)
  5. #5

    Gute Idee

    Eine sehr gute Idee.
    Niemand bekommt etwas umsonst, wer kein Geld hat, kann durch Arbeit ein gutes Essen erwerben. Wer genug Geld hat, kann angemessen bezahlen und hilft damit Schwächeren.
    Wie in der Galerie zu sehen ist, wird auch nicht billig abgespeist, sondern es gibt ein schönes Ambiente, Blumen auf gedeckten Tischen, schönes Geschirr und Besteck. Die Speisen kommen gut arrangiert auf den Tisch, so das essen nicht nur Nahrungsaufnahme bleibt, sondern Genuss darstellt, verbunden mit Kommunikation. Genuss und Kommunikation sind Werte, die bei mittellosen Menschen immer mehr verloren gehen, das soziale Netz zerreißt, Freunde und Familien gehen auseinander; wer verarmt, verarmt auch sozial und gesellschaftlich. Dies wird mit diesem Angebot, zumindest temporär, durchbrochen und gibt den Menschen ein bisschen von dem wieder, was die Gesellschaft ihnen nimmt: Stolz!

    Die Tafeln bei uns sind wichtig und richtig, geben aber (leider) nur Almosen weiter, nicht aber die Chance, sich als Mitglied dieser Gesellschaft zu fühlen.

    Ich wünsche der Idee von JBJ viel Erfolg und noch mehr Nachahmer.

    MfG
    np
  6. #6

    Ri - Ra - Rocker eben...

    ...wie war das doch gleich? "Have a nice day". Gitarre: schreeng!

    Super JBJ, Danke.
  7. #7

    Zitat von Steinwald Beitrag anzeigen
    eigentlich kriege ich beim wort charity pickel, weil mir dann immer dieser grauenhaft nichtswerte auswurf gottes a la kader loth oder veronica feeres in den sinn kommt, weil das ja gerne bei charityveranstaltungen die menschheit beleidigt. aber in diesem falle kann ich nur sagen: gute sache.
    Wie es aussieht, hat Charity in den USA eine andere Tradition als in Europa. Hat zu tun mit der protestantischen Ethik, nehme ich an.
    Die fördert zwar einerseits eine gewisse Ellenbogenmentalität, andererseits nimmt man das christliche Gebot des Gebens anscheinend ernster.
    Ob die Befolgung dieses GEbotes immer von Herzen kommt, kann ich nicht beurteilen. Fest steht aber, daß Charity in den USA zum guten Ton gehört.
    Wie sagte schon Andrew Carnegie: "Wer reich stirbt, stirbt in Schande..."
    Ob die smarten New Economics an der Börse das immer noch so sehen, sei mal dahin gestellt.

    In D ist man traditionell eher der Meinung, daß der Staat sich gefälligst um alles kümmern soll, schließlich bezahlt man Steuern.
    Tatsache ist aber auch, daß viele ihre Steuern eben nicht bezahlen, und die Ellenbogen längst genau so weit ausgefahren haben wie in den für Raubtierkapitalismus so oft gescholtenen USA - allerdings ganz ohne protestantische Ethik.
    Und wenn man sich in D dann doch mal zu Charity-Aktionen aufrafft hat das naturgemäß etwas ungelenk-peinliches an sich.
  8. #8

    Jim...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eigentlich kennt man Jon Bon Jovi vor allem dank Löwenmähne und wilder Konzertauftritte. Jetzt zeigt sich der Rocker von seiner großzügigen Seite: Er hat ein Restaurant für Bedürftige eröffnet. In der "Soul Kitchen" zahlt jeder Gast, was er kann - oder arbeitet sein Essen einfach ab.

    http://www.spiegel.de/panorama/leute...793292,00.html
    ...lässt grüßen!:-)
  9. #9

    Auf Thema antworten

    Zitat von no_panic Beitrag anzeigen
    Die Tafeln bei uns sind wichtig und richtig, geben aber (leider) nur Almosen weiter, nicht aber die Chance, sich als Mitglied dieser Gesellschaft zu fühlen.
    Man kann auch als Tafel-Nutzer z.B. durch die Ausübung eines Ehrenamtes der Gesellschaft dienen. Nur machen das die wenigsten derjenigen welchen.


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